M22, ein Juwel des Sommerhimmels
Verfasst: 16.07.2009, 02:06
Hallo Forum!
Nach einer Ewigkeit konnte ich endlich wieder mal Astronomie erleben. Obwohl ich erst um 22 Uhr daheim war, motivierte mich der klare Himmel dazu, meine Ausrüstung am Balkon aufzubaun. Viel Zeit hatte ich ja nicht, denn der Mond hatte ja vor, kurz nach Mitternacht aufzugehn
.
Um in der kurzen Zeit fotografisch was zu erreichen, musste ein Sternhaufen herhalten, denn da muss man ja nicht so lang drauf halten. Opfer: M22, einer miner visuellen Lieblinge.
Überraschender Weise lief der Autoguider perfekt, ich hatte nur schlampig eingenordet. Ich bin noch immer nicht drauf gekommen, was man dem Ding flüstern muss, damit es einwandfrei läuft. Aber egal, heute funzte es 1a. Während die Aufnahmen liefen genoss ich den wunderbaren Sommerhimmel. Mit Feldstecher bewaffnet machte ich es mir gemütlich und wanderte den Sommerhimmel ab. Jupiter ging auf und erschien am Himmel wie es einem König gebührte.
Ich hörte das laute Zirpen der Grillen und genoss die Atmosphäre einer Sommernacht. Ich war nach wie vor in Beach Adjustierung, ein Bierchen in der einen Hand und Erdnüsse in der anderen - ach was ist so eine klare laue Sommernacht für ein Geschenk. Unfassbar, dass es dem Großteil der Menschen nichts mehr bedeutet, so etwas zu genießen. Und als absolutes Sahnehäubchen durfte ich eine der schönsten Sternschnuppen meines Lebens beobachten. Wie in einem kitschigen Kinofilm zog sie eine lange Spur nachziehend durch den Kopf der Schlange.
Nach so langer Zeit der Abstinenz muss ich es umso heftiger bemerken: Es ist einfach schön, ein Hobbysterngucker zu sein
Und hier noch mein fotografisches Resultat:

ein 66% Ausschnitt:

und so sieht der volle Ausschnitt aus, rechts oben der kleine KH NGC 6642:

Aufgenommen mit dem Pentax 75 SDHF und der Canon 350d mod. 16x180s bei ISO 800
cs
werner
Nach einer Ewigkeit konnte ich endlich wieder mal Astronomie erleben. Obwohl ich erst um 22 Uhr daheim war, motivierte mich der klare Himmel dazu, meine Ausrüstung am Balkon aufzubaun. Viel Zeit hatte ich ja nicht, denn der Mond hatte ja vor, kurz nach Mitternacht aufzugehn
Um in der kurzen Zeit fotografisch was zu erreichen, musste ein Sternhaufen herhalten, denn da muss man ja nicht so lang drauf halten. Opfer: M22, einer miner visuellen Lieblinge.
Überraschender Weise lief der Autoguider perfekt, ich hatte nur schlampig eingenordet. Ich bin noch immer nicht drauf gekommen, was man dem Ding flüstern muss, damit es einwandfrei läuft. Aber egal, heute funzte es 1a. Während die Aufnahmen liefen genoss ich den wunderbaren Sommerhimmel. Mit Feldstecher bewaffnet machte ich es mir gemütlich und wanderte den Sommerhimmel ab. Jupiter ging auf und erschien am Himmel wie es einem König gebührte.
Ich hörte das laute Zirpen der Grillen und genoss die Atmosphäre einer Sommernacht. Ich war nach wie vor in Beach Adjustierung, ein Bierchen in der einen Hand und Erdnüsse in der anderen - ach was ist so eine klare laue Sommernacht für ein Geschenk. Unfassbar, dass es dem Großteil der Menschen nichts mehr bedeutet, so etwas zu genießen. Und als absolutes Sahnehäubchen durfte ich eine der schönsten Sternschnuppen meines Lebens beobachten. Wie in einem kitschigen Kinofilm zog sie eine lange Spur nachziehend durch den Kopf der Schlange.
Nach so langer Zeit der Abstinenz muss ich es umso heftiger bemerken: Es ist einfach schön, ein Hobbysterngucker zu sein
Und hier noch mein fotografisches Resultat:

ein 66% Ausschnitt:

und so sieht der volle Ausschnitt aus, rechts oben der kleine KH NGC 6642:

Aufgenommen mit dem Pentax 75 SDHF und der Canon 350d mod. 16x180s bei ISO 800
cs
werner