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Die Galaxie M 108 ist nach bisherigen Messungen etwa 34 Mio. Lichtjahre von der Milchstraße entfernt und hat einen Durchmesser in der Größenordnung von 100.000 Lichtjahren.
Mit dem Röntgenteleskop Chandra fanden sich in der Galaxie viele Starburst-Regionen, in denen auf engem Raum eine große Anzahl von Sternen gleichzeitig entstehen. Sie sind umgeben von heißen Gasblasen, die von den extrem starken Sternwinden massereicher Wolf-Rayet-Sterne und von Supernova-Explosionen erhitzt und aus der galaktischen Scheibe herausgetrieben werden. Die Gasblasen leuchten diffus im Röntgenlicht.
Am 6. Februar 1969 wurde in dieser Galaxie eine Supernova entdeckt, welche eine Helligkeit von 16 mag erreichte.
M108 wurde am 19. Februar 1781 vom französischen Astronomen Pierre Méchain entdeckt und 1953 von Owen Gingerich dem Messier-Katalog hinzugefügt.
Der Eulennebel (auch als Messier 97 oder NGC 3587 bezeichnet) ist einer der etwa 1600 planetarischen Nebel in unserer Milchstraße. Mit den Abmessungen 3,4′ × 3,3′ und einer scheinbaren Helligkeit von 9,9 mag liegt er im Sternbild Großer Bär. Die vom Zentralstern ausgestoßene Hülle hat etwa 2 Lichtjahre Durchmesser und dehnt sich mit etwa 40 km/s im Weltraum aus.
Der Nebel wurde im Jahr 1781 von dem französischen Astronomen Pierre Méchain entdeckt und von Charles Messier in seinem Katalog hinzugefügt. William Henry Smyth klassifizierte ihn im Jahr 1844 als Planetarischer Nebel, Lord Rosse prägte Mitte des Jahrhunderts den Namen „Owl Nebula“ anhand von Beobachtungen mit seinem enormen Teleskop und William Huggins – Pioneer auf diesem Gebiet – stellte 1866 durch Spektralanalyse fest, dass der Nebel aus Gasmassen gebildet ist. Eine erste pionierhafte Fotografie gelang Isaac Roberts im Jahr 1895.
Nachdem Herman Zanstra im Jahr 1931 eine Erklärung für die Physik von Planetarischen Nebel gefunden hatte – durch eine sehr hohe Oberflächentemperatur strahlt der nur scheinbar schwach leuchtende Zentralstern überwiegend unsichtbar im Ultraviolett, ionisiert mit dieser Strahlung den Nebel und bringt ihn so zum Leuchten –, nutzte er die entdeckten Zusammenhänge für eine erste Entfernungsabschätzung: Für eine angenommene Oberflächentemperatur des Zentralsterns von 70.000 Kelvin errechnete er eine Entfernung von 770 Parsec, für 55.000 Kelvin eine Entfernung von 1.000 Parsec. Die Entfernung blieb jedoch lange Zeit unsicher, eine trigonometrische Parallaxenmessung mit geringem Messfehler gelang erst mithilfe des darauf spezialisierten Satelliten Gaia im Jahr 2018 und ergab im Jahr 2021, verbessert durch mehrjährige Vermessung, einen Entfernungwert von 811 Parsec.
Parallel zum Widefield mit dem EPSI 130 habe ich auch mit dem 15" Newton f/4,5 und ASI 2600MC pro aufgenommen.

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CS und LG
Franz und Manfred
