Zwei Sternbilder und ein Heiligenschein
Verfasst: 14.09.2011, 13:40
Hallo Leute,
gestern wollte ich eigentlich OIII und SII Daten vom Herznebel sammeln. Aber leider hatte ich von Anfang an Probleme. Irgendwas hab ich anscheindend beim Filterwechsel im internen Filterrad angestellt. So musste ich gleich zu Beginn feststellen, dass der Shutter nicht aufgeht. Deshalb musste ich im Feld die Moravian aufschrauben.
Na ja, wenigstens klappte es dann. Dann funktionierte die Kalibrierung des Guiders nicht. Nach langem Hin und Her bin ich draufgekommen, dass ich das Kabel in die Falsche Buchse gesteckt hab.
Na ja, und dann hatte ich mit einer großen Verkippung zu kämpfen. Als ich das auch behoben hatte konnte ich endlich ein paar Aufnahmen machen, aber dann zogen Wolken auf.
Viel sieht man auf den Aufnahmen allerdings nicht. OIII und SII scheinen da nicht besonders stark vertreten zu sein.
Einziger Vorteil, ich war heute wenigstens ausgeschlafen...
Nebenbei machte ich trotzdem ein paar Bilder. In mondhellen Nächten lassen sich Sternbilder gut fotografieren:

oder der Untergang des Bärenhüters mit nördl. Krone:

Was man in mondhellen Nächten immer gut beobachten kann, ist, dass man eigentlich ein Heiliger ist.
Wenn Tau oder Reif auf den Feldern ist, so erkennt man den durch das Mondlicht hervorgerufenen Heiligenschein.

Diese Erscheinung entsteht durch die Tautropfen, die das Mondlicht auf die Pflanzenoberfläche fokussieren. Von dort wird es rückgestreut. Ist recht witzig, da dieser Heiligenschein mit dem Beobachter mitwandert. (ergibt sich aus der Geometrie).
cs
Werner
gestern wollte ich eigentlich OIII und SII Daten vom Herznebel sammeln. Aber leider hatte ich von Anfang an Probleme. Irgendwas hab ich anscheindend beim Filterwechsel im internen Filterrad angestellt. So musste ich gleich zu Beginn feststellen, dass der Shutter nicht aufgeht. Deshalb musste ich im Feld die Moravian aufschrauben.
Na ja, und dann hatte ich mit einer großen Verkippung zu kämpfen. Als ich das auch behoben hatte konnte ich endlich ein paar Aufnahmen machen, aber dann zogen Wolken auf.
Viel sieht man auf den Aufnahmen allerdings nicht. OIII und SII scheinen da nicht besonders stark vertreten zu sein.
Einziger Vorteil, ich war heute wenigstens ausgeschlafen...
Nebenbei machte ich trotzdem ein paar Bilder. In mondhellen Nächten lassen sich Sternbilder gut fotografieren:

oder der Untergang des Bärenhüters mit nördl. Krone:

Was man in mondhellen Nächten immer gut beobachten kann, ist, dass man eigentlich ein Heiliger ist.
Wenn Tau oder Reif auf den Feldern ist, so erkennt man den durch das Mondlicht hervorgerufenen Heiligenschein.

Diese Erscheinung entsteht durch die Tautropfen, die das Mondlicht auf die Pflanzenoberfläche fokussieren. Von dort wird es rückgestreut. Ist recht witzig, da dieser Heiligenschein mit dem Beobachter mitwandert. (ergibt sich aus der Geometrie).
cs
Werner
