Astro- und Bildbearbeitungs-Software für Mac OS X ?

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Christoph K.
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Astro- und Bildbearbeitungs-Software für Mac OS X ?

Beitrag von Christoph K. »

hi Leute

bin vor kurzem von Windows auf apple umgestiegen (MacBook Pro), doch momentan fehlts noch fundamental an Software.

ich Suche alles was für Astronomie und Bildbearbeitung nützlich sein kann. Momentan könnt ich nicht mal Bilder verkleinern oder d.g.

dass es Corel Graphic Suite nicht für Mac OS X erhältlich ist, ist praktisch ein Schlag ins Gesicht, weil ich auch sehr viel mit Corel Draw gearbeitet habe. jetzt müssen für alles irgendwelche Alternativen her.

zum Notfall muss ich ne Windows-Partion anlegen, was ich aber lieber vermeiden würde wenns geht.

lg. Christoph
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Markus_K
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Beitrag von Markus_K »

Hallo Christoph,

ich kann dir auf die Schnelle aus dem Gedächtnis folgendes empfehlen:

Pixelmator, von der Bedienung ähnlich Photoshop, hat alle Basics an Bord
Gimp gibt's natürlich auch für den Mac
NoiseNinja ist ein geniales Tool zur Rauschreduzierung
ja, und natürlich Photoshop :-)

to be continued...

Für Bildbearbeitung kannst du natürlich auch den Mac AppStore durchforsten, da findest du sicher was. Es gibt auch die ein oder andere Software zum Stacken, da müsste ich dann zuhause nachschauen.


LG
Markus

edit:
Bilder skalieren und rudimentär nachbearbeiten geht auch mit Bordmitteln (Vorschau kann das, ebenso iPhoto).
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Christoph K.
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Beitrag von Christoph K. »

Hi Markus

Danke mal für die ersten Anregungen. An Photoshop hab ich natürlich auch schon gedacht, aber momentan hindert mich noch mein Geiz an der anschaffung dieser doch recht kostenintensiven Anschaffung.

Den AppStore hab ich gar nicht drauf, da ich noch kein Update durchführen konnte <56k Schmalbandinternet ('DREI'-HSDPA) DIESEM KRAFFEL!!!...sei dank. Sollte ich die magische 56k jemals überschreiten (aktuell wär das eher die Höchstgeschwindigkeit von 'Drei') werd ich den natürlich mal durchforsten

Ach hab ich schon erwähnt dass 'Drei' ein absoluter Schmarn ist? :?

Ich hab mal in so Richtung Stellarium und so n Zeuch gesucht / gefunden und nachdem ich es jetzt schon gewohnt bin nicht mit Strg+C Sondern der komischen viereckigen Hieroglyphe (cmd)+C zu kopieren, fällt es auch leicht mal den Link dazuzusetzen, hehe

http://www.heise.de/software/download/o0g2s3l11k253

Hört sich tlws. recht interessant an, mal einige ausprobieren.

Vielleicht kennst in diese Richtung auch noch einige Progs, die du empfehlen kannst?

lg. Christoph
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Markus_K
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Beitrag von Markus_K »

Hallo,

schau dir mal die Seite an:

http://www.pure-mac.com/astronomy.html

Außer Stellarium verwende ich aber am Mac nix, weil ich die Beobachtungsplanung am iPad mache, da gibt es mittlerweile eine recht große Auswahl (bzw. auch fürs iPhone).

Eine Alternative zur Windows-Partition wäre noch Emulationssoftware, zB Parallels, da ersparst du das dauernde Rebooten und kannst sogar Dateien hin und her schicken. Ist auch nicht so teuer und die Leistung aktueller Macbooks reicht auf jeden Fall.

Lg
Markus
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Christoph K.
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Beitrag von Christoph K. »

Hi Markus

Danke für den Link. So auf den ersten Blick sind da schon recht interessante Programme dabei.

Bin gerade am Download von 'Virtual Moon Atlas'.

Wenn man mit emulator Datein zwischen Win und Mac hin und her schieben kann, wär das natürlich ideal obwohls schon blöd ist, dass man für ein einziges Programm ein eigenes Betriebssystem braucht. Vielleicht findet sich ja noch eine Alternative zu Corel Draw.
Ich hab zumindest schon eine Alternative zu (auch wenns blöd klingt) MS Paint gefunden. Das war lange Zeit eigentlich das einzige Zeichenprogramm was einen nicht mit seiner Funktionsvielfalt und der dazugehörigen Programmoberfläche erschlägt. Zeitweise Corel Painter nur da bedient man wieder mehr als man zeichnet. Jetzt hab ich Autodesk Sketchbook pro drauf - super. Das ist ein Krampf mit der Programmsuche, aber manchmal wirds glücklicher Weise besser.

Ach noch ne ganz blöde Frage: Hat denn der Mac sowas wie ne 'entf'-Taste womit man hinter dem Curser stehenden text löschen kann?? Ich such den schon ewige Zeiten.

lg. Christoph
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nonsens2
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Beitrag von nonsens2 »

Hallo Christoph!

Leider muß ich Dir mitteilen, dass für unser Hobby die Auswahl an Software, besonders in der Freewareszene recht dünn gesät bis gar nicht vorhanden ist. Ich habe keine Alternativen zu DSS oder Registax gefunden. Ich habe meiner Gattin eine Macbook Air geschenkt und habe so nebenbei nachgesehen was man so an SW findet. Bezüglich Corel kann ich Dir als Alternative Gimp empfehlen, dieses kann aber nur 8bit TIFs verwerten. Photoshop wäre auch ein gangbarer Weg (die LE Version kann, so habe ich gehört, auch keine 16bit TIFs bearbeiten). Wenn Du mit Vektorgrafiken arbeitest, dann hast du ein Problem, denn das Corel Format kann kein anderer lesen.
Desweiteren ist noch ein Blick auf http://www.freeware.de eine Möglichkeit. Auch auf http://www.sourceforge.net findet sich das eine oder andere.
Ich persönlich meide den Apfel, da er meiner Meinung nach zu teuer ist und ich mit der Philosophie dieses Unternehmens nicht einverstanden bin. Allerdings haben sie auch gute Gimmicks, welche ich am PC Sektor vermisse. Desweiteren habe ich noch keine unter OSX lauffähige Software zum Stacken gefunden und für Fitswork habe ich auch noch keinen Ersatz gefunden.


CS aus Wien
Grüße Niki
Zuletzt geändert von nonsens2 am 27.06.2011, 22:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Markus_K
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Beitrag von Markus_K »

Hallo,

nur ganz knapp, weil ich unterwegs bin (mit Rohr und hoffen, dass sich die Wolken verziehen).

Fn + Backspace = Entfernen
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Christoph K.
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Beitrag von Christoph K. »

Hi Niki

Bis vor kurzem hatte ich die gleiche Einstellung zu Apple wie du. Andererseits wollte ich nicht zu Windows 7 wechseln, weil Microsoft, Windows, seit XP - SP2 nur mehr verschlechtert hat und es praktisch keine Computer mehr ohne dies verdammte Betriebssystem gibt. Wenn man es selbst von Windows 7 auf XP downgradet, dann fehlen meistens die Treiber und die Harware ist nur eingeschränkt nutzbar.

Wollte Anfangs zwar auch USB 3 und BD-Laufwerk usw. aber andererseits sag ich mir, hab ich die 15 Minuten auch noch Zeit um die Fotos von der Speicherkarte am Computer zu übertragen. und BD-Laufwerk kann ich mir extern auch anschließen wenns denn sein muss.

Weiters sind die meisten DAWs (Digital Audio Workstations) eher fürn Apple ausgelegt. Von Logic bis Cubase... und die meisten Audiointerfaces, Midi-Controller und DSPs auf Firewireanschluss (was man bei Windows-Computern vergebens sucht).

Dass jetzt bei der Grafiksoftware nicht alles läuft ist zwar schlecht. Andererseits hat Apple die Möglichkeit eingebaut ohne große Umstände Windows zusätzlich am Mac zu betreiben. Installier mal Apple, Linux oder Win 98 zusätzlich zu XP - Ne dumme Geschichte: BIOS, MS DOS und Partions-Software lassen grüßen! Bei den neueren Windows weiß ich nicht, weil ich die verweigert habe :wink:

Sonst gibts am MacBook nix zu bemängeln: Super Bildschirm, Super Lautsprecher, besserer Akku, Alugehäuse, beleuchtete Tastatur, das riesen Tochpad, praktisch keine Hochfahr-Zeit usw... alles besser wie bei den Windown-Computern, hehe.

@ Markus
Danke für die Info... es funktioniert wirklich, hehe. CS!!!

@ All
Habe grad mal 'Virtual Moon Atlas' fertig geladen, installiert und getestet. Zwar 103 MB groß aber ein super Programm (für Win/Mac/Linux, Freeware). Das ist eine offizielle Weiterempfehlung an alle Mond-süchtigen, die das noch nicht am Rechner haben! XD

lg. Christoph
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nonsens2
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Beitrag von nonsens2 »

Hallo Christoph!

Unter Windows funktioniert das ebenso mit dem anderen Betriebssystemen wie mit Parallels, nämlich mit Virtualbox oder VMWare (plus ein paar anderer). Habe das selber schon probiert. Lediglich OSX läßt sich in einer virtuellen Umgebung nicht installieren, weil Apple das nicht will. Es hat schon Hacks gegeben um OSX auf Intel Rechnern zu installieren, was aber offensichtlich wegen zu geringem Verlangen untergegangen ist. Ausserdem riskieren sie alle eine Klage von Apple.
Keine Sorge, ich will Dir das Teil nicht ausreden, es hat schon seine Vorteile.


CS aus Wien
Grüße Niki
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Markus_K
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Beitrag von Markus_K »

Was stört(e) euch denn an der Unternehmensphilosophie von Apple?

Das Argument "zu teuer" kommt leider relativ oft in Verbindung mit Apple. Wenn man aber die Hardware bzw. das Preis-/Leistungsverhältnis mit Nicht-Apple-Produkten vergleicht, kommt man zum Schluss, dass das bei den meisten Apple-Produkten gar nicht stimmt.
Das Argument stammt aus früheren Zeiten, als Apple noch seine eigenen Prozessoren etc. produzierte und wirklich schweineteuer war.

Mal ganz abgesehen von der weit überlegenen Verarbeitung und den mitgelieferten Softwarepaketen, die man bei Windows vergebens sucht - das ist ja auch nicht geschenkt :)
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Christoph K.
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Beitrag von Christoph K. »

Das Argument 'zu teuer' ist leicht zu begründen, da musst du nur schauen wie viel ein um 0,2 GHz schnellerer Prozessor bei Windows kostet und wieviel bei Apple. Das gleiche bei mehr HDD usw. Andersrum werden sicher zehn mal mehr Windows-Rechner gebaut und verkauft, von allen möglichen Herstellern, während Apple quasi das Monopol zu seinem eigenen Betriebssystem hält... Das Ganze drückt eben den Preis bei Windows-Rechnern.

lg. Christoph
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Markus_K
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Beitrag von Markus_K »

Da muss ich dir Recht geben, die Preisdifferenzen zwischen den einzelnen Modellen sind schon übertrieben hoch bei Apple (zB mehr RAM, aber den darf man wenigstens ohne Garantieverlust selbst aufrüsten).

Aber ich meine, dass das Gesamtpaket stimmt und durch das mehr oder weniger geschlossene System läuft einfach alles, Hard- und Software sind optimal aufeinander abgestimmt, usw...

Für jemanden, der gerne herumbastelt, dieses und jenes installiert und sich sein System ruinieren möchte, damit er es alle 2 Monate neu aufsetzen darf, ist Apple natürlich nichts (Achtung IRONIE - nicht dass sich jemand angegriffen fühlt :twisted: )
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Beitrag von visir »

Markus_K hat geschrieben: Das Argument stammt aus früheren Zeiten, als Apple noch seine eigenen Prozessoren etc. produzierte und wirklich schweineteuer war.
Ich weiß jetzt nicht, wieviel früher Du meinst, aber ich kann mich nicht erinnern, dass Apple einmal selbst Prozessoren gemacht hätte. Anfangs waren es Motorola (zumindest bin ich da eingestiegen), dann IBM (Power-Serie: RISC-Chips, die IBM selbst in Workstations verbaut hat), jetzt eh Intel.

Und auch in der Motorola-Zeit waren die Geräte nur scheinbar teurer. Wenn man "gleiche Serie, gleiche Taktfrequenz, gleich viel Speicher" verglichen hat, war Apple teurer, nur dann auch wesentlich leistungsfähiger, weil das MacOS nicht so ein Ressourcenfresser war und ist. Für gleiche Leistung konnte man eine Nummer kleiner kaufen, war dann mit dem Preis beim PC, und hatte dafür immer noch ein exzellentes Betriebssystem und ein Qualitätsgerät statt einem no-name.

Bezüglich Software kann ich aber leider auch nichts neues beitragen...
Zum Glück ist alles nur halb so doppelt
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Markus_K
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Beitrag von Markus_K »

OK, mein Fehler, meinte die PowerPC-Prozessoren, auf denen man halt nativ nur MacOS installieren konnte.
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