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 Betreff des Beitrags: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 05.12.2017, 18:50  
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Hallo zusammen,

ich bin so frei und stelle meine Fragen im Zuge der Erzählung.
Werkzeug: Newton 8" f5 und Lumix GH2
Bilder im RAW-Format, ISO 800

Kamera an Teleskop andocken, scharf stellen - man sieht am Display erste Sterne. Dann Belichtungszeit auf 1 bis 2 Sekunden. Foto schießen - man erkennt am Display einige mehrere Sterne.

Bilder auf den Lappi kopieren, DSS starten und Bilder reinladen.
Ergebnis: Alle Bilder schwarz, erst nach umstellen des Balkens rechts oben auf alle Dreiecke nach fast ganz links erkennt man die Sterne.
Frage dazu: Gehört das so?

Dann Bilder registrieren...
Ergebnis: Mit Rauschunterdrückung und Medianfilter erkennt er nur bei 2% Sternerkennungswert 2 oder 3 Sterne (sonst immer 0 Sterne). Schaltet man das alles aus, werden es 18.
Frage dazu: Gibt es hier eine empfohlene Einstellung dazu?

Bilder stacken...
Ergebnis: Bilder werden nicht mit den Sternen übereinander gelegt, man sieht eher 20 mal die selben Sterne nebeneinander (Mosaik eingestellt)
Frage dazu: Ist hier die Bilderqualität schuld da die Sterne nicht unbedingt 100% rund sind?

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 05.12.2017, 20:36  
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DerDonberti hat geschrieben:
Kamera an Teleskop andocken, scharf stellen - man sieht am Display erste Sterne. Dann Belichtungszeit auf 1 bis 2 Sekunden. Foto schießen - man erkennt am Display einige mehrere Sterne.


Da hast Du auf alle Fälle viel zu wenig Licht drauf - Für sehr sehr helle Objekte wie Sterne (Doppelsterne) oder Planeten wär es schon fast zu viel. Aber eben für "Deep Sky Objekte"
üblicherweise nie und nimmer. Die liegen nur knapp um den (dunklen) Himmelshintergrund.

Hier kurz etwas über die Richtige Belichtung zur Orientierung:

http://www.austrianaviationart.org/cms/ ... arbeitung/

Siegfried

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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 05.12.2017, 21:41  
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Servus,

das heißt also länger belichten (wozu ich aber eine Nachführung benötige) oder einmal testweise ISO erhöhen (was aber wiederrum ein stärkeres rauschen verursacht).
Weiters werde ich für die nächsten Aufnahmeversuche nicht direkt einen x-beliebigen Himmelsausschnitt anvisieren.

Dann warte ich mal eine klare Nacht ab und bedanke mich mal vorerst für den Link :)

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 07.12.2017, 14:55  
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DerDonberti hat geschrieben:
Servus,

das heißt also länger belichten (wozu ich aber eine Nachführung benötige) oder einmal testweise ISO erhöhen (was aber wiederrum ein stärkeres rauschen verursacht).
Weiters werde ich für die nächsten Aufnahmeversuche nicht direkt einen x-beliebigen Himmelsausschnitt anvisieren.



Mit der Panasonic, deren Chip die selbe Größe wie meine Olympus Cameras haben, bis Du genau in der Region wie ich selbst.
Durch den kleinen Chip wo der "Cropfaktor" 2 ist, und die kleinen Pixel ist es noch schwieriger präzise nachzuführen.
Bei den Werten Deines Teleskopes denke ich du hast 800mm oder 1000mm Brennweite?

Du brauchst also nicht nur eine sehr gute Montierung (wo nichts wackelt) mit genauer Nachführung, sondern dann auch für mehr Belichtungszeit einen Guiding, der Nachführungsfehler korrigiert. Bei meiner recht guten Montierung (AZ-EQ6) und dem 800mm Newton komme ich ohne Guiding auf 40 Sekunden, dann werden Sterne schon etwas länglich. Falls ich das Einnorden besonders gut erwischt habe (oder Anfangs nicht genau genug hingeschaut habe) auch schon mal auf 1 Minute.

Bei meinem Himmel, 60 km außerhalb von Wien belichte ich bei F/4 und ISO800 4 Minuten je Bild. Bei F/5 wirst Du schon entweder die ISO erhöhen oder Belichtungszeit verlängern müssen. Aber die 4 Minuten wirst du brauchen bei den meisten Deep Sky Objekten.

Was natürlich geht sind Sterne, Doppelsterne Planeten und Mond - da reichen Bruchteile von Sekunden.

Bei DS Objekten gibt es zwei sehr helle Objekte: Orion und Andromeda ... was aber wieder andere Probleme mit sich bringt: Man braucht ob des großen Helligkeitsumfanges verschieden lange Belichtungszeiten die dann als HDR verarbeitet sein wollen.

Bei beiden Objekten sind aber mit Deiner Brennweite nur mehr Ausschnitte möglich. Du kannst Dich z.b am Zentrum des Orion, den 4 Trapezsternen widmen.... die liegen als Sterne auch nur im Sekunden Bereich. Wenn Du da 5 Sekunden belichten kannst sieht man da sogar noch was rundherum, was man Bildbearbeitungstechnisch herauskitzeln kann.....

Viel Erfolg !
Siegfried

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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 07.12.2017, 18:52  
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Servus,

ich hatte anfangs eher an reine Sternenfotos gedacht, so zum Üben einfach mal.
An richtige DS-Objekte denke ich mal wenn ich das mit den Sternen zusammenbringe. Ja, das sind 1000mm Brennweite.
Danke für Deine Infos! :)

Habe soeben eine neue Serie geschossen, waren die Plejaden. ISO 12800 mit 1 Sekunde Belichtungszeit.
Ergebnis: DSS erkennt die Sterne einwandfrei, der Hintergrund ist auch noch ziemlich dunkel.

Also ging ich ans Stacken: Funktioniert einwandfrei... bis auf die Tatsache dass der Hintergrund nach nur 5 gestackten Bildern bereits fast so hell ist wie die Sterne darauf und weißgelb sind, von allen Bildern rede ich gar nicht. Nun suche ich also wie das geht dass DSS das nicht macht...

Edit: Bei jpg Bildern tritt das Rauschen auf, dafür sind die Sterne sauber übereinander gelegt.
Bei RAW-Bildern ist der Hintergrund schwarz, dafür legt er die Sterne nicht übereinander und er erkennt auch kaum welche...

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 07.12.2017, 21:19  
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DerDonberti hat geschrieben:
Also ging ich ans Stacken: Funktioniert einwandfrei... bis auf die Tatsache dass der Hintergrund nach nur 5 gestackten Bildern bereits fast so hell ist wie die Sterne darauf und weißgelb sind, von allen Bildern rede ich gar nicht. Nun suche ich also wie das geht dass DSS das nicht macht...

Edit: Bei jpg Bildern tritt das Rauschen auf, dafür sind die Sterne sauber übereinander gelegt.
Bei RAW-Bildern ist der Hintergrund schwarz, dafür legt er die Sterne nicht übereinander und er erkennt auch kaum welche...



Es gibt verschiedene Algorithmen beim Stacken. Nimm Kappa Sigma oder so - keinesfalls addieren. Es klingt so, wie wenn Du das gemacht hast...

Geh mal die Anleitungen durch!! Letztlich lässt Du ein 32bit FITS Bild generieren und streckst das dann in Fitsworks... Da gibt es Anleitungen. Und zwar genau durchlesen, denn die Gefahr ist groß, dass du da Pixel wegschneidest weil das Histogramm nicht automatisch richtig auf hellstes und dunkelstes Pixel eingestellt ist, wenn Du das Bild dann als 16bit TIFF exportierst, damit Du in deiner "Lieblingsbildbearbeitungssoftware" weiterarbeiten kannst.

Wegen RAW: Wenn DSS mit Deinem RAW nicht umgehen kann: Exportiere die RAW's als 16bit TIFF und nimm die......

Warum JPG stacken keine gute Idee ist, habe ich auf der genannten Webseite beschrieben ......

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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 07.12.2017, 21:46  
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Servus,

ja habe ich gelesen - die jpg´s dienten als Test für das Programm um vielleicht die Fehlerquelle herausfinden zu können.

Nachdem ich jetzt einige Bilder vom Orionnebel gemacht habe werde ich mich darum kümmern erst mal umzuwandeln :)

Edit: Habe mir nun RawTherapee runtergeladen... da stelle ich fest beim Öffnen der Raw-Files, dass diese entgegen der Vorschau immer vollständig verrauscht sind sodaß man gar nichts mehr erkennen kann...

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 09.12.2017, 20:55  
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DerDonberti hat geschrieben:
Edit: Habe mir nun RawTherapee runtergeladen... da stelle ich fest beim Öffnen der Raw-Files, dass diese entgegen der Vorschau immer vollständig verrauscht sind sodaß man gar nichts mehr erkennen kann...


Hast Du das Bild beim Umwandeln versucht bereits aufzuhellen oder "streckt" RAW Therapy automatisch? (was ich nicht ganz glaube)?

Jedenfalls hast du einfach viel zu wenig Belichtet. Das bedeutet, dass dann die schwachen Objekte sich in den dunkelsten Bereichen des Bildes befinden. Und dieser Teil rauscht ja extra stark. Das Signal/Rauschverhalten ist da eben nun mal extrem schlecht.

Ich würde das Bild einfach als 16bit (oft aber als 48bit bezeichnet weil 3x16bit) exportieren ohne es anzutaschen. Das dann stacken auf die Sterne - die ja hell genug sind. Und dann eben strecken.... und als 16bit exportieren.
Das stacken möglichst vieler Bilder reduziert natürlich schon das Rauschen.

Wen Du keine Nachführung hast, bekommst du mit hoher ISO gerade mal bei einem Ultraweitwinkel genügend Belichtung auf den Sensor, bevor die Sterne all zu sehr zu Eier oder gar Striche werden.

Für FT Sensorgröße gilt folgende Formel für die längst Mögliche Belichtungszeit (hatte wie ich im Blog schon geschrieben hatte) - ca 60-120/Brennweite. Am Himmelsäquator wandern die Sterne halt besonders schnell.... Und da sind es für ein 75mm Objektiv eben max 0,8 sec - bei Deiner Brennweite 0,06sekunden.

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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 12.12.2017, 16:23  
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Servus,

danke für Deine Antwort.

Nein da habe ich die Bilder noch nicht gestreckt oder andersweitig bearbeitet - die sind bei genauer Betrachtung einfach nur Mist habe ich mittlerweile gemerkt.

Ich bin jetzt einmal in Punkto "Schwierigkeitsgrad" auf M45 zurück gestiegen und habe mich hier nur auf die reinen Sterne konzentriert (also keine Deep-Sky-Objekte) - also reine Sternenfotografie.
Heißt hier ISO 400 bzw. 800 bei 0,5 - 1 Sekunde Belichtungszeit - die Sterne sind hier einwandfrei zu erkennen.

Dennoch habe ich hier spätestens nachdem ich das 3. Bild übereinander gelegt habe massives rauschen und Hintergrundaufhellung.
Eine Analyse hat in erster Linie hohes Luminanzrauschen in einzelnen Bildern ergeben (der Hintergrund ist bei genauer Betrachtung durchgehend mit hellen kleinen Wölkchen bedeckt - habe ich mit typischen Bildern in Google verglichen), Farbrauschen tritt erst bei hohen ISO-Zahlen auf.

Da Du ja den gleichen Chip hast wie ich, möchte ich Dich fragen ob Du hier auch diese Probleme hast und wie Du damit umgehst?

lg Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 13.12.2017, 00:05  
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DerDonberti hat geschrieben:

Da Du ja den gleichen Chip hast wie ich, möchte ich Dich fragen ob Du hier auch diese Probleme hast und wie Du damit umgehst?


Indem ich genügend lange belichte.
Die Sterne sind natürlich schön hell im Sekunden Bereich. Damit oder Bruchteile davon mache ich Doppelsterne.

Mehr an Signal ist da aber dann nicht am Sensor - daher wirst Du nur das Rauschen verstärken.

Wie gesagt: Bei dunklerem Himmel belichte ich bei ISO800 und F/2 1 Minute ..... bei F4 eben 4 Minuten. anders wird's halt nicht.
Wie geschrieben - Einfach beim Speichern auf den Histogrammbuckel achten.

Siegfried

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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 14.12.2017, 11:13  
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Danke für Deine hilfe. Da ich aber derzeit meine Ausrüstung nicht verbessern kann - Ziel wäre EQ6 mit MGen - muss ich es dabei belassen bzw. anders fotografieren und versuchen das zumindest teilweise mit Bildbearbeitung kompensieren.

lg Robert


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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 18.12.2017, 09:32  
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Hab die Fotos mal einem Kollegen gegeben zum Bearbeiten. Der ist Fotografie-Meister... interessant was der da alles rausbekommt...

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 18.12.2017, 16:40  
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Thema Schärfe:

Fotos durch das Standartobjektiv der Kamera gemacht sind mind. doppelt so scharf wie die durch das Teleskop (Laserjustierung und Abkühlphase erledigt). Find ich etwas seltsam...

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 18.12.2017, 21:11  
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DerDonberti hat geschrieben:
Thema Schärfe:

Fotos durch das Standartobjektiv der Kamera gemacht sind mind. doppelt so scharf wie die durch das Teleskop (Laserjustierung und Abkühlphase erledigt). Find ich etwas seltsam...

lg


Du hast Ja eine lange Brennweite und das ohne Nachführung?
Bei kleiner Brennweite wandern da die Sterne nicht ganz so schnell.

Nur mal eine Mutmaßung meinerseits, denn ohne genauer Beschreiben was Du wirklich gemacht hast tappen wir eher in dunkler Nacht :-)

Siegfried

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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 18.12.2017, 22:06  
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Nen schönen Abend,

nun ja, ich bekomm die Bilder am Teleskop nicht scharf gestellt genug, selbst bei statischen Objekten nicht wie Gebäude usw. Auch nicht im Live-View der Kamera mit 20-fach-Zoom - selbst da sind es noch kleine flirrende Kugeln. Und dementsprechend sehen dann auch die Fotos aus - alles etwas flauschig und schwammig. Am Auszug liegt es nicht, da hab ich Spielraum in beide Richtungen.
Wahrscheinlich nennt man das schlechtes "Seeing"....

Bin eben von draußen rein und habe nochmal 51 Bilder mit ISO 1600 und 0,5 Sekunden vom Orionnebel geschossen. Konnte aber wie immer nur die jpg´s stacken (habe RAW und jpg gleichzeitig aufgenommen).

Aber ein erster Erfolg: Auch mit nur stacken ohne Nachbearbeitung zeigt der Nebel erste Rottöne... und das bei nur 25,5 Sekunden Gesamtbelichtungszeit.

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 18.12.2017, 22:36  
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DerDonberti hat geschrieben:
Wahrscheinlich nennt man das schlechtes "Seeing"....


Kann sein.
Bezüglich x20 Liveview: Bei Olympus ist es so, daß bei gewissen Einstellungen der Liveview nicht die ganze Auflösung zeigt, sondern nur ein vergrößertes Bild eines kleinen JPG Vorschaubildes...

Klar füllen große Sterne bei der Vergrößerung (bei dir ja 2m Brennweite) ziemlich viele Pixel. Hier hilft einfach eine Bahtinov Maske zum scharfstellen.

Beim Orion hast Du natürlich Glück, weil er sehr hell ist.... aber generell ist im Sekundenbereich einfach keine Blumentopf zu gewinnen.....

Kannst Du nicht die RAW Files mit der Panasonic eigenen Software als 48bit TIFF speichern lassen ?

Siegfried

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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 21.12.2017, 08:29  
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Gu morgen,

danke für die Info - somit weiß ich, dass die Scharfstellung grundsätzlich funktionieren sollte.

Ein Kollege hier hat Fotos von DS-Objekten ohne Nachführung gepostet aus "früherer" Zeit... daran wird ich mich auch versuchen wenns das Wetter zuläßt.

Zwecks den RAW-Convertieren: Ja normalerweise sollte da ein Programm dabei sein, da es aber nur eine geliehene Cam ist hab ich die Software nicht bei der Hand, wird ich mir daher also auch holen.

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 21.12.2017, 13:06  
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Servus!

DerDonberti hat geschrieben:
Zwecks den RAW-Convertieren: Ja normalerweise sollte da ein Programm dabei sein, da es aber nur eine geliehene Cam ist hab ich die Software nicht bei der Hand, wird ich mir daher also auch holen.

lg


Webseite des Cam Herstellers schon mal aufgesucht? Dakannst meistens die aktuelle Software runterladen - nur mal so eine Idee.

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lg Toni
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Mein Equipment

Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten :)


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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 22.12.2017, 11:15  
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Servus,

ja hab ich. Vollversion kostet 24,95€ da es nicht meine Cam ist. Darum hol ich mir besser die CD von dem Herren dem die Cam gehört...

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 07.01.2018, 16:10  
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Sodale,

hab nun Piggy-Back-Methode und andere Varianten getestet. Die Fotos werden mittlerweile besser (100 Bilder stacken ergibt auch schon etwas am Bildschirm).

Wo ich allerdings noch nicht weitergekommen bin ist das Verarbeiten der RAW-Dateien (in meinem Falle RW2-Files). Die Dinger sind so dermaßen verrauscht dass trotz Konvertierung ohne Strecken oder Bearbeiten der Hintergrund grundsätzlich rosa-lila ist. Da ist es kein Wunder dass DSS damit nichts anfangen kann.
Bevor ich also diese Bilder verwenden kann muß ich diese Bearbeiten wie Z.B den Schwarzwert von 20 auf 10.000 setzen damit der Hintergrund nicht mehr bunt ist. Toll wäre jetzt ein Automatismus für das Ganze....

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 07.01.2018, 16:48  
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DerDonberti hat geschrieben:
Sodale,

hab nun Piggy-Back-Methode und andere Varianten getestet. Die Fotos werden mittlerweile besser (100 Bilder stacken ergibt auch schon etwas am Bildschirm).

Wo ich allerdings noch nicht weitergekommen bin ist das Verarbeiten der RAW-Dateien (in meinem Falle RW2-Files). Die Dinger sind so dermaßen verrauscht dass trotz Konvertierung ohne Strecken oder Bearbeiten der Hintergrund grundsätzlich rosa-lila ist.


Welches Objekt hast Du jetzt probiert und vor allem: Welche Brennweite/Blende/Belichtungszeit/ISO ?

Was die "Farben" aus den RAW's betrifft: Ist zunächst mal egal. Es geht nur darum, die Informatione, die der Chip liefert in stackbare File (TIFF offenbar in Deinem Fall) zu bekommen. Es sind zunächst blos mal Werte!

Alles was du quasi "blind/freihändig" am Bildschirm änderst ändert bloß die Zahlenverhältnisse. Aber hier auch leider zu allermeist: Dass Du da etwas an Pixel wegschneidest, entweder am dunklen und/oder im hellen Bereich. Beides sind unwiederbringlich verlorene Information.

Deshalb einfach nur mal die TIFF Files stacken, so wie sie sind. Den genauen Farbabgleich, Schwarzpunkt etc kannst Du nach dem Stacken und Strecken im FITSWorks noch machen.

Siegfried

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Guten morgen.

bei der Piggy Back Methode hatte ich folgende Einstellungen:

Objektivdurchmesser 62mm, Brennweite zwischen 70mm und 140mm, Blende auf 4,8 bis 5,5, kleiner läßt das Objektiv das nicht zu. ISO 1600 bis testweise 6400 und Belichtungszeit je nach Ausrichtung der Höhenachse zwischen 4 und 10 Sekunden maximal möglich.

Ich habe Deine Posts vorhin natürlich gelesen und mich auch daran gehalten, eben dass ich die RAW´s ohne Änderungen direkt in ein 48-Bit-Tiff umwandle und dann stacken soll.
Aber genau das macht DSS eben nicht, es werden die Bilder nicht übereinander gelegt mit Sternenausrichtung sondern ohne Sternenausrichtung. Daher sind diese dann am gestackten Bild alle nebeneinanderliegend.

Ich denke mal, dass die Kamera grundsätzlich ein hohes Rauschen verursacht, welches aber dann Kameraintern abgezogen wird (systeminternes Darkframe?) - vor allem das Farbrauschen ist dadurch fast verschwunden und der Kontrast zwischen Sternen und Hintergrund hoch genug dass DSS damit arbeiten kann. Bei den RAW´s ist das natürlich dann nicht der Fall, es wurde Kameraintern nichts verändert - dadurch sind die daraus gewonnen Aufnahmen dermaßen schlecht, dass man nicht mal am Bildschirm die Sterne einwandfrei und kontrastreich erkennen kann. Da hat DSS dann seine Probleme damit zu arbeiten.

Wobei ich hier mittlerweile auch der Kamera in Verdacht habe: Die Menge an Hotpixel ist heftig, das Farbrauschen sehr stark und rechts am Chip dürften ein paar Bereiche hinüber sein denn da habe ich einen Streifen von oben nach unten der zur Gänze eine Bildstörung beinhaltet die stärker ist als das gesamte Foto...

Edit: Denke mal, werde mir das Skywatcher Motorset RA/DEC mit ST4-Autoguider Interface über die Handbox leisten und dann nen MGenII dran hängen. Dann sollte es besser gehen sofern die Kamera dann mit max. ISO 800 fährt und dann hoffentlich weniger rauscht.

Ich hoffe ich habe das jetzt mal verständlich beschrieben :)

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 08.01.2018, 19:37  
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Zusatz: Hab mal kurz mit dem Herrn telefoniert wo dem die Cam gehört. Er sagt, die wurde umgebaut auf die doppelte Brennweite sodaß ein 14-140er Objektiv in Wahrheit 28-280mm Brennweite hat.

Werde mir einen 0,5x Focalreducer besorgen, denn dann halbiert sich die Brennweite - die Lichtstärke verdoppelt sich und ich kann doppelt solange belichten. Im Endeffekt also die 4 fache Lichtstärke als jetzt :)


lg


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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 08.01.2018, 22:20  
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DerDonberti hat geschrieben:
Zusatz: Hab mal kurz mit dem Herrn telefoniert wo dem die Cam gehört. Er sagt, die wurde umgebaut auf die doppelte Brennweite sodaß ein 14-140er Objektiv in Wahrheit 28-280mm Brennweite hat.


Ich glaub da hast Du was falsch verstanden: Die GH2 oder so von der Sensorgröße ein FT/mFT. Wie bei meinen Olympus. Dadurch ergibt sich eine "doppelte" Brennweite..... Wäre mir neu, dass man bei den Cameras den Sensor tauschen kann.

DerDonberti hat geschrieben:
Werde mir einen 0,5x Focalreducer besorgen


Also wenn du Optiken die für diese Kamera gerechnet sind hast, dann ist die Öffnung nicht groß Genug. Anders wäre es wenn du eine Optik hast, die für KB Brennweite ist (groß, schwer und bei guter Qualität deshalb sehr teuer) dann würde es gehen.

Da kostet eine Sigma Art mit F/2.8 sicher sehr viel weniger - denn auch ein Fokalreducer (falls es den so überhaupt gibt) kostet Geld. Die Qualität bezeifle ich mal.

Egal wegen derzeitigem Problem:
Du hast einfach zu wenig Licht am Sensor.
Helle Sterne sollten sich aber schon abzeichnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 08.01.2018, 22:32  
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DerDonberti hat geschrieben:
Ich denke mal, dass die Kamera grundsätzlich ein hohes Rauschen verursacht, welches aber dann Kameraintern abgezogen wird (systeminternes Darkframe?) - vor allem das Farbrauschen ist dadurch fast verschwunden und der Kontrast zwischen Sternen und Hintergrund hoch genug dass DSS damit arbeiten kann. Bei den RAW´s ist das natürlich dann nicht der Fall, es wurde Kameraintern nichts verändert - dadurch sind die daraus gewonnen Aufnahmen dermaßen schlecht, dass man nicht mal am Bildschirm die Sterne einwandfrei und kontrastreich erkennen kann.


Also die internere Darkframereduktion wird mMn sehr wohl auf das RAW auch berücksichtig. Das geshcieht vor speichern des RAW's. Das JPG hat halt die Kamera selbst so gestreckt, wie es der Algoritmus vorsieht - quasi "Autokontrast" und das hald in 8 Bit JPEG gepresst.

Aus dem RAW mußt Du das schon selbst machen, mit den richtigen Parametern. Was aber sicher nicht leicht ist.

DerDonberti hat geschrieben:
Edit: Denke mal, werde mir das Skywatcher Motorset RA/DEC mit ST4-Autoguider Interface über die Handbox leisten und dann nen MGenII dran hängen. Dann sollte es besser gehen sofern die Kamera dann mit max. ISO 800 fährt und dann hoffentlich weniger rauscht.


Du musst alles tun, um genügend Licht zu sammeln. MGen ist sicher der einfachste und beste Weg. Bleibt zu hoffen, dass Deine Montierung auch mit der nötigen Präzision kann.

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Tut mir leid wenn ich da etwas ungenau beschrieben habe,
der Focalreducer ist nicht für das Objektiv der Cam gedacht sondern für das Teleskop. Beim Objektiv von der Cam baue ich da eher nichts herum.

Bin mir da nicht sicher ob die Cam das macht beim RAW-Format hier die Darkframes zu berücksichtigen. Ich habe mich zwar da selber bereits probiert das zu tun in Rawtherapee, aber derzeit komme ich auf keinen grünen Zweig damit - die Ergebnisse sind wesentlich schlechter als die jpeg Bilder der Cam selber.

Meine Montierung ist eine NEQ5... perfekt wird es nicht, aber für 1 Minute sollte es genügen. Länger geht die Cam eh nicht beim belichten.

Ich sag mal danke für die Tipps und sollte ich was herausbekommen schreib ich es hier unten dran :)

lg


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Mahlzeit,

Sache ist erledigt, hab mir die Motorsteuerung mit Handbox geholt (und auch einen Polsucher). Da diese auch den ST4-Eingang hat ist sie MGen-tauglich (der kommt später mal). Somit ist das Thema "Belichtung" erstmal erledigt, und am Sonntag soll´s ja laut Wetterbericht eine halbwegs brauchbare Nacht geben bei mir...

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 30.01.2018, 19:30  
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NÁbend,

RAW-Format Problem beim Stacken auch erledigt: Habe den internen Dark-Abzug der Kamera aktiviert und nu läuft das auch... nur zur Info.

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: DeepSkyStacker und Foto - Fragen
BeitragVerfasst: 30.01.2018, 22:27  
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DerDonberti hat geschrieben:
NÁbend,
RAW-Format Problem beim Stacken auch erledigt: Habe den internen Dark-Abzug der Kamera aktiviert und nu läuft das auch... nur zur Info.


Na dann geht ja was weiter!

Vielleicht hat das bei der hohen ISO einfach so gerauscht....

Für erste Zeit kannst Du also jetzt mal gut durchbelichtete Bilder bekommen, was schon mal eine große Steigerung sein wird.

Für Später solltest Du aber dann nochmals probieren, wie man es mit externen Darkframe hinbekommen kann. Denn das spart einfach viel kostbare Zeit am Himmel.

Siegfried

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