LoTr 5 mit dem BTB
Verfasst: 15.03.2026, 18:34
Hallo Leute,
Das war das Projekt, wo wir wegen Saharastaub ein paar Tage Pause einlegen mussten, bzw. die Zeit für M97 nutzten. LoTr5, oder Longmore Tritton 5 im vollen Namen, ist ein besonderer PN im Sternbild Haar der Berenike. Er hat nämlich die größte galaktischen Breite, mit nur 1.5°vom galaktischen Nordpol entfernt. Er zeigt eine asymmetrisch bipolare Struktur und sein Zentralstern ist ein Doppelstern. Ein Stern davon ist ein weißer Zwerg mit einer Temeperatur von 150.000 Kelvin! Entdeckt wurde dieser Nebel 1980 von A. J. Longmore und S. B. Tritton auf den Platten des UK Schmidt Teleskops. Der PN ist ca. 1650LJ von uns entfernt.
Das Bild ist ein HOO-RGB. Ha zeigt nur ein schwaches Signal und bildet einen fast strukturlosen diffusen Fleck. Somit sieht man von diesem PN hauptsächlich das OIII. Im Netz fanden wir Bilder, die auch ganz schwache Arme aus OIII zeigten, die vom PN nach links und rechts unten verlaufen. Dazu war wirklich viel Belichtungszeit und ein transparenter Himmel notwendig, um das gut zu zeigen. So haben sich in Summe 29 Stunden Belichtungszeit angesammelt, davon alleine 16,25 Stunden für OIII.
http://www.astroimages.at/btb/lotr5-1.htm
Grüß Euch,
Manfred und Team Brentenriegel
Das war das Projekt, wo wir wegen Saharastaub ein paar Tage Pause einlegen mussten, bzw. die Zeit für M97 nutzten. LoTr5, oder Longmore Tritton 5 im vollen Namen, ist ein besonderer PN im Sternbild Haar der Berenike. Er hat nämlich die größte galaktischen Breite, mit nur 1.5°vom galaktischen Nordpol entfernt. Er zeigt eine asymmetrisch bipolare Struktur und sein Zentralstern ist ein Doppelstern. Ein Stern davon ist ein weißer Zwerg mit einer Temeperatur von 150.000 Kelvin! Entdeckt wurde dieser Nebel 1980 von A. J. Longmore und S. B. Tritton auf den Platten des UK Schmidt Teleskops. Der PN ist ca. 1650LJ von uns entfernt.
Das Bild ist ein HOO-RGB. Ha zeigt nur ein schwaches Signal und bildet einen fast strukturlosen diffusen Fleck. Somit sieht man von diesem PN hauptsächlich das OIII. Im Netz fanden wir Bilder, die auch ganz schwache Arme aus OIII zeigten, die vom PN nach links und rechts unten verlaufen. Dazu war wirklich viel Belichtungszeit und ein transparenter Himmel notwendig, um das gut zu zeigen. So haben sich in Summe 29 Stunden Belichtungszeit angesammelt, davon alleine 16,25 Stunden für OIII.
http://www.astroimages.at/btb/lotr5-1.htm
Grüß Euch,
Manfred und Team Brentenriegel