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 Betreff des Beitrags: Welche Okulare für den Binoansatz?
BeitragVerfasst: 13.11.2017, 01:25  
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Hallo!

Nachdem nun fix ist, dass ich demnächst einen 14'' Dobson und einen Denkmeier Weitwinkel Binoansatz (Binotron 27) bekommen werde, stellt sich nun die Frage der Okulare.

Da ich in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit TeleVue Okularen gemacht habe, sollen es auch am Bino Okulare von TeleVue werden (außer ihr überzeugt mich von etwas ganz anderem).
Aber welche und in welchen Brennweiten?

Bauweise (und meine Gedanken dazu):

Ethos: Tolle Okulare, aber die nicht abnehmbare 2'' Hülse verdeckt das ClickLock System mit dem man am Binotron die Okulare fixiert und im Doppelpack sind sie mir auch einfach zu teuer. Außerdem schreiben viele Leute im Internet, die 100° Sichtfeld könne man im Bino sowieso nicht ausnutzen. Daher: Nein!

Plössl: Wären eine Möglichkeit, aber ich denke da gibt es Besseres und 50° Sichtfeld sind dann doch etwas wenig.

Panoptic: Sehr interessant, vor allem weil hier die 24mm die wohl geringste machbare Vergrößerung bei größtmöglichem Sichtfeld an einem Binoansatz bieten, der keine 2'' Okulare zulässt. Aber ob die Panoptics auch bei geringerer Brennweite noch gut am Bino sind? Ich denke eher nicht, bin aber nicht sicher.

DeLite: Noch weniger Blickfeld als die Panoptics und dazu einige Berichte im Netz, dass es durch die breite eckige Bauweise schwer ist, am Bino die Nase dazwischen zu bringen. Also eher: Nein!

Nagler: Großes Gesichtsfeld, hochwertig, relativ klein und leicht gebaut. Nahezu ideal, oder?

Delos: Auch recht großes Gesichtsfeld, aber deutlich länger und schwerer als die Nagler, dafür moderner und angeblich noch etwas schärfer als die Nagler. Sollten auch gut passen!


Brennweiten (und meine Gedanken dazu):

Der Denkmeier Binoansatz besitzt einen PowerSwitch, mit dem man mit nur einem Handgriff zwischen 1,3x, 2,3x und 3x hin und her schalten kann.
Damit bringt mir jedes Okularpaar drei Vergrößerungen!
Somit sollte ich nicht all zu viele Okularpaare benötigen (zumindest zu Beginn).

Was soll es also sein?

- 24mm Panoptics
Größtmögliches Gesichtsfeld und sehr beliebt an allen möglichen Bioansätzen. Das solle passen.
Damit hätte ich an den 1650mm Brennweite des Dobsons Vergrößerungen von 89fach, 158fach und 206fach.

Und dann wird es schwierig.
Delos oder Nagler? (Wo ist eigentlich der Unterschied? Delos etwas moderner und deutlich schwerer, Nagler dafür etwas mehr Gesichtsfeld und leichter. Aber sonst?)
Und welche Brennweite?
Soll ich welche wählen, die mit dem 1,3x des PowerSwitch schon mehr als das 3x der 24mm Panoptics haben? Also 10 oder 8mm?
Oder doch besser mehr Brennweite um schon bei niedrigeren Vergrößerungen ein größeres Gesichtsfeld als das der 24mm Panoptics zu haben. Also 13mm Nagler oder 14mm Delos?

Und noch ein drittes Paar, oder genügen die beiden Paare durch den PowerSwitch des Binos schon - sind immerhin schon 6 mögliche Vergrößerungen!

Macht an einem 14'' Dobson etwas wie zwei 5mm Nagler, 6mm oder 4,5mm Delos oder gar zwei 4,7mm Ethos Sinn, oder sind die entstehenden Vergrößerungen mit etwa 450x, 750x und knapp 1000x auch an Planeten einfach nur sinnlos?
Zumindest nichts, dass man sich gleich zu Beginn kauft, oder?

Ich würde mich über eure Meinungen, Ideen und Erfahrungen zu Okularen am Binoansatz sehr freuen.

Danke und Grüße,
Kahless


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Okulare für den Binoansatz?
BeitragVerfasst: 01.12.2017, 20:50  
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servus,

ich habe am Grossfeld Bino 2x 24mm Panos - leicht, Einblick ok, und mehr geht durch die 1,25" Hülse auch nicht durch
am normalen Bino habe ich 19mm Panos, mehr Feld macht keinen Sinn da schwarzer Rand kommt
wenn man Goldline nimmt gehts auch und man hat einen besonderen Effekt:
Die Goldline haben etwas laterale Farbe und das kann man zur Komopensation der atm.Dispersion nutzen.
So blös es klingt, es geht. man saucht sich die passende Position des Planeten im Okular und hat keine Farbsäume mehr.

Ansonsten verwende ich mehrere GWKs um untersschiedliche Vergrößerungen zu realisieren.
Den 1,6x Baader komakorrigierend, die 2,7x Düring komakorrigierend. Mehr brauch I net. :D
Im Bino schaut das Bild so knackig aus, wenn man bei AP ca. 1,5mm ist mehr will ich gar nicht.
Mein Auge sieht auch da die feinsten Details, aber das kommt auf den beobachter an.

lg Tommy

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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Okulare für den Binoansatz?
BeitragVerfasst: 01.12.2017, 22:48  
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Danke!

Aktuell hab ich alte 32mm Kellner als Paar - das geht im Moment durchaus.

Die 24mm Panoptics stehen aber schon fest - die geben den größtmöglichen Himmelsausschnitt am Binotron 27 ohne Vignettierung und sind laut unzähligen Internetberichten super (nicht nur aber auch am Binotron).

Wenn ich da dann noch 13mm Nagler (oder etwas Ähnliches) dazunehme, habe ich dank PowerSwitch (=wahlweise 1,3x, 2,3x und 3x Barlow zuschaltbar) eigentlich alle Vergrößerungen die ich brauche.

Oder würde euch da bei den Vergrößerungen etwas fehlen?

Langfristig überlege ich noch ein 2'' Übersichtsokular, wie ein 31mm Nagler oder sowas. Das geht natürlich nur ohne Bino, aber sollte dann am großen Flextube doch recht praktisch sein!

Danke und Grüße,
Kahless


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 Betreff des Beitrags: Re: Welche Okulare für den Binoansatz?
BeitragVerfasst: 03.12.2017, 13:03  
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Austronom
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servus,

Naglers und ihre Klons haben einen umso kürzeren Augenabstand, je kleiner die Brennweite.
Sind aber durch ihre Kleinheit gut binotauglich. Empfehle eher das 16mm nach dem 24mm Pano,
aber das sind schon persönliche Vorlieben. Ich geh nicht unter 19mm + 2,7x Düring Barlow.
Da hat man scharf von Rand zu Rand :mrgreen:

lg Tommy

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