M82
Verfasst: 21.01.2012, 17:30
Hallo!
Nachdem ich derzeit beim Fotografieren instrumententechnisch ziemlich eingeschränkt bin (Maksutov-Newton ist beim Hersteller zwecks Reparatur, zukünftiger APO ist noch nicht angekommen), habe ich gestern einfach mal den Skywatcher 8" f/5 (der normale 200P), der eigentlich mein Planetengerät ist, für Deep Sky ausprobiert. Zunächst habe ich befürchtet, dass man mit Komakorrektor und der Canon wohl nicht in den Focus kommt (wie bei visuell orientierten Newtons oft), aber das war erfreulicherweise überhaupt kein Problem (bei ernsthafter Verwendung zum Fotografieren sollte man aber den OAZ dann kürzen, das musste ich aber bei meinem 130PDS auch unbedingt machen).
Als sozusagen First Light hab ich M81+M82 genommen. Leider vignettiert das Gerät - wie aufgrund des sehr kleinen Fangspiegels (52mm, 25% Obstruktion) zu erwarten war - mordsmäßig, darum gibt's kein wide field mit beiden Galaxien drauf. Ich hab im PixInsight die Vignettierung mit der ABE/DBE einfach nicht (halbwegs) sauber wegbekommen und für ein Flatfield fehlt mir die Ausstattung (eine Flatfield-Folie wär schon was Feines). Darum gibts nur einen 100%-Crop von M82:

Aufnahmedaten: Skywatcher 200/1000 auf HEQ5, Canon 450da, Mgen am Sucher. 95x30sec (dann kamen die Wolken) verwurschtet mit PixInsight ("Standard"-Workflow) und mit Gimp.
Ergebnis von gestern: Ja, man kann mit dem Gerät fotografieren, wenn man es schon besitzt. Auch die HEQ5 reicht bei normalen Wetterbedingungen aus (der Wind war gestern am späteren Abend kein großes Problem, stürmen sollt's aber nicht wie am frühen Abend). Ein Flat ist aber absolute Pflicht, wenn man das Feld nützen möchte. Als extra angeschaffte Fotomaschine wäre das Gerät eine Themenverfehlung, da sollte man definitiv zum 200PDS (großer Fangspiegel, 1:10-Mikrofokus per default) greifen.
Nachdem ich derzeit beim Fotografieren instrumententechnisch ziemlich eingeschränkt bin (Maksutov-Newton ist beim Hersteller zwecks Reparatur, zukünftiger APO ist noch nicht angekommen), habe ich gestern einfach mal den Skywatcher 8" f/5 (der normale 200P), der eigentlich mein Planetengerät ist, für Deep Sky ausprobiert. Zunächst habe ich befürchtet, dass man mit Komakorrektor und der Canon wohl nicht in den Focus kommt (wie bei visuell orientierten Newtons oft), aber das war erfreulicherweise überhaupt kein Problem (bei ernsthafter Verwendung zum Fotografieren sollte man aber den OAZ dann kürzen, das musste ich aber bei meinem 130PDS auch unbedingt machen).
Als sozusagen First Light hab ich M81+M82 genommen. Leider vignettiert das Gerät - wie aufgrund des sehr kleinen Fangspiegels (52mm, 25% Obstruktion) zu erwarten war - mordsmäßig, darum gibt's kein wide field mit beiden Galaxien drauf. Ich hab im PixInsight die Vignettierung mit der ABE/DBE einfach nicht (halbwegs) sauber wegbekommen und für ein Flatfield fehlt mir die Ausstattung (eine Flatfield-Folie wär schon was Feines). Darum gibts nur einen 100%-Crop von M82:

Aufnahmedaten: Skywatcher 200/1000 auf HEQ5, Canon 450da, Mgen am Sucher. 95x30sec (dann kamen die Wolken) verwurschtet mit PixInsight ("Standard"-Workflow) und mit Gimp.
Ergebnis von gestern: Ja, man kann mit dem Gerät fotografieren, wenn man es schon besitzt. Auch die HEQ5 reicht bei normalen Wetterbedingungen aus (der Wind war gestern am späteren Abend kein großes Problem, stürmen sollt's aber nicht wie am frühen Abend). Ein Flat ist aber absolute Pflicht, wenn man das Feld nützen möchte. Als extra angeschaffte Fotomaschine wäre das Gerät eine Themenverfehlung, da sollte man definitiv zum 200PDS (großer Fangspiegel, 1:10-Mikrofokus per default) greifen.
