Pöttsching vom 26.02.2008
Verfasst: 01.03.2008, 15:37
Hallo an Alle!
Nachdem heute die "Tante Emma" über unser Land fegt, kann ich meinen Beobachtungsbericht vom 26.02.2008 aus meinem Garten in Pöttsching schreiben.
Da dies nicht nur mein erster Beobachtungsbericht, sondern auch meine erste Beobachtung mit meinem Skywatcher Newton 200/1000, ist, möchte ich Euch bitten sehr nachsichtig mit mir zu sein.
Nach einer Temperaturanpassung meines Newtons begann ich ca. 19.00 damit, den neu erworbenen Starpointer am Sirius auszurichten (ich kam bei ersten Versuchen mit dem Sucherfernrohr nicht zurecht). Leider gab es dabei eine Schwierigkeit, da der Starpointer soweit bewegt werden mußte, dass er an der Lötstelle bei Ein-Ausschalter anstand.
Nach vorsichtigen Biegearbeiten brachte ich es dann doch hin.
Zuerst M45 anvisiert und zum ersten Mal mit 40 facher Vergrößerung unter einigemaßen akzeptablen Bedingungen durch den Newton gespechtelt. WOW!!! Für Einen, der bis jetzt nur Feldstecher und mittelmäßige Spektive verwendet hat ein wahnsinniger Anblick. Die Nebel um die Sterne ganz schwach zu erkennen. Auch der Versuch mit dem UHC-E Filter brachte kein besseres Ergebnis. Trotzdem ein super Anblick.
Weiter zu M35 mit NGC2158 im Zwilling. Bereits im Feldstecher sehr gut zu erkennen. Mit dem Newton habe ich mehrere Okulare versucht. Am schönsten war die Beobachtung mit 80 facher Vergrößerung (schön aufgelöst und über den ganzen Sichtbereich).
Das selbe Erlebnis hatte ich mir M36 und M38 im Fuhrmann.
Wegen Nachbars Silbertanne konnte ich erst gegen 20.45 den Orionnebel beobachten. Bei 40 fach schöne Gesamtansicht und bei 80 fach reichten die Strukturen über den ganzen Sichtbereich. Danach vergrößerte ich bis 200 fach ins Zentrum (Trapezium), leider war 250 fach nicht mehr möglich. Auch meine Frau, der eine Orintierung am Himmel wirklich "wurscht" ist, war von diesem Anblick begeistert, und diese Begeisterung wird sicher für zukünftige Investitionen kein Nachteil sein.
M1 versuchte ich um ca. 22.00. Ich konnte neben Zeta im Taurus einen graufärbigen Fleck erkennen. Ganz schwach. Dieses enttäuschende Ergebnis führte ich auf das Umgebungslicht zurück.
M 44 im Krebs war für das 25 mm Plössl zu weitläufig, aber die einzelnen Sektoren waren auch sehr beeindruckend.
Zusammengefasst war ich, wie oben erwähnt, als ehemaliger Feldstecher und Spektivspechtler einfach überwältigt und wollte Euch daher an meinen Eindrücken teilhaben lassen, die die erfahrenen Spechtler unter Euch sicher schon oft gemacht haben.
Vom UHC-E Filter war ich eher enttäuscht.
Die nächste Aktivität wird sicher die Beobachtung am Feld sein, um der, von mir unterschätzen, Lichtverschmutzung zu entgehen (im W Wr. Neustadt, im N Wien und im O Eisenstadt).
Als nächste Anschaffung ist ein 35 mm 2´´ Apex Okular geplant. Das Okular bekomme ich übrigens von meiner Frau zum Geburttag geschenkt(siehe oben)!
Clear Sky und Grüße aus Pöttsching
wünscht Euch
Andreas
PS: Als Neuling bin ich für jeden Rat von Euch dankbar!!
Nachdem heute die "Tante Emma" über unser Land fegt, kann ich meinen Beobachtungsbericht vom 26.02.2008 aus meinem Garten in Pöttsching schreiben.
Da dies nicht nur mein erster Beobachtungsbericht, sondern auch meine erste Beobachtung mit meinem Skywatcher Newton 200/1000, ist, möchte ich Euch bitten sehr nachsichtig mit mir zu sein.
Nach einer Temperaturanpassung meines Newtons begann ich ca. 19.00 damit, den neu erworbenen Starpointer am Sirius auszurichten (ich kam bei ersten Versuchen mit dem Sucherfernrohr nicht zurecht). Leider gab es dabei eine Schwierigkeit, da der Starpointer soweit bewegt werden mußte, dass er an der Lötstelle bei Ein-Ausschalter anstand.
Nach vorsichtigen Biegearbeiten brachte ich es dann doch hin.
Zuerst M45 anvisiert und zum ersten Mal mit 40 facher Vergrößerung unter einigemaßen akzeptablen Bedingungen durch den Newton gespechtelt. WOW!!! Für Einen, der bis jetzt nur Feldstecher und mittelmäßige Spektive verwendet hat ein wahnsinniger Anblick. Die Nebel um die Sterne ganz schwach zu erkennen. Auch der Versuch mit dem UHC-E Filter brachte kein besseres Ergebnis. Trotzdem ein super Anblick.
Weiter zu M35 mit NGC2158 im Zwilling. Bereits im Feldstecher sehr gut zu erkennen. Mit dem Newton habe ich mehrere Okulare versucht. Am schönsten war die Beobachtung mit 80 facher Vergrößerung (schön aufgelöst und über den ganzen Sichtbereich).
Das selbe Erlebnis hatte ich mir M36 und M38 im Fuhrmann.
Wegen Nachbars Silbertanne konnte ich erst gegen 20.45 den Orionnebel beobachten. Bei 40 fach schöne Gesamtansicht und bei 80 fach reichten die Strukturen über den ganzen Sichtbereich. Danach vergrößerte ich bis 200 fach ins Zentrum (Trapezium), leider war 250 fach nicht mehr möglich. Auch meine Frau, der eine Orintierung am Himmel wirklich "wurscht" ist, war von diesem Anblick begeistert, und diese Begeisterung wird sicher für zukünftige Investitionen kein Nachteil sein.
M1 versuchte ich um ca. 22.00. Ich konnte neben Zeta im Taurus einen graufärbigen Fleck erkennen. Ganz schwach. Dieses enttäuschende Ergebnis führte ich auf das Umgebungslicht zurück.
M 44 im Krebs war für das 25 mm Plössl zu weitläufig, aber die einzelnen Sektoren waren auch sehr beeindruckend.
Zusammengefasst war ich, wie oben erwähnt, als ehemaliger Feldstecher und Spektivspechtler einfach überwältigt und wollte Euch daher an meinen Eindrücken teilhaben lassen, die die erfahrenen Spechtler unter Euch sicher schon oft gemacht haben.
Vom UHC-E Filter war ich eher enttäuscht.
Die nächste Aktivität wird sicher die Beobachtung am Feld sein, um der, von mir unterschätzen, Lichtverschmutzung zu entgehen (im W Wr. Neustadt, im N Wien und im O Eisenstadt).
Als nächste Anschaffung ist ein 35 mm 2´´ Apex Okular geplant. Das Okular bekomme ich übrigens von meiner Frau zum Geburttag geschenkt(siehe oben)!
Clear Sky und Grüße aus Pöttsching
wünscht Euch
Andreas
PS: Als Neuling bin ich für jeden Rat von Euch dankbar!!