M82 im neuen Look - mit extrem Halpha
Verfasst: 24.02.2023, 15:30
Hallo Leute,
M82 kennt jeder Astrofotograf als Galaxie mit außergewöhnlichen Ha-Ausströmungen. Bei einigen wenigen Bildern nördlich von M82 sieht man den sogenannten Ha-Cap. Hier ist nochmals ein zwar schwaches, aber dennoch für Amateure erreichbares Ha-Gebiet zu sehen. Auf einem Bild von Daniel Nimmervoll sah ich aber auch zwischen M82 und dem Halpha-Cap ein wenig Halpha, quasi eine Verbindung zwischen den beiden. Es war nicht einfach im Netz nach Referenzen zu suchen, die diese Verbindung bestätigen. Aber ich wurde fündig und sofort war uns klar, das wollen wir mit unserem BTB, dem 60cm Newton f/4 ablichten.
Wir hatten uns dafür aber das schlechteste Wetter im Jänner und Februar ausgesucht. Wir brauchten 11 Nächte, um genügend Daten zu sammeln. Vollmond, Wind, Nebel und Stürme versuchten das Bild zu verhindern, aber wir haben durchgehalten - und gewonnen. In Summe kamen 39,6 Stunden zusammen, davon alleine 31 Stunden für Halpha.
Aber nicht nur das Bild mit diesem extremen Halpha sieht interessant und neu aus, auch das reine LRGB zeigt Strukturen, die man sonst so nicht sieht. Daher sind beide Versionen auf meiner Homepage dargestellt. Beim LRGB zeige ich auch nur einen Bildausschnitt, der die feinen Strukturen im Kern besser zeigt.
http://www.astroimages.at/btb/m82-2.htm
Grüß Euch,
Manfred & Team Brentenriegel
M82 kennt jeder Astrofotograf als Galaxie mit außergewöhnlichen Ha-Ausströmungen. Bei einigen wenigen Bildern nördlich von M82 sieht man den sogenannten Ha-Cap. Hier ist nochmals ein zwar schwaches, aber dennoch für Amateure erreichbares Ha-Gebiet zu sehen. Auf einem Bild von Daniel Nimmervoll sah ich aber auch zwischen M82 und dem Halpha-Cap ein wenig Halpha, quasi eine Verbindung zwischen den beiden. Es war nicht einfach im Netz nach Referenzen zu suchen, die diese Verbindung bestätigen. Aber ich wurde fündig und sofort war uns klar, das wollen wir mit unserem BTB, dem 60cm Newton f/4 ablichten.
Wir hatten uns dafür aber das schlechteste Wetter im Jänner und Februar ausgesucht. Wir brauchten 11 Nächte, um genügend Daten zu sammeln. Vollmond, Wind, Nebel und Stürme versuchten das Bild zu verhindern, aber wir haben durchgehalten - und gewonnen. In Summe kamen 39,6 Stunden zusammen, davon alleine 31 Stunden für Halpha.
Aber nicht nur das Bild mit diesem extremen Halpha sieht interessant und neu aus, auch das reine LRGB zeigt Strukturen, die man sonst so nicht sieht. Daher sind beide Versionen auf meiner Homepage dargestellt. Beim LRGB zeige ich auch nur einen Bildausschnitt, der die feinen Strukturen im Kern besser zeigt.
http://www.astroimages.at/btb/m82-2.htm
Grüß Euch,
Manfred & Team Brentenriegel