Einstieg in die Astrofotografie

DeepSky Fotografie - Präsentation eigener Astrofotos
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rorma
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Einstieg in die Astrofotografie

Beitrag von rorma »

Liebe Astrofotografen im Forum,


möchte mir halt statt dem C11 mit Hyperstarsystem (aus Kostengründen) einen GSO 254/1254 f5 Newton auf EQ6 SkyScanPro GoTo um endlich den bescheidenen Einstieg in die Astrofotografie mit meiner Canon 350D zu wagen.
Was haltet ihr davon bzw. hat jemand von euch Erfahrungen damit?
Meine Ambitionen wären schon DS-Objekte (Messier) usw., dass keine so tollen Bilder anfangs machen kann ist mir schon klar, da sind gewisse Leute unter euch die es in der Astrofotografie schon zu wahrer Meisterschaft gebracht haben - aber ich denke mir was noch nicht ist kann ja noch werden.

HG und CS aus dem sehr heißen Wals (schwitz) Robert
"Erwarten Sie nicht, beim Schauen schon zu sehen. Sehen ist eine Kunst, die erlernt werden muss!"
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Hedinari
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Beitrag von Hedinari »

Hallo Robert,

ein 10" Newton ist schon eine Herausforderung. Die EQ6 ist damit schon am Limit. Entsprechend schwierig ist es auch damit zu fotografieren.
Mein Tipp wäre ein ED Refraktor für den Anfang - ein 80/600er z.b. Durch das geringere Gewicht sind die wesentlich einfacher zu verwenden.
Damit das Fotografieren aber wirklich gut geht brauchst aber mehr als die Montierung und das Teleskop. Ein Koma Korrektor (beim Newton), Field Flattner (beim Refraktor), Autoguider um nur mal ein wenig zu nennen.

Apropos schwitzen - ein 10" ist schon ein rechter Kübel - da kommst auch ins schwitzen :-)

lg
Hans
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Christoph K.
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Beitrag von Christoph K. »

Hi Robert

Passt gut, dann fangen wir ja ungefähr zur selben Zeit an zu fotografieren. Ich glaub den Flattner kann man sich bei nem APO sparen, weil die Bildfeldwölbung bei ner normalen DSLR eh erst außerhalb vom Chipbereich anfängt. so hab ich zumindest das Empfinden also erst ohne flattner probieren.

lg. Christoph
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rorma
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Beitrag von rorma »

Hallo Hans, Hallo Christoph,



danke für den Tipp Hans, hab nur so ein Equipment bei TS gesehen und gedacht - das wärs, 10" auf EQ6 Skyscan pro - aber ich laß mich natürlich gerne belehren.
Christoph, i glaub du wirst schneller als ich etwas brauchbares auf die Beine stellen - bist halt schon länger dabei.

LG und CS an euch beide Robert
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tommy_nawratil
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Beitrag von tommy_nawratil »

hallo Robert,

nen 10" auf EQ6 und mit Leitrohr, das ist genau meine Kombi. Ich habe keinen Ausschuss damit. Man soll sich aber immer vorher fragen, ob man das Gewicht wirklich schleppen will. Kriegt man übrigens auch in Österreich, genauso günstig und mit Support auch noch dazu (flöt, flöt...)

lg Tommy
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Christoph K.
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Beitrag von Christoph K. »

hi tommy

Robert schleppt nicht. Der baut eh ne sternwarte :wink:

Lg. Christoph
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UlrichW
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Beitrag von UlrichW »

Hallo Robert,

nur mal gleich vorweg, denn das kann so nicht unwiedersprochen stehen bleiben: Ein APO hat überhaupt nichts mit der Bildfeldwölbung bei Refraktoren zu tun. Ein Refraktor, der eine Bildfeldwölbung erst ausserhalb der Größe eines DSLR-Chips zeigt heisst FSQ, kommt von Takahashi und kostet eine Schweinegeld. ALLE anderen Refraktoren zeigen Bildfeldwölbung, die abhängig von der Brennweite und von den verwendeten Linsenradien ist. Ein Flattener ist also immer sinnvoll, wenn man mit Refraktoren fotografiert, die keine eingebaute Flattenerfunktion haben (Pentax-Petzval-Systeme haben eine Bildfeldebnung).

Nun zu deinem Foto-Projekt. Bedenke bei allen weiteren Überlegungen daß die Kamera Licht sammelt. Es kommt also nicht darauf an wie groß dein Teleskop in erster Näherung ist, sondern wie lange Du belichten kannst, und bei welcher Brennweite. Bei genauerem Betrachten spielt die Teleskopgröße schon eine Rolle, aber nur dann, wenn Du auch in der Lage bist dieses Teleskop entsprechend zu montieren und nachzuführen...und wenn dein Himmel passt. Und um das alles zu erreichen bedarf es ab ca. 8" bei Newton, 11 Zoll bei SCs und ca. 6" bei refraktoren gehörige Anstrengungen im Bereich Montierung und Zubehör.


Ich bin mittlerweile soweit, daß ich einem Einsteiger keinen Newton mehr empfehlen würde. Die Probleme die dieses System auf die Dauer macht, zumindest wenn nicht ASA dran steht, überwiegen.

Auch der Vorschlag mit dem ED-80/600 bin ich eher etwas abgeneigt, es sei denn finanzielle Gründe zwingen in diese Richtung. All das im kommenden Gesagte trifft im Übrigen auch auf den ED80/600 zu, der nun wirklich ein völlig unproblematisches Fotogerät ist.

Ich würde einen ED-120/900 auf EQ-6 empfehlen, und zwar aus folgenden Gründen:

- die EQ-6 trägt den Refraktor noch gut
- die EQ-6 kann mit Brennweiten bis 1m gut nachgeführt werden
- der Refraktor ist unproblematisch im Handling
- die relativ große Öffnung garantiert erste schnelle Erfolge
- mit dem Universalflatterner von TS bekommt man im Feld der DSLR randscharfe Sternabbildung
- die Brennweite reicht auch für Galaxien, Galaxiengruppen und Nebel aller Art
- er ist im Fokus farbrein...zumindest sind keine Farbränder auf Bildern zu erkennen

Damit kann man schon mal eine Menge Bilder machen, ohne größere Probleme mit WIndanfälligkeit, Temperaturdehnung (ist vorhanden aber fällt kaum auf) oder Wackel-OAZ.

Aber, es gibt auch Probleme: Will man die Brennweite verkürzen, braucht man einen Reducer. Und schlicht und einfach: es gibt keinen der 100%ig passt. Leichte Artefakte der Reduzierung der Brennweite wird man immer in den Bildecken feststellen können. Die Sterne sind im Idealfall in den Ecken nicht rund, sondern kreuzförmig verzogen. Nur passend gerechnete Reducer können dort auch wirklich runde Sterne abbilden. Und diese Reducer gibt es für die allermeisten Refraktoren nicht.

Aber, man kann damit Leben, denn der Vorteil des größeren abgebildeten Feldes überwiegt. Schneide ich den vernünftig abgebildeten Bereich des Bildes aus, komme ich endgültig vielleicht wieder zu dem ehemals unreduzierten kleineren Bildfeld, habe aber jetzt ein Teleskop mit kleinerer F-Zahl, was eine schnellere Belichtung zulässt. Am Anfang, oder bei sehr schwachen Objekten kann das durchaus sinnvoll sein.

Ich z.B. habe an meinem ED80 den 0.66-Reducer im Einsatz. Ok, die Ecken sind nicht wirklich nett, aber das Feld haut einen um. Und das Teil ist dann F5, also sehr schnell für einen Refraktor. Schneid ich die mittleren 80% aus, bekomme ich sehr gute Bilder bei einem großen Feld und kann selbst schwache Objekte noch erreichen!

Mit steigender Erfahrung wird man sich dieser Fehler immer bewusster, und man ertappt sich schnell dabei sich im Bild nicht das Objekt, sondern die Randsterne anzuschauen. Da muss man wie gesagt drüber hinweg, denn randperfekte Teleskope kosten teuer Geld, richtig teuer Geld. Und in der Bildmitte sind sie auch nicht wirklich umwerfend besser!

Aber trotz dieser Einschränkungen sind Refraktoren schon alleine deswegen interessant, weil die Bilder eine eigene Ästhetik zeigen, nicht zu vergessen die wunderschönen Bilder von großen Nebellandschaften.

Ich möchte fast drauf wetten, wenn Du deine ersten Nebellandschaften mit belichtungszeiten von 15-20min. gemacht hast (jajaja, Astrofotografie ist Geduldssache wenn man keinen 12er zu spechteln mit dabei hat), bist Du hin und weg.

Soweit meine paar Sätze dazu. Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg und

CS
Urlich
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Christoph K.
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Beitrag von Christoph K. »

UlrichW hat geschrieben:nur mal gleich vorweg, denn das kann so nicht unwiedersprochen stehen bleiben: Ein APO hat überhaupt nichts mit der Bildfeldwölbung bei Refraktoren zu tun. Ein Refraktor, der eine Bildfeldwölbung erst ausserhalb der Größe eines DSLR-Chips zeigt heisst FSQ, kommt von Takahashi und kostet eine Schweinegeld. ALLE anderen Refraktoren zeigen Bildfeldwölbung, die abhängig von der Brennweite und von den verwendeten Linsenradien ist. Ein Flattener ist also immer sinnvoll, wenn man mit Refraktoren fotografiert, die keine eingebaute Flattenerfunktion haben (Pentax-Petzval-Systeme haben eine Bildfeldebnung)h
Es ist nicht gut sich immer nur auf Theorie zu verlassen. Sicher, alle anderen haben eine Bildfeldwölbung. Aber solang man keine Kamera um 3000 eur mit einem Ccd mit durchmesser von 50 mm hat, ist die wölbung in der bildecke bestenfalls messbar. Wenn du mit sowas wie mit ner 500d, sowas in der kategorie fotografierst würd ich nichtsdestotrotz erst mal auf den flattner vetzichten. Wenn die wölbung einen dann wirklich stören sollte kann man imner noch einen kaufen und der kostet gute 200 eur. Nur probieren geht über studieren, sonst erzählt dir jeder was anderes. Letztenendes kann man dann schlussfolgern, dass doch mehr als ein weg zum ziel führt.

lg. Christoph
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Daniel_Guetl
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Beitrag von Daniel_Guetl »

Hallo Sternfreunde,

@Ulrich: für die Skywatcher EDs gibts mittlerweile nen gerechneten 0.85x Reducer der auch gut funktioniert, wenn ma keinen großen Chip hat. Für Spiegelreflex wärs mir zuviel Randabschattung, finde ja schon die Vignettierung des 2" OAZs sehr störend. Is halt a Kompromiss wennma des mit DSLR und 24mm Diagonale einsetzt. Ohne Flats kommst da halt net sehr weit!

@Christoph

Bildfeldwölbung ist schon eine sehr schlimme Sache, wenn du mehr als 5mm Chipdiagonale scharf haben willst ist ein Flattener pflicht. Und Bitte nicht verkehrt herum montieren, sonst macht man aus dem Refraktor einen Newton, siehe hier: http://www.astrostyria.at/uploads/komagenerator.jpg :D

Viele Grüße

Daniel
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Christoph K.
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Beitrag von Christoph K. »

Hi Daniel

Hm schlechten refraktor erwischt, hehe. Da hab ich auch schon fotos gesehen, die sowas nicht haben und ohne flattner aufgenommen wurden. Wie gesagt, flattner kann man immernoch kaufen. Aber warum sollte man nit ein wenig rumexperimentieren. Eigene Erfahrung is immernoch die beste.

lg. Christoph
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Christoph K.
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Beitrag von Christoph K. »

Ach noch was:

@daniel
Dachte der link zeigt wie man aus nem vetkehrten refraktor nen newton macht XD
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Daniel_Guetl
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Beitrag von Daniel_Guetl »

Hallo Christoph,

das war nur ne Testaufnahme von mir mit dem 107er APM als ich den Flattener verkehrt angeschraubt hatte (wenns finster is kann des schonmal passieren...seitdem bilden Kamera-Filterrad-Adapter-Flattener eine fixe einheit damit ma nix mehr verwechseln kann). Aus bildfeldwölbung wird dann Koma. Sogesehen bekommen wir also einen sehr schnellen Newton fotografisch ohne Spikes ;)

Viele Grüße

Daniel
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tommy_nawratil
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Beitrag von tommy_nawratil »

hallo,

@ Ulrich: Was für Probleme macht dir denn der Newton, dass du ihn nicht mehr empfehlen kannst? Ich wiederhole mich und bitte um recht freundliche Kenntnisnahme: Ich arbeite mit 10" mit Leitrohr auf EQ6, und habe bei meinen Fotos Null Ausschuss, ich kann sogar ne 2x Powermate reinstopfen und habe noch immer Null Ausschuss. Der Newton ist ein Skywatcher von der Stange.

Einige hier arbeiten sehr erfolgreich mit dem 120/900 ED, das ist auch ein wunderbares Gerät, aber wo liegen die unlösbaren Probleme beim Newton die ich nicht kenne?

Zur Bildfeldwölbung - hier ein Foto mit meinem 90/600 Triplett ohne Flattener, wenn sich der Christoph die Brille aufsetzt wird auch er sehen wie schön das auf einem APS-C Chip aussieht:

http://www.teleskop-shop.at/testphotos/ ... ttener.jpg

Es gibt natürlich Leute, die das nicht stört, aber deswegen kann man nicht gleich sagen, dass ein Flattener nicht nötig ist.

lg Tommy
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Christoph K.
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Beitrag von Christoph K. »

Hi Tommy

Deswegen sag ich den kann man immer noch kaufen wenns einen stört. (Siehe ein paar absätze weiter oben). Aber warum sollte mans nicht vorher ohne versuchen. Am anfang hat man ganz andere probleme zu bewältigen als über geringfügig verzogene sternchen in den äußersten ecken zu nörgeln.

lg. Christoph
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Johann_M
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Flattener ja oder nein?

Beitrag von Johann_M »

Hallo Christoph,

meine EBV ist zwar so, daß ich meine Bilder noch niemandem zumuten möchte aber ich fotografiere mit meinen EOSs NUR mehr mit Flattener, bzw. Flattener/Reducer.

Es ist mir einfach zu schade, Bildfeld zu verschenken weil es mangelhaft ist.

Viele Grüße,
Johann
martl
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Beitrag von martl »

Hallo Robert!

Falls Du wirklich mobil arbeiten willst, sind 10" schon recht happig, da schleppst Du dann auch ca. 12kg Gegengewichte herum. Für den Einstieg find ich 10" auch etwas anspruchsvoll, guiden mit OAG ist für Anfänger etwas schwierig, und mit Leitrohr kommt diese Kombi sicher an die Belastungsgrenze. Ein 120ED wäre ein schönes Gerät zum fotografieren (ein Kollege hat sowas auf der CGEM), dürfte aber teurer wie der 10"f5 sein und hat natürlich eine wesentlich geringere lichtstärke und beansprucht die EQ6 aufgrund des Hebels auch schon, viel Wind sollte da keinesfalls gehen.

Generell ist die Fotografie mit einem Refraktor unproblematischer, man kann auch leichter mit Leitrohr guiden. Jedenfalls würde ich aber den passenden Flattener dazu erwerben, Du willst dich sicher nicht mit Eiern in den Bildecken plagen, auch wenn sie klein sind, schließlich steckt bei ernsthafter Astrofotografie einiges an Arbeit drin. Für die Skywatcher-Geräte gibt es eigens gerechnete Reducer, die anscheinend sehr gut funktionieren und direkt am Okularauszug angeschraubt werden können. Ist zwar lästig beim Objekt suchen, verhindert aber zuverlässig Verkippungen, die bei den lausigen Klemmringen mit Nut nicht ausbleiben.

Eine denkbare Kombi wäre also ein ED120 mit Reducer, ein kleines Leitrohr (ev einer von den ED70-Geräten mit Universalflattener, damit dieser auch fotografisch einsetzbar ist) und natürlich ein MGEN sowie diverses Zubehör (zb Neumann-Exzenter). Das sind dann allerdings schon ein paar Tacken und manchmal muss man sich fragen, wie teuer dann bei unserem Wetter 1 Aufnahme kommt.

Solltest Du eine fixe Aufstellung planen, wäre natürlich ein 10"f5 auch im Bereich des Möglichen, bei mobilem Einsatz würde ich über einen 8"f4 mit Paracorr nicht hinausgehen, wenns schon ein Newton sein soll.

LG
Martin
UlrichW
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Beitrag von UlrichW »

tommy_nawratil hat geschrieben:hallo,

@ Ulrich: Was für Probleme macht dir denn der Newton, dass du ihn nicht mehr empfehlen kannst? Ich wiederhole mich und bitte um recht freundliche Kenntnisnahme: Ich arbeite mit 10" mit Leitrohr auf EQ6, und habe bei meinen Fotos Null Ausschuss, ich kann sogar ne 2x Powermate reinstopfen und habe noch immer Null Ausschuss. Der Newton ist ein Skywatcher von der Stange.
lg Tommy
Hi Tommy,

ich nehme immer alles freundlich zur Kenntnis, das steht doch ausser Frage!
...aber wo liegen die unlösbaren Probleme beim Newton die ich nicht kenne?
Tommy, in allen Ehren, aber hast Du dich mal gefragt warum ASA-Newton so teuer sind? Könnte es sein, das die mechanische Ausführung eines Newton darüber entscheidet, ob man damit gute oder sehr gute Fotos macht? Und wenn ja, dann kennst Du auch die Probleme, die dich erwarten wenn Du sehr gute Fotos machen willst. Nimm mal jedes Teil der ASA-Newton und überlege warum die es genau so hergestellt haben. Du wirst schnell hinter die Schwachpunkte eines Seriennewton kommen. Die ASA-Jungs bauen die Geräte nicht nur aus perfektionismus so, sondern auch, weil sie wissen, daß halbe Sachen oft doppelte Ausgaben bedeuten. Es ist leider so, die Dinger sind teuer und ich kann sie mir auch nicht leisten. Aber so müssen Foto-Newrton inetwa gebaut esein.

Diese Seriennewton sind deswegen nicht schlecht, nur muss man sich darüber bewusst werden was man da kauft.

Natürlich kann man mit einem Newton zufrieden sein, und gerade spiegelmäßig sind die Sklywatcher die Geräte die ich gerne empfehle, da gut und preiswert. Aber der Newton an sich hat einige ganz erhebliche mechanische Mängel, die teilweise via OAG weggebügelt werden können, teilweise aber auch nichtz.

- Blechtubus dehnt sich während der Nacht aus bzw. zieht sich zusammen...der Fokus wandert . Das führt zu bis zu 2 mal größeren Sternradien als bei der ersten Fokussierung. Je länger die brennweite, desto dramatischer der Effekt. ASA nimmt Carbon, weil leicht und es dehnt sich kaum aus. Die Alternative Hartpapier ist aber auch gut, wenn auch schwer.


- Hauptspiegelzelle: An sich in Ordnung, dennoch neigt der Spiegel je nach Lageänderung in der Zelle zu drifften. Auch hier verschiebt sich der Fokus. Das ist zwar minimal, tritt aber bei langen Belichtungen vermehrt auf. Spannt man ihn dagegen zu fest mit den drei Krallen oder stützt ihn zu stark mit Kork an den Seiten ab hat man Asti. ABer das ist ein Grundproblem aller Hauptspiegelzellen. Ich würde heute nur noch einen Royce-Spiegel mit Zentralverschraubung und konischer Form nehmen. Nur so lassen sich Spiegeldriften stopppen.


- Spinne: schön dünn, aber deutlich zu schwach für einen 75-80mm-Spiegel. Und inetwa den braucht es für eine gute Ausleuchtung.
ASA nimmt Doppelspinnen, die ich auch gerne hätte.


- Tubusblechdicke: Unter der Last des OAZ verbiegt sich der Tubus, Fokusstabilität ist dann Glückssache. Im Laufe einer halben Nacht verlagert sich das Gewicht des OAZ so, daß sich der Tubus sichtbar verbiegt. Die Fokusebene wandert also, sprich die Schärfe verschlechtert sich.


- OAZ (original): Nun ja, anfämglich geht es, aber ein richtiger OAZ ist schon was Anderes. Und wenn man den mal richtig fest auf dem Tubus festschrauben will, wirft der Falten und verbiegt sich. Je nach Auszug verschiebt sich auch der Fokus beim Feststellen.


- Rohrschellen: gut für visuell, fotografisch eine Plage. Die Auflage auf der Prismenschiene ist viel zu klein, und gerade bei Lageänderung verbiegt ich hier einiges. Schau Dir mal die ASA-Schellen an.

Das alles kann man beheben um Belichtungen jenseits der 15min. machen zu können, doch letztendlich ist das eher etwas für den fortgeschrittenen Amateur. Bei Belichtungen um 5-10min. Geht das gerade noch so, aber irgendwann wird es einfach nervig, und dann wird gebastelt werden müssen.

Und gerade wenn man mit Leitrohr fotografiert, muss man ganz schön auf der Hut sein. Und das einem Anfänger zuzumuten halte ich für etwas übertrieben.


Dann erwähntest Du die 2"-Powermate. die an dem OAZ erzeugt einen richtig langen Hebel. Da kannst Du sehen wie sich der Tubus verbiegt.

Vor einem verneige ich mich aber: Wenn deine EQ-6 über 2m Brennweite ohne jegliche Fehler sauber nachführen kann, und das über eine ganze Nacht, dann wünsche ich jedem eine solche EQ-6! Unseren 6 EQ-6en hier ist das nie gelungen.

So ist jedenfalls meine Meinung, andere dürfen gerne anderer Meinung sein.

CS
Ulrich
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PatrickPinzgau
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Beitrag von PatrickPinzgau »

Hallo Robert,

ich lese schon interessiert einige Zeit mit :-)

Ich muß als Anfänger auch meinen Senf dazu geben,ich habe ja eine EQ6 und zwei Skywatcher Black Diamond ED 80+120,auf Doppelbefestigungsschiene und einen Mgen!
Das System funtioniert in meiner Gartensternwarte sehr zufriedenstellend!
Du kannst mich gerne mal hier im Pingzau besuchen und dann schaun wir sich das Live an!

@Tommy nix für ungut,aber meiner Meinung ist Robert als Anfänger mit einem Refraktor auf der sicheren Seite!
Ich bin da mit dem Michi aus eurem Linzer Geschäft ganz einer Meinung!:lol: :lol:

Bei einem Newton gibst viel mehr Fehlerquellen die als Beginner schwieriger zu korrigieren sind!

LG Patrick

PS:@Ulrich schön wieder von dir zu lesen;-)
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tommy_nawratil
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Beitrag von tommy_nawratil »

servus Ulrich,

warum sind die ASA so teuer? Na, es wäre billig einfach zu antworten, die Jungs müssen ihre BMW, die Massanzüge und das neue Farbriksgelände ja irgendwie abstottern. Mit Fachleuten in einem Hochpreisland zu fabrizieren, ist einfach teuer.

Der Hauptgrund ist aber, und das habe ich Blauauge inzwischen hier im Job gelernt, der Markt regelt den Preis. Solange jemand den Preis bezahlt, ist es unsinnig davon runterzugehen. Und es gibt Leute, die geniessen es zu stöhnen und zu seufzen, dann aber die Kohle hinzublättern - haben ein richtig gutes Gefühl, sich mal was Luxuriöses geleistet zu haben.

Die EQ6 ist wohl etwas besser geworden in der Verarbeitung, den Hauptanteil an der guten Performance meines Exemplars liegt IMHO im Guider: Der MGEN bügelt vieles aus, wenn man ihn passend einstellt, und meiner hat während der Session mit der Barlow mit allen LEDs Rauchzeichen gegeben. Mit Guidemaster hatte ich die berühmten Ulrich'schen Eier, mal weniger mal mehr. Vielleicht bin ich auch nur gnadenloser geworden zu meinem Guiding-System, das kann ich nicht ausschliessen.

Tatsache ist, dass sich an meinem serienmässigen Synta-Crayford nix verbiegt oder faltet, wenn da eine Bewegung ist, dann eine so geringe dass sie in den maximal 8 Minuten Belichtung nicht auffällt. Es bewegt sich nicht die FS-Spinne, es bewegt sich nicht der HS in der Zelle.

Tubusausdehnung gibt es natürlich beim Newton wie bei allen Fernrohren, aber mir scheinen Linsen wesentlich anfälliger für temperatutbedingte Fokusveränderungen zu sein. Da ist es geradezu pfui Karbon zu verwenden. Bei meinen Fotos habe ich nur am Anfang fokussiert, nach dem Temperieren natürlich, und dann den ganzen Abend nicht mehr. Die FWHMs bleiben etwa gleich, zeigen keine Veränderungstendenz mit der Zeitachse. Bis zu 2 Sternradien Ausdehnung, davon weiss ich nichts bei meinen Fotos - wahrlich, wenn das so wäre würde ich mein gutes Stück in die Tonne treten und nie nie wieder jemandem empfehlen.

Spinne: Die Einsteiger lassen die Spinne wie sie vom Werk kommt, deshalb wird bei uns jeder Newton ausgepackt und vor dem obligaten Justieren erst mal die Spinne festgezogen, dass sie unter etwas Spannung ist. Dann hält das Ding ziemlich gut. Dann wird der justierbare Crayford geprüft, da sind manchmal die Zug und Druckschrauben locker. Dann wird der FS geprüft ob er zentrisch zum OAZ sitzt, und so weiter.

HS-Zelle: Mein Synta HS macht einen besseren STerntest als die beiden auf 0,97 zertifizierten OrionUK's. Da ist kein Asti im System. Wenn ich ihn justiere kann ich ihn lustig von Andromeda nach Vulpecula schwenken (wir haben kein Sternbild mit "Z"), da tut sich nichts mit der Justage. Also sitzt der Kerl und bewegt sich nicht.

Tubusblech: Hoho, da hättest du mich die Alu-Reifen unter den OrionUK Jogurtbecher klopfen sehen sollen - die sind wirklich Schwabbeldinger!

Lieber Ulrich, ich habe meinen 10" mit Velour und Ventilator und Isolierung aussen versehen, ansonsten ist der von der Stange, und nicht einmal ausgewählt, oder der beste von drei, oder sowas. Nur eine Vollmetallprismenschiene hängt an den Rohrschellen, das federt weniger als die Profilschiene. Das Leitrohr hängt Huckepack auf einer zweiten Schiene auf der Antipodenseite. Feddich die Laube!

Mag sein dass ich Glück damit hatte, aber dann all die anderen auch denen ich das Setup empfohlen und verkauft habe und die mich nie geprügelt haben, und glaube mir ich sage jedem: "Bei Problemen bitte bei mir melden."

Die Kombi ist sicher das Schwerste was ich der EQ6 fotografisch zumuten würde, aber man kriegt sie vernünftig zum Laufen, dafür stehe ich im Problemfall auch garantiemässig gerade. Mit "vernünftig" meine ich Bilder wie ich sie halt mache, mit der Bearbeitung was ich halt zsammbring, es gibt sicher auch anspruchsvollere Leute, die z.B. auch mal zwei drei Jahre für ein passendes Seeing für einen Blaukanal warten, und mir bearbeitungstechnisch Lichtjahre voraus sind.

"Andere dürfen gern anderer Meinung sein", das sehe ich auch so, jeder macht seine Erfahrungen und versucht das Beste daraus zu machen. Aber reden wir drüber, das sind auch Erfahrungen. Gut so!

lg Tommy

PS(t): hei Patrick, ich finde die EDs auch sehr gute Fotoröhrln. Preis/Leistung ist halt etwas anders, aber man kann relativ pflegeleicht sehr gute Bilder damit machen, sieht man ja bei vielen hier, ganz d'accor! Was Michi betrifft, das ist mein besonderer Spezi, mit niemandem kann ich besser blödeln, besonders über Refraktor versus Spiegel ;-) Wir wolltens schon auf U-Tub stellen, aber wir sind schliesslich seriöse Leute... Super dass du den Robert einlädst, selber gucken ist immer das Beste!
starhopper62
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Beitrag von starhopper62 »

Hallo Leute,

möchte auch meinen Senf dazugeben.

Mein Setup ist so gut wie das selbe wie von Patrick, nur hab' ich es schon seit Dezember 2009 am Laufen - EQ6 SynScan Pro, Skywatcher Black Diamond ED80 + ED120 auf Doppelbefestigungsschiene, ALccd6c Pro + ALccd5 als Guidingkamera.

Die EQ6 Pro läuft mehr als zufriedenstellend, ohne Guiding beim Test +/-8 Bogensekunden Abweichung. PHD Guiding und Guidemaster hatten am Anfang ihre Schwierigkeiten gezeigt (oder Unwissenheit von mir), dewegen guide ich mit Maxim und hier habe ich durch die ganze Nacht verlaufend eine Abweichung von max. 2-3Pixel (bei der ALccd5 mit 1,3 Megapixel ist dies also ein sehr guter Wert) - siehe meine letzten Bilder auf meiner HP in der 100% Ansicht!
Ich mache Belichtungsserien bis zu 20 Minuten und hatte bis jetzt 1 - 2 Fotos als Ausschuß und dies auch nur weil ich zu spät den Fokus kontrollierte!

Natürlich ist ein Refraktor temperaturanfälliger und deswegen habe ich auch seit den letzten Bildern mich umgestellt und kontrolliere jede Stunde den Fokus, welcher sich in der ersten Stunde verändert aber je länger die Session dauert und der Refraktor temperiert ist, bleibt der Fokus im Lot!
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Daniel_Guetl
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Beitrag von Daniel_Guetl »

Hallo Sternfreunde,

ich muss anmerken dass ASA nicht das Maß aller Dinge ist ;) hab mehr Schlechtes als Gutes über die Firma von Stammtischkollegen gehört, die so garnicht zufrieden waren mit deren "Qualität" und "Service". Ich persönlich würde Aufgrund dieser Erfahrungen nix von Asa kaufen, nichtmal wenn ich zuviel Geld hätte...

Temperaturdrift bei meinen Refraktoren ist mir nochnie aufgefallen, selbst mit den kleinen 5.4my SW CCD Pixeln. Werd aber in Zukunft mal drauf achten.

Ein Wort noch zu den Synta Crayfords, wie von Tommy angesprochen sind das wirkliche Präzisionsauszüge mittlerweile geworden, da verbiegt sich garnix und man kann sie justieren. Mit meinem 3" Steeltrack hatte ich mehr Probleme als mit 2" Synta Crayford eines ED80, der normale 2" Crayford hält mein 1,8kg CCD Equipment ohne murks und festklemmen. Lajos hat sie sogar bis 3kg getestet. Was macht da der 3" Steeltrack? ab 2.5kg geht der in die Knie!

Viele Grüße

Daniel
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Beitrag von Christoph K. »

Daniel_Guetl hat geschrieben:ich muss anmerken dass ASA nicht das Maß aller Dinge ist ;) hab mehr Schlechtes als Gutes über die Firma von Stammtischkollegen gehört, die so garnicht zufrieden waren mit deren "Qualität" und "Service". Ich persönlich würde Aufgrund dieser Erfahrungen nix von Asa kaufen, nichtmal wenn ich zuviel Geld hätte...
Jaja, von den Meade-SCs wurde das damals auch behauptet. Desshalb hat ich anfangs ja auch bedenken mir da was zu kaufen. However, davon muss man sich selbst überzeugen bevor man, über neun personen überliefertem stuss glauben schenken will. Bin jedenfalls sehr zufrieden mit dem SC wovon ich vorher noch in diversen foren gelesen hab das soll ja ach so schlecht verarbeitet sein... einreden lass ich mir grundsätzlich nichts mehr. Andere Leute, andere Ausrüstung. Halt jeder wies einem passt. :wink:

lg. Christoph
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Beitrag von rorma »

Liebe Freunde,


werde mich demnächst zu all euren Beiträgen melden, bin derzeit auf Urlaub.

LG und CS Robert
"Erwarten Sie nicht, beim Schauen schon zu sehen. Sehen ist eine Kunst, die erlernt werden muss!"
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rorma
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Beitrag von rorma »

PS vielen Dank für die vielen Antworten.


Gruß Robert
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rorma
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Beitrag von rorma »

Hallo Tommy,


Christoph hat recht, schleppen werde ich nicht, da ich in absehbarer Zeit wahrscheinlich noch rechtzeitig vorm Winter mein kleines Rolldachobservatorium einweihen werde. Es ist interessant wieviele verschiedene Meinungen hier kund getan werden und das finde ich auch toll. Ein Bekannter von mir der schon seit ca. 30 Jahren Astronomie betreibt - hat für die Astrofotografie fast das gleiche Equiepment wie du - also zumindest von den von der Grundausstattung und hat auch fast keinen Ausschuß.
Könntest du mir vielleicht einmal ein Foto deines Setups senden während eines Fotoeinsatzes?
Sollte ich mich für diese Ausstattung entscheiden habe ich natürlich deinen Wink verstanden :wink: , sollte der Preis dann genauso gut sein wie bei TS (keine Schleichwerbung) dann kaufe ich natürlich bei :wink:

LG Robert
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rorma
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Beitrag von rorma »

@ Ulrich:

Man merkt du hast schon einiges an Erfahrung gesammelt, deine Bilder sind sprechen ja auch dafür.
Auch kann ich deine Erklärungen sehr gut verstehen und nachvollziehen - super.
Auch deine gutgemeinten Tipps und Mahnungen werde ich in die leider immer schwieriger werdende Entscheidung miteinbeziehen.
Fakt ist:
- Die Montierung wird in meinem Rolldachobservatorium fix montiert
- Der Himmel ist nicht so gewaltig gut (nähe zur Stadt Salzburg) - aber
zur Zeit kann man auch sehr gut die Milchstraße erkennen usw.
- das liebe Geld, naja ein bissl was geht scho fürn Anfang so 2.000 -
2500 hätte ich mir gedacht

Wünschen würde ich mir, dass das ganze auch für einen Anfänger bewältigbar ist und vielleicht doch schon das eine oder andere gute Ergebnis eingefahren werden kann.

Vorerst LG und CS Robert
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Beitrag von rorma »

@Martin

Genau das Frage ich mich ständig, kann die Montierung das Ganze noch richtig tragen, Canon DSLR, Leitrohr, entweder OAG oder Guiding Cam usw. usf.
Tommy hat damit anscheinend keine Probleme und er ist sicher auch schon lange im Geschäft.
Die Mehrzahl von Euch rät mir zu einem Refraktor und wahrscheinlich habt ihr auch recht, aber wenn ich z.B. einen 10"er Newton fix montiere und das ganze geschützt vor Wind - jetzt eine wahrscheinlich für euch lächerliche Frage - aber sind die Bildunterschiede zwischen Refraktor und Newton so groß?
Und noch eine Frage will ich einen Refraktor z.B. ED 120 visuell nutzen was kann damit noch gesehen werden DS mäßig? - ich weiß jetzt gibts wahrscheinlich Hände zusammenschlagen und sagen o Gott :? aber, das sind halt so meine Einstiegsgedanken.
Visuell bin ich derzeit mit einer 12" Lichtbrücke unterwegs.

Danke für Eure Geduld Robert
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Beitrag von rorma »

@Patrick

Finde ich sehr nett von dir und nehme deine Einladung sehr gerne an, vielleicht wenns dir recht ist einmal im September?
Währe sehr gespannt und neugierig auf dein Setup - bin ja nicht unbedingt jetzt so fixiert auf einen Newton - aber wird halt in Zeitschriften und so als "Fotokanone" geschildert - naja man muß sichs halt vor Ort doch ansehen.
Tommy ist halt für meine Begriffe doch schon ein alter Hase und hat auch genügend Wissen, und glaube auch, dass er mit seinem Newton (hat ja schon viele gute Bilder geliefert) umzugehen versteht.

Vielen Dank nochmals für die Einladung, freue mich riesig einmal auf eine Fotosession.


HG und CS Robert
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Beitrag von rorma »

@Dieter


Dein Equipment bzw. deine Homepage war neben Josefs Bilder der Auslöser für den Wunsch mit der Astrofotografie zu beginnen.
Es ist toll was ihr an Bilder produzierts und mir is auch klar, dass wahrscheinlich viel selbstgemachte Erfahrung dahinter steckt und ihr wahrscheinlich auch viel Lehrgeld bezahlt habts?
Ich werde dem Patrick seine Einladung annehmen und mir einmal von diesem Equipment ein Bild machen.

@ Tommy

Vielleicht könnte ich mir dein Equipment im Einsatz auch einmal ansehen?


Danke an Euch alle

LG Robert
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Beitrag von starhopper62 »

Hallo Robert,

da hast du vollkommen recht!
Das meiste an Erfahrungen mussten wir uns hart erkämpfen und dies hat einige Jahre in Anspruch genommen.

Doch wir sind gerne bereit unsere Erfahrungen auch weiter zu geben - siehe wie schnell Patrick mit dem fast identen Equipment wie ich, (ausser der Kamera) sehr schnell zu anspruchsvollen Bildern gekommen ist!

Dies wirst du z.B. in anderen Foren missen, wo die Meisten ein Geheimnis aus der Kunst der Astrofotografie machen.
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