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 Betreff des Beitrags: Kutter- und ATM wochenende frühjahr 2018
BeitragVerfasst: 29.01.2017, 19:31  
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Unterstützt von einer Gruppe von hingebungsvolle Amateurteleskopbauer (ATM), vor allem in Belgien und den Niederlanden, bin ich dabei, ein internationales Kutter Schiefspiegler- und ATM-Wochenende in Biberach an der Riß zu planen und zu organisieren, Geburtsort und Heimatstadt des verstorbenen Anton Kutter. Die Veranstaltung findet im Frühjahr 2018 statt. Bisher hat es mich in Kontakt mit einigen außergewöhnlichen Menschen gebracht, nicht im geringsten die Familie Kutter. Als Vorbote für die Veranstaltung 2018 teile ich gerne meine Kontakte und Erfahrungen mit den Kindern von Anton Kutter in einer Serie von 3 Artikeln. Die beiden ersten Dokumente hier unten.
Das Wochenende wird sein im Frühling 2018. Das ganze Programm ist noch nicht fertig, aber wir arbeiten daran! Was haben wir schon?
• Film von Anton Kutter (präsentiert von den Kindern von Anton) in seinem Kino.
• Anton Kutters Filmmuseum
• Führung in Biberach (Kino, Geburtshaus ...)
• Vorträge im Rathaus und Ausstellung der Teleskope von Anton Kutter. Inklusive der berühmten 30cm Schiefspiegler. (Restauriert von unserer ATM-Gruppe in Gent).
• Möglichkeit zum Besuch an der ESO Garching. Neues Besucherzentrum öffnet im Sommer 2017.
• Möglichkeit für einen Besuch zum Planetarium Laupheim.
• Wir haben natürlich auch Hotel Faciltys in Biberach reserviert. Die Flughäfen Stuttgart (100 km), München (175 km), Zürich (175 km) und Basel (238 km) sind relativ in der Nähe. Zugfahrt von Flughafen nach Biberach ist etwa zwei Stunden, ausser Basel etwa 4,5 Stunden.
Jean-Pierre Grootaerd, ATM-Gruppe Gent Universität Belgien

ANTON KUTTER

Der 1903 in Biberach geborene und seit 1945 auch bis zu seinem Tode im Jahre 1985 lebende Diplom – Ingenieur wurde in zwei parallel verlaufenden Berufen berühmt: als Filmregisseur und Drehbuchautor und als Astronom.
Anton Kutter wurde am 13.Juni 1903 in Biberach geboren und ging dort zur Schule. Nach dem Abitur 1922 studierte er Maschinenbau an der Technischen Hochschule Stuttgart mit dem akademischen Abschluss 1925 als Diplom-Ingenieur. Während dieses Studiums belegte er auch einige Semester im Fach Astronomie und war von 1923 bis 1925 Assistent an der Volkssternwarte in Stuttgart.

Als vor allem in den USA noch heute anerkannter Astronom beschäftigte sich Anton Kutter zeitlebens mit der Entwicklung von Fernrohren, half in Europa beim Aufbau von Volkssternwarten, wobei auch die Gründung des Planetariums in Laupheim ( Kreis Biberach ) von ihm maßgeblich unterstützt wurde. Zahlreiche Publikationen über den Bau von Fernrohrsystemen sind weltweit verbreitet. Bereits im Alter von 12 Jahren bastelte Anton Kutter sein erstes Fernrohr aus Ersatzteilen. Seine Fernrohrkonstruktion „Der Schiefspiegler“, in USA auch unter „Kutter – Teleskop“ bekannt, war bahnbrechend und wird vor allem von Amateurastronomen weltweit noch heute angewandt. Auf dem Dach des „Sternenpalast-Traumpalast“ – Kinos in Biberach steht eine Sternwarte mit drehbarer Kuppel, welche Anton Kutter im Jahre 1955 aus München nach Biberach umsetzen ließ. In der bis heute noch funktionalen Privat – Sternwarte befindet sich ein von Kutter selbst gebautes Schiefspiegler – Teleskop mit einer Brennweite von 7,5 Metern und einer Hauptspiegelöffnung von 300 mm Durchmesser. Mit einer selbst gebauten Rahmenkonstruktion konnte Anton Kutter mit Photo – Platten Bilder von Planeten und vor allem vom Mond, seinem Spezialobjekt, machen.

Schon im Alter von 10 Jahren bastelte Anton Kutter seinen ersten Photoapparat und wurde zum begeisterten Photographen.
Bereits im Jahre 1926 begann er als Kameramann, Drehbuchautor und Filmregisseur mit der Produktion von Filmen, erst in Köln(1926), dann in Paris(1927), dann Biberach(1928 bis 1931) und schließlich ab 1931 bis 1945 in den Filmstudios München – Geiselgasteig ( Emelka / Bavaria ). Von 1932 bis 1934 wurde er mit Drehbuch und Regie der beiden ersten Schweizer Tonfilme „Der goldene Gletscher“(1932) und „Die weiße Majestät“(1934), beides Ko-Produktionen Deutschland - Schweiz beauftragt. Bei den Dreharbeiten zu „Die weiße Majestät“ konnte er als entschiedener Gegner des Nationalsozialismus mit kritischen Äußerungen gegen das Regime nicht zurückhalten und wurde vom Schauspieler Carl de Vogt verraten.1934 wurde Anton Kutter deshalb von Reichspropagandaminister Goebbels erst mit einem Jahr Berufsverbot, später mit „Spielfilmverbot“ belegt und musste sich ab 1936 in den Bavaria – Filmstudios bis 1945 ausschließlich der Produktion von wissenschaftlichen und technischen Filmen, von Kulturfilmen und anderen Dokumentarfilmen widmen.
Berühmt wurde dabei der erste ernsthafte deutsche Science – Fiction – Spielfilm „Weltraumschiff 1 startet“ (1936/1940). Nach Fertigstellung sollte dieser Film auf Anordnung von Minister Goebbels vernichtet werden. Dem Spielfilm stand ein längerer Epilog über die Entwicklung der Raketentechnik voraus und die Aufnahmen von Raketentests in Peenemünde sollten nach Beginn der Entwicklung der neuen Raketenwaffe V1 unbedingt geheim gehalten werden. Nach Vorsprache bei Goebbels konnte Anton Kutter die Vernichtung des Films abwenden, indem eine Kürzung des Films um entsprechende Aufnahmen genehmigt wurde. So kam dieser Film erst im Jahre 1940 in die deutschen Kinos, wo er sehr erfolgreich lief.
Ende des Jahres 1943 brannte Anton Kutters Haus in München bei einem Bombenangriff nieder und er brachte seine Familie bei seinem Schwiegervater Gottlob Friedrich Erpff, dem Besitzer des dortigen Kinos in Biberach, unter. Er selbst konnte bei seinem astronomischen Freund Professor Anton Stauss in Pullach/München unterkommen. Die beiden Astronomen betrieben dort schon seit 1931 eine gemeinsame Sternwarte. Nach der Schließung der Filmstudios in München-Geiselgasteig 1945 ging Anton Kutter auch nach Biberach und übernahm von seinem Schwiegervater ab 1948 die Leitung des Kinos „Filmtheater“. Bereits 1948, also nur 3 Jahre nach Kriegsende, konnte Anton Kutter wieder mit der Produktion von Filmen beginnen und führte bis 1955 Regie bei sechs Filmen, darunter vier Spielfilme als Ko-Produktionen zwischen Deutschland und Österreich.
Insgesamt umfasste Anton Kutters Gesamtwerk als Regisseur, Drehbuchautor und Produktionsleiter 50 Filme.
Im Jahre 1955 erweiterte Anton Kutter den Kinobetrieb in Biberach um ein zweites großes Kino mit dem Namen „Urania“, auf dessen Dach er die von München nach Biberach im selbigen Jahr überführte Sternwarte setzte.
1972 übergab er die Führung des Kinobetriebes an seinen Sohn Adrian Kutter und widmete sich ab diesem Zeitpunkt nur noch seinen astronomischen Arbeiten.
Anton Kutter starb am 1.Februar 1985 in seiner Heimatstadt Biberach.
Er war verheiratet mit Else Kutter, geborene Erpff (1907 bis 1980), und hinterließ drei Kinder: Claus(*1937), Adrian(*1943) und Floriane(*1944).

Adrian Kutter- Jean-Pierre Grootaerd Jan. 2018

visit at family Kutter: https://vimeo.com/191125063


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 Betreff des Beitrags: Re: Kutter- und ATM wochenende frühjahr 2018
BeitragVerfasst: 29.01.2017, 19:34  
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[b]Über 100 Jahre Kino in Biberach – Über 100 Jahre Film –
Die Leidenschaft zur Astronomie
Auch die Geschichte einer Familie

Mein Großvater mütterlichseits, Gottlob Friedrich Erpff, wurde am 3.Oktober 1877 in Schwäbisch Gmünd als Sohn eines Färbermeisters geboren. Zum Nachfolger des väterlichen Betriebs bestimmt, absolvierte er von 1893 bis 1895 eine Lehrzeit als Färber im väterlichen Geschäft, arbeitete als Färbergehilfe in Leutershausen-Ansbach bis zur Meisterprüfung 1897 und trat am 1.Oktober 1897 seinen Militärdienst beim Jnfanterie - Regiment 123 in Ulm an. Nach dem Tod des Vaters noch im Dezember des gleichen Jahres wurde er vom Militärdienst entlassen, um dessen Geschäft weiterführen zu können.
Im Jahre 1906 heiratete er seine Frau Louise, aus welcher Ehe eine Tochter namens Else im Jahre 1907 hervorging. 1907 errichtete er in Schwäbisch Gmünd eine Fabrik für Dampfwäscherei, Färberei und chemische Reinigung, die er bis 1911 mit großem Erfolg führte. Eine in diesem Jahr ausbrechende schwere Erkrankung, die nach dem Urteil der Ärzte auf berufsbedingte Vergiftungserscheinungen zurückzuführen waren, zwang ihn, seinen Beruf als Färbermeister aufzugeben. Da er schon seit einiger Zeit an verschiedenen Lichtspieltheaterunternehmungen ( Stuttgart, Göppingen, Ravensburg, Friedrichshafen ) beteiligt war, verkaufte er seine Fabrik und erwarb 1912 den „Eden- Kinematographen“ in der Biberacher Viehmarktstrasse im Nebengebäude des „Hotel Krone“. Im Obergeschoß war der Festsaal des Hotels und darunter früher die ehemaligen Stallungen und Remisenstände für die Hotelgäste. Hier baute er ein richtiges Kino für etwa 200 Plätze ein und erweiterte es bereits 1915 auf 300 Plätze, was beim großen Zuspruch seitens der Biberacher Bevölkerung schnell wieder zu klein war. So konnte er 1925 durch einen Vertrag mit der Stadtverwaltung im Stadttheater Biberach die „Stadttheaterlichtspiele“ eröffnen. Hier wurde bevorzugt an Samstagen und Sonntagen gespielt. Am 1.Weltkrieg nahm mein Großvater fast 2 Jahre teil und kehrte nach einer schweren Verwundung zurück. Während dieser Zeit trug meine Großmutter Luise allein die Verantwortung für das Kino.
Liefen in der Frühzeit ab 1912 nur rund 1 ½ stündige Programme, zusammengestellt aus verschiedenen kurzen Filmen
kamen erst gegen 1920 die ersten langen Filme in die Kinos. Dazu spielte ein Fünfmann-Orchester an bestimmten Tagen.
Großmutter Luise Erpff war eine herzensgute Frau und schnell bekannt und beliebt in der ganzen Stadt. Kino war vor allem für die Jugend eine sehr begehrenswerte Attraktion und manches Kind, welches kein oder zuwenig Geld hatte, durfte mal umsonst die bewegten Bilder geniessen.
Luise Erpff saß immer selbst im Kassenhäuschen und verkaufte die Kinokarten.
Recht oft stand Töchterchen Else daneben, ein sehr hübsches Mädchen mit langen schwarzen Haaren. Klar, dass die Knaben und jungen Männer Stielaugen machten…
Auch ein gewisser Anton Kutter, geboren 1903 im Kleeblatthaus am Marktplatz als Sohn des Kaufmanns Viktor Kutter, verguckte sich in die schöne Else, verabredete sich mit ihr zum Spielen auf dem Marktplatz. Antons Interesse galt aber auch dem Sternenhimmel und vor allem dem Mond. Bereits als 12jähriger bastelte er aus Brillengläsern und einem Spielzeug - Kinematographen einen Refraktor, mit dem er auf dem Dachboden des Kleeblatthauses den Nachthimmel beobachtete. Als häufigem Besucher des Lichtspielhauses – nicht nur wegen Else – galt sein zweites großes Interesse natürlich dem Medium Film. So bastelte er bereits mit 10 Jahren aus Ersatzteilen seine erste Filmkamera und stieg als 15jähriger selbst ins Filmgeschäft ein. In seiner ersten Regiearbeit verfilmte er „Tom Sawyer“ und Jugendgespielin Else, gerade 11 Jahre jung, bekam die weibliche Hauptrolle der Becky. Die Verbindung zwischen Anton und Else sollte über deren Schulzeit und das Heranwachsen halten, trotz zeitweiser Trennung. Else machte ihr Abitur in Friedrichshafen und Anton in Ravensburg. Biberach konnte damals dieses nicht bieten. Else kam 1923 nach Biberach zurück, half in Betrieb und Haushalt und spielte auch im „Dramatischen Verein“ in verschiedenen Stücken mit. Anton studierte ab 1922 Maschinenbau an der TH in Stuttgart mit dem akademischen Abschluß als Diplom-Ingenieur. Auch als Student befasste er sich mit Astronomie und war 1923 bis 1925 Assistent an der Volkssternwarte Stuttgart. Nach Abschluss des Studiums bekam er 1926 seine erste Anstellung beim Phototechnischen Labor Epkems in Köln, um schon
nach einem halben Jahr zur Filmproduktion Arthur Böhm-Film in Köln zu wechseln. Bei dieser drehte er seine ersten drei professionellen Filme, darunter den in Biberach produzierten Wieland – Film „Sterbende Romantik“. In den Hauptrollen spielten ausschließlich Mitglieder des „Dramatischen Vereins“ Biberach mit Heinrich Sembinelli, Gustav Lumpp als Wieland und natürlich Else Erpff als Sophie Gutermann (später La Roche).
1927 ging Anton auf Einladung des französischen Filmproduzenten Petitjean ein Jahr nach Paris, wo er vier Experimentalfilme drehte.

1928 bekam er von Generaldirektor Adolf Pirrung den Auftrag drei Filme für die O.E.W., die „Oberschwäbischen Elektrizitätswerke“ zu drehen:
Die Langzeitbeobachtung „Großkraft der Berge“ (1926 bis 1930 ) über den Bau des Vermunt – Wasserkraftwerkes im Montafon. Dann 1928 „Licht und Kraft“ über sämtliche Kraftwerke der O.E.W. an Iller und Donau sowie dem Kohle – Dampfkraftwerk in Ulm-Donautal. Und schließlich 1929 „Kuriert“, ein heiterer Werbe- Spielfilm um einen störrischen Bauern, der durch seinen Sohn, dessen zukünftige Frau und deren erfolgreichen Vater
( der Bauer in der Nachbarschaft ) zur Einführung der Elektrizität auf seinem Hof mit List und Tücke „überredet“ wird.
1931 folgte Anton Kutter dem Ruf zur EMELKA, dem großen Filmstudio in München-Geiselgasteig ( später BAVARIA ), um dort Regie für Dokumentarfilme und Spielfilme zu führen und Drehbücher zu schreiben.
Die beiden ersten Filme „Rhythmus der Welt“(1931) und „Mondlicht“(1932) waren so erfolgreich, dass er als Drehbuchautor und Regisseur für den ersten Schweizer Tonfilm „Der goldene Gletscher“ als Deutsch - Schweizer Co-Produktion ausgewählt wurde. ( 1932 ). Nach dessen großem Erfolg in Deutschland, der Schweiz und Österreich drehte er auch den zweiten Schweizer Tonfilm „Die weiße Majestät“, ebenfalls im Berner Oberland 1933. Dieser Film wurde parallel auch in einer französischen Sprachversion mit teilweise französischen Darstellern gedreht: „Un de la montagne“. Auch für diese Fassung war Anton Kutter verantwortlich, zusammen mit dem französischen Co-Regisseur Serge Polignac. Anton nahm seine geliebte Else bereits 1931 aus Biberach mit nach München und während der Dreharbeiten in der Schweiz heirateten die beiden im Juni 1933 in Bern. Als glühender Gegner des Nationalsozialismus machte er während den Filmarbeiten keinen Hehl draus und wurde von dem Schauspieler Carl de Vogt an den Reichsminister für Propaganda, Dr. Joseph Goebbels, verraten. So konnte er ein drittes Schweizer Filmprojekt nicht mehr antreten, wurde nach München zurückbeordert und mit einem Berufsverbot belegt. Wegen des großen Erfolges seiner Filme und zwei Goldmedaillen bei den Filmfestspielen in Venedig, wurde das Berufsverbot nach einem Jahr in Spielfilmverbot umgewandelt. So baute Anton Kutter in den Jahren 1936 bis 1945 die Kulturfilmabteilung und die große Tricktechnische Abteilung in den Bavaria Filmstudios München- Geiselgasteig auf. Sein größter Erfolg war der erste deutsche Science – Fiction – Film „Weltraumschiff 1 startet“.
Während dem einjährigen Berufsverbot konnte er sich verschärft seinem großen Hobby Astronomie wieder widmen und baute im Münchner
Stadtteil Pullach im Garten des befreundeten Astronomen Professor Anton Stauss mit diesem eine Sternwarte auf, was zur Entwicklung des später legendären „Schiefspiegler“ oder „Kutter – Teleskop“ in den Jahren 1936 bis 1939 führte. Die Sternwarte ziert bis heute den Kinokomplex in Biberach.
1937 kam in München Kutters erster Sohn Claus zu Welt, im Februar 1943 Sohn Adrian. Im Herbst des gleichen Jahres fiel unsere Wohnung in München einem Bombenangriff zum Opfer und so bekamen Else und die beiden Kinder Unterschlupf bei Großvater Gottlob Erpff in Biberach.
Anton Kutter fand Unterkunft bei seinem astronomischen Freund Stauss in Pullach bis bei Kriegsende die Filmstudios in Geiselgasteig geschlossen wurden und er auch zur Familie in Biberach stieß.

In Biberach passierte in Sachen Kino bei Großvater Erpff inzwischen Folgendes:
Trotz dem vergrößerten Lichtspielhaus und der zweiten Spielstätte im Stadttheater reichten die Sitzplätze bei dem großen Zuspruch der Biberacher Bevölkerung nicht mehr aus, dies umso mehr, als Ende 1930 im Stadttheater und im Januar 1931 im Lichtspielhaus der Tonfilm seinen Einzug hielt.
Gottlob Erpff suchte, nachdem eine weitere Vergrößerung des Lichtspielhauses unmöglich war, nach einem Standort für den Einbau oder Bau eines großen Kinos mit mindestens 600 Plätzen. Letztlich konnte er ein Teil des Grundstücks der Holzfabrik Schmitt in der Waldseerstrasse 3 käuflich erwerben. Nach der „Machtergreifung“ durch die Nationalsozialisten im Jahre 1933 wurden Film und Kino schon bald in den Dienst des Regimes gestellt und als Mittel des Kampfes „um die Durchsetzung nationalsozialistischen Gedankengutes“ verstanden. Die Reichsfilmkammer regierte von der Auswahl der Filme bis in die Verwaltung der Kinos hinein. Um weiter die Lizenz zum Kinobetrieb behalten zu können und die Baugenehmigung für das neue große Kino an der Waldseerstrasse zu erhalten, sah sich Gottlob Erpff gezwungen, in die NSDAP einzutreten. So konnte 1939 mit dem Kinoneubau begonnen werden. Als kaum aktives Parteimitglied sah er sich massiven Repressalien, vor allem auch seitens der Reichsfilmkammer, bei der Zuteilung der notwendigen Baumaterialien ausgesetzt und so konnte die Eröffnung des „Filmtheater Biberach“ ( 650 Plätze ) erst zwei Jahre später, am 24.Oktober 1941 mit dem Film „Annelie“ erfolgen. Das Lichtspielhaus in der Viehmarktstrasse wurde nun geschlossen, der Betrieb parallel in den Stadttheater-Lichtspielen ging aber weiter.
Nach dem Einmarsch der französischen Truppen 1945 in Biberach, bekam Gottlob Erpff zwar schon nach wenigen Wochen die Erlaubnis zum Spielbetrieb für „Filmtheater“ und Stadttheater-Lichtspiele, musste aber für wöchentlich mehrere Tage das Filmtheater für Vorführungen von französischen Filmen für die Besatzungstruppen freistellen. Aus Altersgründen wollte Gottlob Erpff den Kinobetrieb an seinen Schwiegersohn Anton Kutter weitergeben. Die französische Militärregierung stellte aber Mitte 1946 das Filmtheater unter Sequester -Verwaltung unter Leitung von Norbert Nusser, so dass Anton Kutter erst im April 1949 die Leitung des Kinos übernehmen konnte.
Was nach dem grauenhaften 2.Weltkrieg und einem zerstörten und jetzt von alliierten Truppen besetzten Deutschland niemand ahnen konnte, so auch eine Wiederaufnahme von Filmproduktion, geschah aber doch erstaunlich schnell. Anton Kutter bekam als einer der ersten im Land schon 1948 die Genehmigung zum Drehen eines kurzen Dokumentarfilmes: „10 Bauern unter einem Hut“, der im Ummendorfer Ortsteil Häusern über ein beispielhaftes landwirtschaftliches Modell entstand. Und 1949 bekam er von der Musikgemeinde Altötting den Auftrag, einen langen historischen Spielfilm über die Geschichte des Wallfahrtsortes zu drehen: „Unsere liebe Frau“. Ein Film, der 1950 seine Uraufführung erlebte und in einem speziell für diesen Film gebauten Kino nach über 62 Jahren immer noch täglich für die Pilger dort gezeigt wird. Angeblich haben den Film schon weit mehr als 50 Millionen Menschen gesehen. Ein einsamer Besucherrekord für Filme in Deutschland. In den folgenden Jahren bis 1955 drehte mein Vater noch vier weitere Spielfilme in Österreich, sein letzter und größter Erfolg „Das Lied von Kaprun“. Ein dramatischer Spielfilm, welcher während der Bauzeit des Großglockner Wasserkraftwerkes Kaprun mit internationalen Stars entstand. Während der Jahre 1949 bis 1955 übernahm meine Mutter Else während den filmischen Abwesenheiten meines Vaters die Leitung des „Filmtheaters“, das mein Vater nach seinem letzten Film 1955 mit dem Neubau des „Urania“-Kinos als zweite Spielstätte erweiterte.
Anton Kutter beschränkte sich jetzt nur noch mit der Leitung der beiden Kinos und widmete sich sehr intensiv seinen astronomischen Studien.
Ich selbst (Adrian Kutter) kam 1972 aus dem Studium der Betriebswirtschaftslehre aus Mannheim zurück, übernahm die Leitung der Kinobetriebe, baute noch zwei weitere kleine Kinos. Dabei entstand im März 1978 das legendäre Programmkino „Sternchen“, was auch zur Heimstätte der im Dezember 1979 von mir gegründeten „Biberacher Filmfestspiele“ wurde, welche in diesem Jahr 2016 zum 38.mal unter meiner Intendanz stattfinden konnte.
Im Jahre 2005 erweiterte ich den Kinokomplex an der Waldseerstrasse mit Neu- und Umbau um ein großes Foyer und 4 weitere große Kinosäle zum
„Sternenpalast“, den ich Ende 2007 altersbedingt an den Kinobetreiber Lochmann aus Rudersberg verkaufte. Selbst leite ich weiterhin die Filmfestspiele und das „Film- und Kinomuseum Baden- Württemberg e.V.“, das ich in den Kinokomplex „Sternenpalast“ einbauen konnte.

Über 100 Jahre Kino in Biberach und über 100 Jahre eine Familiengeschichte im Dienste und aus Liebe zu Kino, Film und Astronomie.

Adrian Kutter- Jean-Pierre Grootaerd jan 2017


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 Betreff des Beitrags: Re: Kutter- und ATM wochenende frühjahr 2018
BeitragVerfasst: 30.01.2017, 15:16  
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Anton Kutter (pdf document)
https://www.docdroid.net/DJxvabi/anton-kutter-vita-neu-2016.pdf.html

104-jahre-kino-in-biberach-geschichte-einer-familie (pdf document)
https://www.docdroid.net/M2XQkYy/104-jahre-kino-in-biberach-geschichte-einer-familie-neu.pdf.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Kutter- und ATM wochenende frühjahr 2018
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Liebe Leute

Wir wollen uns vorstellen: Jean-Pierre Grootaerd und Guy Wauters (Universität Gent und Arbeitsgruppe Fernrohrbau der Volkssternwarte Armand Pien in Gent) und Philip Doutreligne: der Spezialist der Kutterteleskope in Belgien und den Niederlanden.

Ende 2016 kamen wir in Kontakt mit den Kindern von Anton Kutter. Vor ein paar Wohen haben wir sie besucht und bekamen alles Teleskopmaterial mit nach Gent und auch noch einige andere Teile aus dem Observatorium von Vater Anton Kutter, inklusieve das historishe 30 cm Kutterteleskop.

Wir wollen in unsere Werkstatt alles gründlich renovieren um es für das Publikum wieder näher zu bringen. Das große Teleskop bekommt für einige Monate einen Platz in einem der Kuppeln auf dem Dach der Universität und kann da mittels eines Termins besucht werden.

Am 15, 16 und 17. Juni 2018 organisieren wir mit der Volkssternwarte, die Universität Gent und mit Philip ein großes Kutterwochenende in Biberach an der Riss. Mehr darüber finden Sie mit dem Link: http://www.antonkutter.eu. Bitte beachten Sie dass die Webseite noch nicht komplett ist. Auch die exakte Teilnahmegebühr (es gibt ein Catering) wissen wir noch nicht genau.

Jetzt suchen wir noch einige Refernten, aber dann Referenten von Bedeutung, z.B. ein Mitarbeiter des Laupheimer Planetarium der etwas erzählt über das damalige 30 cm Teleskop das dort vorhanden war und die Geschichte darüber.

Und natürlich auch Leute die ihr eigenes, selbstgebautes Schiefspiegler oder Cassegarain in diesem Wochenende vorstellen wollen.

Es spricht für sich das wir hoffen auf Teilnehmer aus Ihrem Verein und dieses sehr abwechselunsreiches Wochenende miterleben wollen. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt auf 300. Es wäre schön das wir schnell eine Prognose machen können ob die Kapazität ausreicht.

Deshalb hoffen wir auf eine schnelle Antwort von Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen,

Jean Pierre Grootaerd, Guy Wauters und Philip Doutreligne.
email: kijkerbouw@ugent.be

https://www.youtube.com/watch?v=OrTSqucVCUg&t=56s

https://www.youtube.com/watch?v=Z1j-9iyBSg8&feature=em-upload_owner


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 Betreff des Beitrags: Re: Kutter- und ATM wochenende frühjahr 2018
BeitragVerfasst: 12.08.2017, 11:17  
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Anton Kutter, eine große Ehre,
Beim Besuch an der Familie von Anton Kutter, das war im November 2016, waren wir der Meinung das es Zeit wurde Ihm mit einer passende und große Ehre zu würdigen. Also beschlossen wir die Internationale Kutter und ATM Tage zu organisieren. Das wird sein im Wochenende 15-16-17. Juni 2018.
Anton Kutter ist nicht mehr unter uns aber wird dennoch unser Ehrengast sein. Wir ziehen alle Register: Vorträge, Filme, Kino, Ausstellungen und natürlich ein Besuch an seiner letzten Ruhestätte. Aber auch Touren rund um die Stadt Biberach, der Geburtsort von Anton Kutter und noch vieles mehr.
Wir bieten auch die Möglichtkeiten um das Laupheim Planetairum (sein Planetarium) zu besuchen und auch ein Besuch zum ESO Center in Garching.
Die ATM-Gruppe von der Volkssternwarte Arman Pien in Gent (Belgien) hat den 30 cm Schiefspiegler von Anton Kutter restauriert. Sehr viel Arbeit und die Restaurierung wird im April 2018 fertig sein.
Wir laden die Besitzer und Erbauer der Abschattungsfreie Teleskope, deren Meisterarbeiten, aus zu stellen. Benutzen Sie das entsprechende Formular in der Rubrik “Register” wenn sie dazu bereit sind.
Mehr Info auf http://www.antonkutter.eu.

restauration 3Ocm Anton Kutter telescope: https://www.youtube.com/watch?v=w7Cle1LO7lA

Facebook: https://www.facebook.com/AKEB2018/


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 Betreff des Beitrags: Re: Kutter- und ATM wochenende frühjahr 2018
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The original mount of Anton Kutter: a showpiece...

https://www.youtube.com/watch?v=5JcLZwZBc5c


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 Betreff des Beitrags: Re: Kutter- und ATM wochenende frühjahr 2018
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Restoration of the original 300 mm Kutter Schiefspiegler from Biberach has been
completed. The scope will be mounted the next couple of months in one of the Ghent
University’s domes on a heavy equatorial mount. Philip will be doing the final tweaking and
collimation somewhere next week.
Please enjoy some movies. 4 guys were needed to carry the OTA without optics. At the
end of the first movie, you will see that the observatory door wasn’t large enough and the
scope once again had to be partially dismantled before final installion.

Enjoy :-)
https://www.youtube.com/watch?v=KjvmfN_fZxA

https://www.youtube.com/watch?v=5IKblJzmMaM

https://www.youtube.com/watch?v=r1w8nJcXPmM


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 Betreff des Beitrags: Re: Kutter- und ATM wochenende frühjahr 2018
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Bruno Ernst is a pseudonym of Hans de Rijk, who was a teacher of mathematics and physics in Amersfoort (in the province of Utrecht in the Netherlands). He was born in 1926 on Rotterdam and had spent 26 years of his life in a monastery. Then he rejected the monk calling, married and started to teach children in mathematics and physics. Many years he had been directing the publishing of educational magazines for children. He wrote more than one hundred twentyfive books and articles about astronomy, photography, history of writing and calligraphy. Although, he was not a specialist in any of these fields, he was a talanted popularizer of scientific results by various sceintists.

BUT he was also a close friend of Anton Kutter.

an interview in two parts with Hans de Rijk (subtitled in English)

part1 https://www.youtube.com/watch?v=6PlDYyAEzwM

part 2 https://www.youtube.com/watch?v=0Nh7uIguS8A


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[size=200]At this time our website of the Anton Kutter Event has been completed.

Do'nt forget to subscribe for the weekend 15-17 june 2018:http://www.antonkutter.be/


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BeitragVerfasst: 09.12.2017, 13:19  
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hallo Jeanpierre,

vielen Dank für die Infos, Anton Kutter hat faszinierende Bereiche der Optik eröffnet,
und es ist toll wenn sich jemand seines Erbes annimmt. Gutes Gelingen!

mfG Tommy Nawratil

_________________
Physik ist die Poesie der Natur..
arbeite fröhlich mit bei https://teleskop-austria.at


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 Betreff des Beitrags: Re: Kutter- und ATM wochenende frühjahr 2018
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Hallo Tommy,

Thanks :-)
I hope that 'Biberach 2018' will succeed. I have ni idea if people are interested in this event.
Have a nice weekend,
Jean-Pierre


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BeitragVerfasst: 10.05.2018, 13:42  
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Eine Hommage an ANTON KUTTER Biberach / Riss 15-16-17. Juni 2018

Datum 15. Juni um 17: 00-20: 00
Rundgang Film Museum und Filme Anton Kutter (Eintritt: 8 Euro / Person)
Ein Rundgang im Anton Kutters Kinotraumpalast, geleitet von seinem Sohn Adrian Kutter.

Adrian wird, zusammen mit seinem Bruder Claus und seiner Schwester Floriane, einen Vortrag über die Familie und die Filmindustrie geben und über ihren Vater als Regisseur.
Zum Schluss werden zwei von Anton's besten Filmen gezeigt:
- Weltraumschiff 1 gestartet
- Großkraft De Berge

Datum 16. Juni in der Stadthalle Biberach (10 Euro / Person Eintritt)
(Die Vorträge sind in englischer Sprache)
09: 00-10: 00 Empfang und Ausstellung
10: 00-10: 30 Adrian Kutter: Mein Vater als Regisseur und besonders als Astronom
10: 30-11: 15 Guy Wauters: Die Restauration von Kutters Teleskopen
11: 15-11: 45 Harrie Rutten: Optischer Design Kutter-Teleskop
11: 45-12: 00 Bruno Ernst (92 Jahre): Freund von Anton Kutter (Film)
12: 00-14: 00: PAUSE (Möglichkeit zum Mittagessen in der Stadt in der Nachbarschaft von Anton Kutters Geburtshaus)
14: 00-14: 30 Barry Adcock (Australien): Mein 350mm Schiefspiegler und Optik Projekte
14: 30-15: 15 Guntram Lampert (Österreich): Der Tri-Schiefspiegler. Ursprünge und Entwicklungen eines Teleskopdesigns von Anton Kutter
15: 15-16: 00 Hans-Ulrich Wieland: Anton Kutters basic ideas in modern systems
16: 00-16: 30 Mathias Sautter: Restaurierung des 30cm Kutterteleskopes des Planetariums Laupheim
17:00 Uhr: ENDE
OPTIONAL am Abend: Observatorium und Planetarium Laupheim
8 km von Biberach entfernt. (KOSTENLOS)
20:15: https://www.planetarium-laupheim.de/sho ... r-mystery/
21:00: Symposium: Die Geschichte des Laupheimer Planetariums
Wenn der Himmel klar ist, haben wir die Möglichkeit mit dem 30cm Kutter Teleskop von Mathias Saufer zu beobachten. Und natürlich ist das Programm des Planetriums. Kein kollektives Reisen. Siehe auch www.planetarium-laupheim.de

Datum 17. Juni: optional Besuch am ESO Visit Centre GARCHING (Besuch kostenlos)
Eigener Transport
Wir planen einen Besuch des brandneuen ESO-Besuchszentrums in der nahe gelegenen Stadt Garching (Biberach – ESA Garching 190 km).
Am 28. April 2018 öffnete das ESO Supernova Planetarium & Visitor Centre seine Pforten für die Öffentlichkeit. Die Einweihung des Zentrums wurde mit einer Reihe von Veranstaltungen für dem Kreis der ESO-Gemeinschaft und seine Partner, Unterstützer, Nachbarn und Freunde gefeitert. In seinem ersten Quartal hat das Zentrum ein Reihe von Aktivitäten für seine Besucherinnen und Besucher vorbereitet.

Anmeldung: contact@planetarium-laupheim.de und kijkerbouw@ugent.be


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 Betreff des Beitrags: Re: Kutter- und ATM wochenende frühjahr 2018
BeitragVerfasst: 10.05.2018, 14:03  
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Adrian Kutter on TV : https://www.schwaebische.de/landkreis/l ... 46459.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Kutter- und ATM wochenende frühjahr 2018
BeitragVerfasst: 18.05.2018, 22:12  
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And finaly the Big Anton Kutter telescope is collimated.
The wordt of Philip Doutreligne:

''Finally I succeeded in collimating the original 12,5" Schiefspiegler that was built by and belonged to the late Anton Kutter. Earlier tries just after the restauration of the scope failed due to rain, bad seeing, cold weather...I always try to collimate during the day on distant terrestrial objects and buildings. By working in daylight, one better sees what screws to turn and has a better understanding of what goes on. Luckily we could access different targets through the slit of the Ghent University dome where the scope has been installed temporarily until its voyage back to its birth place Biberach in Germany for the Kutter memorial event. Though I have extensive experience collimating Schiefs up to 10", this beast was in a different league! Certainly not a picknick in the park smile.gif. This scope is soooo huge. I had to climb a small ladder to get access to the collimation screws of the main mirror, the correction lens and the secondary mirror. After about 3 hours of tweaking, climbing up and stepping down, the image finally began to improve. Luckily, there were markings on the thread of the bolt used to tilt the correction lens so I could retrieve its original position as set by Anton Kutter some 60 years ago. At one moment, I saw the image improve on one side of the eypiece field. I knew I was close and a slight extra tilt of the secondary gave a sharp image across the entire image field. I must say this was a humbling experience, knowing I was working on the personal telescope of the man that forever changed my life since I was about 16 yrs. Images now were very sharp. By lack of fitting eyepieces ( the drawtube has quite an odd diameter) we had to stop at about 300 X. One more session will be needed for the final collimation on a real star. Attached are some pictures of the dome atop the Ghent University physics faculty building, the scope on a temporary mount and the scope on the heavy observatory mount. The scope is ready to go back to its home now.''


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 Betreff des Beitrags: Re: Kutter- und ATM wochenende frühjahr 2018
BeitragVerfasst: 19.05.2018, 10:56  
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Guten Tag, alle zusammen

entschuldige mich für meine schlechten Kenntnisse der deutschen Sprache...

Ich möchte auf die Anton Kutter Website aufmerksam machen, Viersprachige Website. http://www.antonkutter.be
facebookpage: https://www.facebook.com/AKEB2018/
wir hoffen, viele von euch in Biberach / ris zur Hommage an Anton Kutter begrüßen zu dürfen.Er meinte viel für Amateurastronomie

viele Grüße, Jean-Pierre Grootaerd


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 Betreff des Beitrags: Re: Kutter- und ATM wochenende frühjahr 2018
BeitragVerfasst: 04.06.2018, 13:08  
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Das Anton-Kutter-Ereignis rückt näher.Die Steuerung von Romke Schievink und Ewout Bakker ist nun auf dem 30cm-Teleskop von Anton Kutter in Gent montiert.

Ein kleiner Youtube-Film:

https://www.youtube.com/watch?v=2hsS98I6vOQ


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 Betreff des Beitrags: Re: Kutter- und ATM wochenende frühjahr 2018
BeitragVerfasst: 10.06.2018, 18:15  
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Einfach ein paar Bilder zum Kutter-Album hinzugefügt.
8. Juni 2018: Besuch der Menke Sternwarnte in Glucksburg. Vergessener Ruhm.... Die Luftaufnahmen wurden mit einer Drohne gemacht. Und Bilder von Europas größtem Trischiefspiegler Die ganze Geschichte wird Ende der Woche von Joseph Menkes Tochter auf den Kutterdagen erzählt.

https://myalbum.com/album/ACSmmSNkd9o7


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