Probleme nach Kollimation mit verstellten Laser

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Phil1988
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Probleme nach Kollimation mit verstellten Laser

Beitrag von Phil1988 » 09.08.2019, 09:10

Hallo,
habe mir kürzlich einen gebrauchten 12 Meade Lightbridge Dobson mit einigem Zubehör gekauft und wollte diesen mit dem "Meade Justierlaser" einstellen.
Da der Vorbesitzer den Laser schon länger nicht benutzt hatte, waren die Batterien ausgelaufen und korrodiert!
Daher musste ich den Laser zerlegen um die Batterien herauszubekommen.
Nach dem Zusammenbau mit neuen Batterien hat wieder alles funktioniert und ich habe anschließend meinen Dobson damit justiert.
Leider war mir nicht bewusst dass der Laser durch das Zerlegen nicht mehr genau war.
Wenn ich den Laser im Okularauszug drehe, so zeichnet dieser einen Punkt am Hauptspiegel.
Mittels Justierschrauben sollte man lt. Beschreibung den Laser wieder zentrieren könne, ich schaffe es aber einfach nicht.

Nun meine Frage, kann mich jemand aus dem Raum Graz unterstützen, würde selbstverständlich auch selbst mit Teleskop anreisen!

Unter diesem Link sehr ihr die Beschreibung zum Laser welchen ich benutzt habe:
http://www.produktinfo.conrad.com/daten ... 1_7_MM.pdf

Danke LG
Philipp

Antares
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Wohnort: Weststeiermark

Re: Probleme nach Kollimation mit verstellten Laser

Beitrag von Antares » 10.08.2019, 10:16

Hallo Philipp,

ich habe auch einen Justierlaser, diesen benutze ich nur um die Justierung zu überprüfen bzw. nach dem Teleskopaufbau nach zu justieren. Meiner ist auch nicht genau zentrisch. Beim Drehen beschreibt der Lichtpunkt einen Kreis am Hauptspiegel. Bei meinem sind allerdings die Justierschrauben nicht ohne weiteres zugänglich. Wenn er so stark verstellt ist würde ich einfach an einer Schraube drehen und danach den Laser im OAZ drehen. Wenn der Kreis kleiner wird war es die richtige Richtung, wenn nicht eine andere versuchen.
Ich habe nur auch festgestellt das die Zentrierung im OAZ selbst auch nicht ganz exakt gleich ist (je nachdem ob man festklemmt wie stark an welcher Position). Daher weiß ich zwar das der Justierlaser nicht 100%ig passt, ignoriere es aber. Mir wäre beim Beobachten noch keine komplette dejustage aufgefallen.

Ich würde dir aber auch zu einem Justierokular (Cheshire) raten. Damit lässt sich dann auch die Position des Fangspiegels überprüfen.

Beobachtest du von dir zu Hause aus oder begibst du dich mit deinem Teleskop auf "reisen". Wenn du das Teleskop nicht immer auf und abbaust sondern nur nach draussen trägst wird sich die Justierung hoffentlich nicht groß verstellen. Dann kann man die Justierung auch in Ruhe am Tag durchführen und muss nicht immer nachjustieren. Dafür ist allerdings ein Justierlaser richtig praktisch.

schöne Grüße,
Bernhard

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