Flattener, Vignettierung, Öffnungsverhältnis
Verfasst: 22.03.2013, 21:47
Hallo zusammen,
ich versuche mich gerade in dem immer unübersichtliche werdenden Markt für Flattener/Reducer zurechtzufinden. Auf den Seiten der Händler findet man immer wieder Angaben zur besseren Ausleuchtung, geringer Vignettierung, dem richtigen Arbeitsabstand. Und natürlich sind viele Flattener angeblich für ganz unterschiedliche Teleskoptypen gerechnet. Was mir fehlt sind optische Kriterien, die einem zumindest einen groben Anhaltspunkt geben, wie di einzelnen Produkte und ihre Eigenschaften zu bewerten sind.
Meine konkrete Ausgangslage gestaltet sich dabei so: ich habe einen 102/714 ED Refraktor (AstroProfessional) mit einem 3" Steeltrack-OAZ. Ich benutze bis auf weiteres eine Canon 450D. Ich fotografiere zwar in einer Volkssternwarte, aber ich muss meine Ausrüstung immer wieder aufbauen. Ich möchte gern Deep-Sky Fotografie betreiben, aber langfristig in die Kometen-Fotografie gehen.
Welchen Flattener würdet Ihr empfehlen?
Ich habe derzeit die Möglichkeit von einem Sternfreund einen TeleVue 0,8x 800-1000mm Flattener/Reducer zu bekommen. Angeblich könne man mit T2 Ringen den optimalen Arbeitsabstand auch für 714mm Brennweite einstellen. Ich lese aber häufig von Vignettierung, die durch den T2 Durchmesser verursacht wird. Dann ist weiter davon zu lesen, dass durch den 2" Steckanschluss Verkippungen auftreten können. Vorteilhaft wäre andererseits das schnellere Öffnungsverhältnis.
Schließlich könnte ich auch einen 3" TS Flattener bekommen. Direkt verschraubbar und mit großem Durchmesser sollten die "Probleme" des TeleVue nicht auftreten. Oder ist hier wieder der Anschluss der Kamera mit T2 das Nadelöhr und vignettiert? Das Öffnungsverhältnis ist hingegen langsamer mit f7.
Ich würde gern die zwei Optionen oder andere am Markt einschätzen können, gerne durch optische Überlegungen. Wie sind die Faktoren Vignettierung, Öffnungsverhältnis und Verkippung in der Praxis zu bewerten? Gibt es eine Software wie MyNewton für Refraktoren?
Freue mich über jede Antwort!
Viele Grüße und klare Nächte
Stephan
ich versuche mich gerade in dem immer unübersichtliche werdenden Markt für Flattener/Reducer zurechtzufinden. Auf den Seiten der Händler findet man immer wieder Angaben zur besseren Ausleuchtung, geringer Vignettierung, dem richtigen Arbeitsabstand. Und natürlich sind viele Flattener angeblich für ganz unterschiedliche Teleskoptypen gerechnet. Was mir fehlt sind optische Kriterien, die einem zumindest einen groben Anhaltspunkt geben, wie di einzelnen Produkte und ihre Eigenschaften zu bewerten sind.
Meine konkrete Ausgangslage gestaltet sich dabei so: ich habe einen 102/714 ED Refraktor (AstroProfessional) mit einem 3" Steeltrack-OAZ. Ich benutze bis auf weiteres eine Canon 450D. Ich fotografiere zwar in einer Volkssternwarte, aber ich muss meine Ausrüstung immer wieder aufbauen. Ich möchte gern Deep-Sky Fotografie betreiben, aber langfristig in die Kometen-Fotografie gehen.
Welchen Flattener würdet Ihr empfehlen?
Ich habe derzeit die Möglichkeit von einem Sternfreund einen TeleVue 0,8x 800-1000mm Flattener/Reducer zu bekommen. Angeblich könne man mit T2 Ringen den optimalen Arbeitsabstand auch für 714mm Brennweite einstellen. Ich lese aber häufig von Vignettierung, die durch den T2 Durchmesser verursacht wird. Dann ist weiter davon zu lesen, dass durch den 2" Steckanschluss Verkippungen auftreten können. Vorteilhaft wäre andererseits das schnellere Öffnungsverhältnis.
Schließlich könnte ich auch einen 3" TS Flattener bekommen. Direkt verschraubbar und mit großem Durchmesser sollten die "Probleme" des TeleVue nicht auftreten. Oder ist hier wieder der Anschluss der Kamera mit T2 das Nadelöhr und vignettiert? Das Öffnungsverhältnis ist hingegen langsamer mit f7.
Ich würde gern die zwei Optionen oder andere am Markt einschätzen können, gerne durch optische Überlegungen. Wie sind die Faktoren Vignettierung, Öffnungsverhältnis und Verkippung in der Praxis zu bewerten? Gibt es eine Software wie MyNewton für Refraktoren?
Freue mich über jede Antwort!
Viele Grüße und klare Nächte
Stephan