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 Betreff des Beitrags: Skywatcher Flextube Dobson 8'' - erste Erfahrungen
BeitragVerfasst: 30.11.2017, 13:06  
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Hallo!

Dank Tommy von Teleskop Austria bin ich überraschend und billig an einen 8'' Skywatcher Flextube für das Astronomiefreifach in der Schule gekommen.
Da dieses erst im neuen Jahr startet, habe ich das Teleskop zur Zeit bei mir Zuhause um es zu testen und mich einzuarbeiten.

Außerdem besitze ich seit kurzem einen Binoansatz von Denkmeier (Binotron 27).

Bisher konnte ich auf Grund des Wetters noch nicht am Himmel testen und so musste für die ersten Versuche eine weit entfernte Straßenlaterne herhalten. Aber ich hoffe, dass ich morgen mal die eine oder andere Wolkenlücke zum Test am Himmel erwische.

Dennoch wollte ich meine ersten Erfahrungen mit dem Gerät mit euch teilen.

Aufbau:
Der Aufbau ging relativ leicht von der Hand.
Die Rockerbox (sehr stabil aber auch recht schwer und mit ziemlich großem Durchmesser der Drehplatte, ist leicht zusammenzusetzen (System erinnert an IKEA).
Die Qualität der Box ist durchwachsen.
Ansich ist alles gut verarbeitet und lackiert. Die Löcher für die Schrauben waren jedoch recht unsauber gefräst.
Als ich fertig war, gab es Probleme beim drehen der Box. Irgendetwas schien zu schleifen und die Platte war kaum zu drehen.
Also wieder auseinandergenommen und untersucht. Es stellte sich heraus, dass die Teflonlager in Holz angetackert sind - also Metallklammern quer durch das Teflon und das Holz. Zwei dieser Klammern waren so wenig versenkt worden, dass die Platte nicht auf den Lagern sondern den hervorstehenden Metallklammern auflag (und hier schliff).
Das Problem ließ sich mit einem Schraubenzieher und einem Hammer beheben, indem ich beide Klammern vorsichtig tiefer einschlug. Jetzt geht es, auch wenn sich die Platte immer noch nicht perfekt drehen lässt.
Ich hoffe das läuft sich noch etwas ein...


Der Flextube kam bis auf den Sucher fertig montiert und ist wirklich sehr formstabil!
Aber wer auch immer das Ding zusammengebaut hat, hatte wohl keine Augen für den Fangspiegel.
Beim Blick in den Okularauszug sah ich nicht mal die Hälfte des Fangspiegels!
Der Hauptspiegel war hingegen perfekt auf diesen völlig daneben montierten Fangspiegel ausgerichtet.

Also ging es erst einmal an die Kollimation.
Das ging recht gut, auch wenn interessanterweise Fangspiegel und Hauptspiegel beide nur mit einem Sechskantschlüssen eingestellt werden können und hier auch nicht mal mit der selben Größe. (Aber sowas hat man ja zum Glück Zuhause.)

Danach lieferte der Flextube ein anständiges Bild (soweit man das an der Straßenlaterne sagen kann).

Der Sucher hingegen gefällt mir gar nicht. Flaues Bild, alles sehr billig verarbeitet. beim durchsehen muss man so nahe an den Tubus heran, dass man sich die Nase anschlägt.
Würde ich das Teleskop für mich behalten, würde ich den Sucher schnell mal austauschen!
Vielleicht bin ich aber auch nur durch meinen alten Sucher mit Zenitprisma und er Möglichkeit die Okulare zu wechseln verwöhnt ...

Zu guter letzt kam noch die große Überraschung!
Ich komme mit dem Binoansatz nicht in den Fokus!
An meinem alten 8'' Dobson war das kein Problem. Bino reinstecken, fokusieren, fertig.

Aber hier ...
Ich kenne es von Newton-Teleskopen ja, dass der Fokus mal zu weit drinnen liegt (z.B. beim Anschluss einer Kamera).
Aber beim Flextube liegt er zu weit außen!
Ich müsste schon mehrere Verlängerungshülsen verwenden, denn scharf wird das Bild im Bino erst, wenn ich es fast 20cm vom Rohr entfernt einsetze (rund 10cm) über dem Okularauszug!
Das ginge mit Verlängerungshülse zwar, aber das schwere Bino so weit draußen? Das Gewicht ergibt dann einen verdammt großen Hebel!

Hier habe ich noch keine Lösung gefunden (und ja, der Flextube war ganz ausgezogen)!
Entweder ich versuchen die Stangen des Flextube zu verlängern oder mir fällt noch etwas anderes ein (Ideen sind willkommen).
Im Notfall bleibt der Binoansatz an meinem alten Dobson und die Schülerinnen und Schüler müssen einäugig zurecht kommen.

Auf jeden Fall sorgt das Problem mit dem Bino dafür, dass ich mir den geplanten kauf des 14'' Flextube nochmal überlegen werde. Denn dort will ich dann auf jeden Fall mit dem Bino schauen!

Soviel mal von mir,
Ideen und Meinungen sind immer willkommen,
Kahless

PS. Weitere Berichte folgen, wenn ich das Teleskop mal am klaren Himmel testen konnte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Skywatcher Flextube Dobson 8'' - erste Erfahrungen
BeitragVerfasst: 01.12.2017, 20:43  
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servus,

da du im deutschen Forum schon Hilfe zum OCR am Bino bekommen hast, ist das schon mal geklärt.
Hätte mich auch extrem gewundert, wenn die Fokuslage an deinem Dobs derart krass anders gewesen wäre als normal.
Der FS hat sich wohl beim Transport verstellt, denn die Skywatcher kommen ab Werk gar nicht übel justiert.

Der gerade Sucher ist gut zum peilen, das geht mit einem Amici nicht.
Wir haben übrigens gerade Sucher mit ED Linsen bekommen, falls du da was edleres dran haben willst :wink:
https://teleskop-austria.at/Guide50ED_5 ... ideScope#m

ansonsten hat sich das Telrad sehr bewährt, bestimmt auch für die Schüler sehr leicht durchzuschrauen und zu finden

lg Tommy

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 Betreff des Beitrags: Re: Skywatcher Flextube Dobson 8'' - erste Erfahrungen
BeitragVerfasst: 01.12.2017, 22:33  
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Ja, danke!
Im deutschen Forum kamen ein paar Ideen und ich habe es heute hinbekommen, indem ich alle Zwischentuben herausgenommen habe. Nun sitzt am Bino nur noch direkt der OCS und jetzt passt der Fokus.

Leider hatte ich hier heute nur knapp eine Stunde ohne stärkere Bewölkung und so hielten sich die Möglichkeiten für Tests (am Mond) in Grenzen.

Aber ich kann schon mal sagen:
Optik des Teleskops ist super!
Und auch der Binoansatz (Binotron 27) ist sehr hochwertig. Vor allem die Tatsache, dass da Bino + Filterschieber + 3 Barlows in einem sind und mit nur einem Handgriff reingeschwenkt werden können macht das Ding unglaublich praktisch.

Für den Schulbetrieb wird der Sucher sicher ausreichen.
Wenn ich mir dann nächstes Jahr meinen großen Flextube kaufe, dann wird der Sucher wohl getauscht (ob gegen Telrad oder einen besseren Sucher werde ich dann entscheiden).
Vermutlich bin ich auch einfach jetzt über 20 Jahre meinen Sucher mit 90° Einblick gewohnt und daher ist das gerade durchsehen am Rohr entlang einfach sehr ungewohnt!

Das einzige was nicht klappte, sind die Barium Okulare fürs Bino.
Ich hab ja ein zweites 10mm Barium dazugenommen - eben fürs Bino, da ich aktuell nur langbrennweitige Okulare doppelt habe.
Leider scheinen die aber so schief gebaut zu sein, dass sie im Bino nicht den selben Bildausschnitt zeigen und somit ein starkes Doppelbild im Bino entsteht.
Am Binoansatz liegt es nicht, denn meine alten langbrennweitigen Kellner-Okulare und auch die ausgeborgten 13mm Nagler zeigen im Bino genau den selben Ausschnitt und auch keine Doppelbilder.

Die Barium scheinen für den Gebrauch am Bino doch zu billig verarbeitet zu sein. Beim Einsatz ohne Bino ist es ja egal, wenn sie leicht schief gebaut sind. Aber am Bino geht das nicht.
Nun ja, einen Versuch war es wert...

Also lass ich die Schülerinnen und Schüler am Anfang nur mit einem Auge schauen und wenn ich das Gefühl habe, sie kommen gut zurecht und können mit der Optik umgehen, doch teurere Okulare und den Binoansatz.
Und am Anfang hab ich kein gutes Gefühl, ihnen Binotron + TeleVue Okulare in die Hand zu drücken - die sollte man in der Regel nicht unbedingt fallen lassen ...

Die ausgeborgten 13mm Nagler haben mich beim kurzen Test heute sowieso so überzeugt, dass ich mir etwas in der Art für stärkere Vergrößerung am Bino demnächst selbst leisten werde.
Die Nagler sind einfach super klein und leicht (wenn ich sie z.B. mit Delos vergleiche) und daher praktisch am ohnehin schon sehr schweren Bino.

Ich hoffe auf ein paar klare Nächte in nächster Zeit - ich will weitertesten und auch mal sehen, ob ich die Spiegelreflexkamera auch in den Fokus bekomme.
Und ich brauch noch mehr Magnet-Gegengewichte wenn das Bino dran ist.

Grüße, Kahless

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 Betreff des Beitrags: Re: Skywatcher Flextube Dobson 8'' - erste Erfahrungen
BeitragVerfasst: 03.12.2017, 15:59  
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servus,

ich vermute das Binotron war schlicht beleidigt, mit Barium Okularen konfrontiert zu werden
da hat sich der Strahlengang verzwirbelt :lol:

lg Tommy

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 Betreff des Beitrags: Re: Skywatcher Flextube Dobson 8'' - erste Erfahrungen
BeitragVerfasst: 03.12.2017, 19:24  
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*lach*
Das ist natürlich auch möglich.
Denkst du es bringt etwas, dem Binotron gut zuzureden und es dann nochmal mit den gleichen Okularen zu versuchen?

Nein, im Ernst - die 10mm Brennweite sind sowieso zu viel, wenn noch der Faktor 1,3x oder 2,3fach und erst recht 3x dazukommt.
Ich werde euch das zweite Barium zurückbringen und mir demnächst selbst zwei Nagler-Okulare 13mm oder 16mm (das muss ich noch testen) kaufen.
Die will ich sowieso für den geplanten 14'' Dobson haben.

Die Schülerinnen und Schüler werden diese schon nicht kaputtmachen (ist ja mit Privatbesitz im Schuleinsatz immer etwas schwierig mit der Versicherung, wenn die Sachen im Unterricht beschädigt werden).
Aber da vorerst das Freifach nur in der Oberstufe angeboten werden wird, wird das schon gehen.

Danke und Grüße,
Kahless

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 Betreff des Beitrags: Re: Skywatcher Flextube Dobson 8'' - erste Erfahrungen
BeitragVerfasst: 09.12.2017, 21:15  
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So, endlich war der Himmel mal ein paar Stunden wolkenlos (aber leider mit einem leichten Hochnebelschleier). Die Zeit um rauszufahren fehlte auch, also musste ich mit dem mittelmäßigen Himmel und den beiden Straßenlaternen (in etwa 100m Entfernung) auskommen.

Alles in Allem nicht ideal, aber endlich die Möglichkeit den Skywatcher Flextube und das Binotron 27 am mondlosen Sternenhimmel zu testen (Sterne bis etwa mag.5 waren mit dem freien Auge zu sehen).

Nun sind die Wolken wieder da und ich bin durchgefroren aber glücklich wieder im Warmen.

Und somit folgt nun Teil 2 meines Berichts zum 8‘‘ Flextube und zum Denkmeier Binoansatz daran.

a, Stabilität:
Diese ist echt beeindruckend! Das 3-Stangen-System funktioniert bestens. Einmal mit dem Laser kollimiert und es bleibt bis jetzt perfekt. Ich habe das Teleskop sicher schon 40mal auseinandergezogen und zusammengeschoben, dazwischen viel horizontal bis vertikal geschwenkt und selbst mit den 1,5kg (Binotron + Okulare) am Auszug: Der Laserpunkt bleibt im Zentrum des Spiegels.

Davon bin ich echt beeindruckt!

b, Bildqualität des Flextubes:
Der Flextube bietet ein schönes klares Bild (wie bei einem neuwertigen Spiegel zu erwarten). Dennoch ist der Unterschied zu meinem alten 8‘‘ Volltubus relativ gering. Aber nichts zu beanstanden.

c, Das Binotron 27:
Von diesem Weitfeld-Binoansatz bin ich echt beeindruckt. Ich hatte bereits die Möglichkeit durch zwei billigere Binoansätze und durch den Baader Großfeld Mark V zu sehen. Und ich muss sagen, dass ich das Binotron selbst dem Baader Großfeld überlegen finde. Das Sichtfeld ist das selbe und meiner Meinung nach auch die Schärfe. Aber das Binotron kann man mit wenigen Handgriffen kollimieren und so selbst perfekt ausrichten. Und die eingebauten, mit einem Schieber wechselbaren, Vergrößerungen (1,3x, 2,3x und 3x) sind genau so fantastisch wie der eingebaute Filterschieber.

Das Ding macht echt viel Spaß! Und zu meiner Überraschung sogar bei Deep Sky Objekten. Man liest zwar immer wieder, dass das Licht natürlich auf die beiden Okulare verteilt wird und das Bild dadurch dunkler werden soll.

Das mag objektiv so sein, aber ich kann es subjektiv nicht bestätigen – im Gegenteil!
Zumindest ich empfinde Deep Sky Objekte mit beiden Augen im Binotron betrachtet klarer und keinesfalls dunkler als mit nur einem Auge.

d, Die LOA 3D Okulare:
Da ich das Binotron am Black-Friday bei Denkmeier bestellt habe, waren als Angebot die 32mm LOA 3D Okulare dabei (https://www.3dastronomy.com/shop).

Ich finde diese Okulare kein Muss, aber sie sind sehr unterhaltsam. Der 3D-Effekt ist relativ schwach, somit aber auch unaufdringlich und das Bild wirkt sehr natürlich. Die Abbildungsqualität entspricht klassischen 50° Plösslokularen mit leichter Randunschärfe (selbst am f/6 Skywatcher). Um einen guten Effekt zu erzielen, sollte das Objekt im Zentrum des Sichtfeldes gehalten werden und nicht größer als etwa 1/4 des Sichtfeldes sein. Das wäre mit Nachführung sicher einfacher als beim Dobson-Schupsen. Gerade Objekte wie der Ringnebel in der Leier schweben dann aber schon mit einem beeindruckenden 3D-Effekt im Raum (wahlweise vor oder hinter den umgebenden Sternen).

Ich denke, dass damit auch in den Vordergrund gerückte Planeten beeindruckend aussehen müssen, auch wenn da die 32mm (trotz Binotron Schieber auf 3x) wohl zu wenig Vergrößerung liefern werden. Aber das wird sich in ein paar Monaten zeigen, wenn die Planeten wieder günstiger stehen.


Alles in Allem bin ich sehr zufrieden mit dem 8‘‘ Skywatcher und mehr als zufrieden mit dem Binotron 27 von Denkmeier.
Die Schülerinnen und Schüler werden mit dem Skywatcher 8-Zöller viele tolle Entdeckungen am Himmel machen können und ich habe fix vor, mir 2018 den 14‘‘ Flextube zu kaufen (ein 16‘‘ wäre mir noch lieber, aber da ich ohne Leiter beobachten möchte ist mir beim 16‘‘ der Einblick zu hoch. Schade, dass es den 16‘‘ Skywatcher nicht als f/4 gibt – das wäre perfekt).

Wenn jemand noch Fragen zum Flextube, zum Denkmeier Binotron 27 oder zu den LOA 3D Okularen hat, schreibt sie einfach hier rein.

Grüße, Kahless

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 Betreff des Beitrags: Re: Skywatcher Flextube Dobson 8'' - erste Erfahrungen
BeitragVerfasst: 13.12.2017, 20:06  
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Noch ein kleiner Nachtrag, da ich heute, bevor mal wieder Wolken aufzogen, rasch noch die Adaption meiner Nikon D5000 Spiegelreflexkamera ausprobieren konnte.

Eigentlich hatte ich mich auf viel Ausprobieren eingestellt, denn bei meinem alten Dobson war es sehr schwer die Kamera in den Fokus zu bringen.
Barlowlinse(n), Zwischenstücke, usw. und es dauerte damals recht lange, bis alles klappte.

Auf etwas Ähnliches habe ich mich beim neuen Teleskop auch eingestellt.
(Ist ja bei Dobsons meist nicht so einfach mit dem Fokus)
Aber ...

Spiegelreflexkamera mit T2 Ring direkt an den Okularauszug geschraubt, fokussiert, fertig!
Wow - kein "leichtes Einschieben des Flextubes" wie es oft beschrieben wird. Alles auf Anhieb sofort im Fokus (mit Okularauszug fast ganz drinnen).

Dann für höhere Vergrößerung die 2x Barlow dazwischengesteckt.
Und wieder: Anschrauben, fokussieren, fertig!
Diesmal ist der Okularauszug recht weit draußen, aber die Kamera problemlos im Fokus.

Somit kann ich mit den Schülerinnen und Schülern ganz problemlos auch Schnappschüsse durch den Flextube machen. Super!

Es mag Zufall sein (da man im Netz auch immer wieder auf Probleme mit Flextube und Anschluss einer Spiegelreflexkamera stößt), aber in meinem Fall klappte alles auf Anhieb reibungslos.
Großes Lob für Sky-Watcher!

Kahless

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