Mein erstes Zeitraffer-Video // Bitte um Feedback
Mein erstes Zeitraffer-Video // Bitte um Feedback
Hallo liebe Gemeinde,
ich bin neu hier in dem Forum und sowieso neu auf dem Gebiet der Astronomie-Fotografie.
Ich war unlängst auf unserem Hausberg in Graz (Österreich), dem Schöckl und habe dort die Nacht verbracht.
Dabei ist folgendes Video entstanden:
http://www.youtube.com/watch?v=hWniz6V06WM
Meine Frage an euch ist nun - was haltet ihr davon und wo sehr ihr Verbesserungspotential???
EXIF-Daten:
Kamerahülle: NIKON D800E
Objektiv: Nikon 14.0-24.0 mm f/2.8 (Abgelichtet wurde mit 14mm Brennweite)
Belichtung: 15,0 Sek; f/4,0; ISO 1600 (manuell)
Schärfe manuell (zuerst auf den Mond fokussiert)
Habe alle 30 Sekunden ausgelöst.
Beim Video sind 25 Bilder / Sekunde und insgesamt 902 Bilder --> 36,08 Sekunden Bildmaterial
Anfangs hat noch der Mond geschienen - meine Frage an euch im Speziellen ist: Verwendet ihr die Zeitautomatik bei solchen Aufnahmen? Ich glaube, dass das nicht ziel führend ist, oder? Korrigiert ihr dann beim Sonnenaufgang die Belichtung manuell nach, oder wie macht ihr das?
Hier ein Bild in voller Größe:
http://www.knorpelaufbau.at/astronomie.jpg
Sry für die "schräge" Domain auf der das Foto liegt, aber ich habe keine andere Domain, wo ich das Bild sonst uploaden könnte.
Ich freue mich auf euer Feedback
und verbleibe mit freundlichen Grüßen aus Graz
Christoph
ich bin neu hier in dem Forum und sowieso neu auf dem Gebiet der Astronomie-Fotografie.
Ich war unlängst auf unserem Hausberg in Graz (Österreich), dem Schöckl und habe dort die Nacht verbracht.
Dabei ist folgendes Video entstanden:
http://www.youtube.com/watch?v=hWniz6V06WM
Meine Frage an euch ist nun - was haltet ihr davon und wo sehr ihr Verbesserungspotential???
EXIF-Daten:
Kamerahülle: NIKON D800E
Objektiv: Nikon 14.0-24.0 mm f/2.8 (Abgelichtet wurde mit 14mm Brennweite)
Belichtung: 15,0 Sek; f/4,0; ISO 1600 (manuell)
Schärfe manuell (zuerst auf den Mond fokussiert)
Habe alle 30 Sekunden ausgelöst.
Beim Video sind 25 Bilder / Sekunde und insgesamt 902 Bilder --> 36,08 Sekunden Bildmaterial
Anfangs hat noch der Mond geschienen - meine Frage an euch im Speziellen ist: Verwendet ihr die Zeitautomatik bei solchen Aufnahmen? Ich glaube, dass das nicht ziel führend ist, oder? Korrigiert ihr dann beim Sonnenaufgang die Belichtung manuell nach, oder wie macht ihr das?
Hier ein Bild in voller Größe:
http://www.knorpelaufbau.at/astronomie.jpg
Sry für die "schräge" Domain auf der das Foto liegt, aber ich habe keine andere Domain, wo ich das Bild sonst uploaden könnte.
Ich freue mich auf euer Feedback
und verbleibe mit freundlichen Grüßen aus Graz
Christoph
Re: Mein erstes Zeitraffer-Video // Bitte um Feedback
Hallo Christoph!
Willkommen im Forum!
Was Verbesserungsvorschläge betrifft gibts hier unzählige Profis, zu denen ich mich nicht zähle.
Aber feedback geb ich gern: Erstens find ich es als Grazer cool, dass du am Schöckl fotografiert hast!
Und zweitens ist das meiner Meinung nach ein toller Einstand hier im Forum (von der Schleichwerbung mal abgesehen
)! Gratuliere!
Wie hast denn die Fotos zum Video zusammengesetzt?
LG Dirk
Willkommen im Forum!
Was Verbesserungsvorschläge betrifft gibts hier unzählige Profis, zu denen ich mich nicht zähle.
Aber feedback geb ich gern: Erstens find ich es als Grazer cool, dass du am Schöckl fotografiert hast!
Und zweitens ist das meiner Meinung nach ein toller Einstand hier im Forum (von der Schleichwerbung mal abgesehen
Wie hast denn die Fotos zum Video zusammengesetzt?
LG Dirk
8" Skywatcher Dobson
EQ - Plattform
Lunt 35
EQ - Plattform
Lunt 35
Re: Mein erstes Zeitraffer-Video // Bitte um Feedback
Vielen Dank!
Naja, wenn man den Berg schon "vor der Tür" hat, dann muss man ihn wohl nutzen, oder??? ^^
Am Schöckl ist die Lichtverschmutzung nicht so heftig wie in der Stadt zudem ist es eine tolle sportliche Betätigung! =)
Warst du schon mal nachts am Schöckl?
Naja, die Fotos zusammenzufügen war die wenigste Arbeit.
Mein Workflow war so:
Fotografieren (in RAW)
Dann habe ich mit einem Raw-Converter meine Einstellungen vorgenommen und eine Stapelverarbeitung durchlaufen lassen. Danach hab ich alle Bilder auf Full-HD verkleinert und dann einfach in Adobe Premerie eingefügt und die Dauer so reduziert, sodass 25 Bilder / Sekunde angezeigt werden.
Also nicht so die Hexerei - die Rechenzeit nahm etwas Zeit in Anspruch...
glg
Naja, wenn man den Berg schon "vor der Tür" hat, dann muss man ihn wohl nutzen, oder??? ^^
Am Schöckl ist die Lichtverschmutzung nicht so heftig wie in der Stadt zudem ist es eine tolle sportliche Betätigung! =)
Warst du schon mal nachts am Schöckl?
Naja, die Fotos zusammenzufügen war die wenigste Arbeit.
Mein Workflow war so:
Fotografieren (in RAW)
Dann habe ich mit einem Raw-Converter meine Einstellungen vorgenommen und eine Stapelverarbeitung durchlaufen lassen. Danach hab ich alle Bilder auf Full-HD verkleinert und dann einfach in Adobe Premerie eingefügt und die Dauer so reduziert, sodass 25 Bilder / Sekunde angezeigt werden.
Also nicht so die Hexerei - die Rechenzeit nahm etwas Zeit in Anspruch...
glg
Re: Mein erstes Zeitraffer-Video // Bitte um Feedback
Hallo Chris,
ein sehr schönes Time Lapse Video ist Dir da gelungen - vor allem, wenn man bedenkt, dass es ein "Erstlingswerk" ist!
Bei dem Einzelbild ist mir aufgefallen, dass das Histogramm beschnitten ist, und der Himmel tatsächlich "schwarz" ist (Pixelwert 0). Ich denke, der Himmel würde ein natürlicheres Aussehen bekommen, wenn Du etws länger belichten würdest, bzw. bei der RAW-Konvertierung darauf achtest, dass das Histogramm am dunklen Ende nicht beschnitten wird.
Mit scharf zeichnenden, kurzbrennweitigen Optiken hat man auch immer wieder das Problem, dass auf dem Bild alle Sterne gleich aussehen, egal ob sie tatsächlich hell oder lichtschwach sind. Die Verwendung eines Weichzeichners kann da Abhilfe schaffen, wenn das gewünscht sein sollte. Ausserdem kommen dann die Sternfarben besser zur Geltung. Hier beispielsweise ein Bild vom Orion, aufgenommen mit dem Cokin P830 Weichzeichner (zur Vergrößerung anklicken):

Orion and Neighbours by herbraab, on Flickr
Aber, wie gesagt: Tolles Video, insbesondere die Übergänge in der Abend- bzw. Morgendämmerung sind Dir gut gelungen!
Liebe Grüße,
Herbert
ein sehr schönes Time Lapse Video ist Dir da gelungen - vor allem, wenn man bedenkt, dass es ein "Erstlingswerk" ist!
Bei dem Einzelbild ist mir aufgefallen, dass das Histogramm beschnitten ist, und der Himmel tatsächlich "schwarz" ist (Pixelwert 0). Ich denke, der Himmel würde ein natürlicheres Aussehen bekommen, wenn Du etws länger belichten würdest, bzw. bei der RAW-Konvertierung darauf achtest, dass das Histogramm am dunklen Ende nicht beschnitten wird.
Mit scharf zeichnenden, kurzbrennweitigen Optiken hat man auch immer wieder das Problem, dass auf dem Bild alle Sterne gleich aussehen, egal ob sie tatsächlich hell oder lichtschwach sind. Die Verwendung eines Weichzeichners kann da Abhilfe schaffen, wenn das gewünscht sein sollte. Ausserdem kommen dann die Sternfarben besser zur Geltung. Hier beispielsweise ein Bild vom Orion, aufgenommen mit dem Cokin P830 Weichzeichner (zur Vergrößerung anklicken):

Orion and Neighbours by herbraab, on Flickr
Aber, wie gesagt: Tolles Video, insbesondere die Übergänge in der Abend- bzw. Morgendämmerung sind Dir gut gelungen!
Liebe Grüße,
Herbert
Re: Mein erstes Zeitraffer-Video // Bitte um Feedback
Vielen Dank für dein Feedback!
Das mit der Belichtungszeit ist eher kritisch - wie du sicherlich weißt sieht man dann die Bewegung, wenn man länger belichtet, sprich die Punkte werden zu strichen.
Stimmt - das könnte ich machen - das ist auf jeden Fall ein guter Tipp, der sich sicherlich auch im nach hinein umsetzen lässt.
Das mit dem "gleich aussehen" hat mich auch gestört - wenn man das "echte" Sternenbild im Kopf hat, ist das kein Vergleich zu dem Foto/Video.
Das Weichzeichnen würde ich aber nur für den Himmel machen, sprich mittels Ebenenmaske.
Vielen, vielen Dank für dein Feedback, habe mich sehr gefreut! =)
Das mit der Belichtungszeit ist eher kritisch - wie du sicherlich weißt sieht man dann die Bewegung, wenn man länger belichtet, sprich die Punkte werden zu strichen.
Stimmt - das könnte ich machen - das ist auf jeden Fall ein guter Tipp, der sich sicherlich auch im nach hinein umsetzen lässt.
Das mit dem "gleich aussehen" hat mich auch gestört - wenn man das "echte" Sternenbild im Kopf hat, ist das kein Vergleich zu dem Foto/Video.
Das Weichzeichnen würde ich aber nur für den Himmel machen, sprich mittels Ebenenmaske.
Vielen, vielen Dank für dein Feedback, habe mich sehr gefreut! =)
Re: Mein erstes Zeitraffer-Video // Bitte um Feedback
Hallo Christoph,
super Einstand. Eine ganze Nacht durch aufnehmen, das hab ich noch nie geschafft. Ich würd auch erstmal darauf schaun, dass der Himmel heller wird. Hast du das Einzelbild bearbeitet? Wenn die Sterne kleine Striche werden, ist das für eine Animation nicht so tragisch, das fällt nicht so auf. Das ist eher für ein Einzelbild ein Thema.
cs
Werner
super Einstand. Eine ganze Nacht durch aufnehmen, das hab ich noch nie geschafft. Ich würd auch erstmal darauf schaun, dass der Himmel heller wird. Hast du das Einzelbild bearbeitet? Wenn die Sterne kleine Striche werden, ist das für eine Animation nicht so tragisch, das fällt nicht so auf. Das ist eher für ein Einzelbild ein Thema.
cs
Werner
Re: Mein erstes Zeitraffer-Video // Bitte um Feedback
Alternativ zur längeren Belichtung kannst Du natürlich die Blende aufmachen oder die ISO-Einstellung erhöhen. Bei allen Parametern (Belichtungszeit, Blende, ISO) hast Du ja noch Spielraum nach oben, und die Qualitätsansprüche sind für ein Video nicht ganz so hoch, weil die Bilder selbst für 1080p HD auf etwa 1/16 der Originalgröße reduziert werden. Ausserdem vermute ich, dass die Beschneidung des Histogramms zumindest teilweise erst von der Verarbeitung (vielleicht bei der RAW-Konvertierung) herrührt. Ich kenne zwar die Bedingungen am Schöckl nicht, aber es würde mich wundern, dass der Himmel dort (10km von Grazer Stadtrand) so dunkel ist, dass die mit 15 Sekunden bei f/4.0 und ISO 1600 absolut kein Signal vom Himmel aufzeichnet.Chris_3 hat geschrieben: Das mit der Belichtungszeit ist eher kritisch - wie du sicherlich weißt sieht man dann die Bewegung, wenn man länger belichtet, sprich die Punkte werden zu strichen.
Nachträgliches Weichzeichnen per Software führt nicht unbedingt zum gewünschten Ergebnis. Wenn die Sterne am Bild alle gleich aussehen, und alle Sterne dann mit dem gleichen Weichzeichnungsfilter bearbeitet werden, sehen danach wieder alle gleich aus, nur eben etwas größer. Ausserdem kannst Du die verlorengegangene Farbe der Sterne nicht wiederherstellen.Chris_3 hat geschrieben: Das Weichzeichnen würde ich aber nur für den Himmel machen, sprich mittels Ebenenmaske.
Die Auswirklung eines Weichzeichners auf den Vordergrund ist bei Nachtaufnahmen aber ohnehin gering - siehe unten stehendes Bild (zum Vergößern anklicken): Hier wurden Himmel und Vordergrund nicht getrennt bearbeitet, das Bild ist praktisch nur RAW-Konvertiert und nicht irgendwie trickreich bearbeitet. Verwendet wurde ein Cokin P830 Weichzeichner, der Vordergrund ist trotzdem scharf und lässt kleinste Details erkennen.
Grüße,
Herbert

Kremsmünster Observatory by herbraab, on Flickr
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derChronostat
- Austronom
- Beiträge: 264
- Registriert: 24.10.2009, 18:08
- Wohnort: Baden
Re: Mein erstes Zeitraffer-Video // Bitte um Feedback
Hi Chris,
ich weiß nicht ob es erwähnt wurde, aber du hast eine Ausrüstung die dir mehr erlaubt als du für dein Video genutzt hast.
Bei 14mm auf KB kannst du/solltest du 30sek belichten. Bei einem Zeitrafferfilm fällt die geringfügige "Ovalisierung" der Sterne nicht auf (selbst auf Großbildschirmen) und kann wenn man ganz pedantisch ist, auch in gewissen Umfang korrigiert werden. Weiters würde ich das Intervall zw den Aufnahmen unbedingt auf 0 verkürzen. Erstens wird die Bewegung flüssiger und zweitens hast du mehr Bildmaterial für eine längere Sequenz.
Und zu guter letzt hast du ein hochwertiges 2.8er Objektiv. Nutze die 2.8 da dies neben der Belichtungszeit, die einzige Chance ist ordentlich Photonen auf den Chip zu bekommen. Du hast bei der Aufnahmeserie 2 volle Blenden hergeschenkt. Das ist enorm viel.
Probiers mal aus und viel Spaß dabei. Ist sicher schön mit Sohnemann und Lager sowas zu erleben.
Lg, Christian
ich weiß nicht ob es erwähnt wurde, aber du hast eine Ausrüstung die dir mehr erlaubt als du für dein Video genutzt hast.
Bei 14mm auf KB kannst du/solltest du 30sek belichten. Bei einem Zeitrafferfilm fällt die geringfügige "Ovalisierung" der Sterne nicht auf (selbst auf Großbildschirmen) und kann wenn man ganz pedantisch ist, auch in gewissen Umfang korrigiert werden. Weiters würde ich das Intervall zw den Aufnahmen unbedingt auf 0 verkürzen. Erstens wird die Bewegung flüssiger und zweitens hast du mehr Bildmaterial für eine längere Sequenz.
Und zu guter letzt hast du ein hochwertiges 2.8er Objektiv. Nutze die 2.8 da dies neben der Belichtungszeit, die einzige Chance ist ordentlich Photonen auf den Chip zu bekommen. Du hast bei der Aufnahmeserie 2 volle Blenden hergeschenkt. Das ist enorm viel.
Probiers mal aus und viel Spaß dabei. Ist sicher schön mit Sohnemann und Lager sowas zu erleben.
Lg, Christian
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derChronostat
- Austronom
- Beiträge: 264
- Registriert: 24.10.2009, 18:08
- Wohnort: Baden
Re: Mein erstes Zeitraffer-Video // Bitte um Feedback
Hi Chris,
deine Frage bezüglich Zeitautomatik und Belichtungskorrektur habe ich ganz überlesen.
Es gibt da mehrere Möglichkeiten. Manuelle Korrektur ist natürlich gut, aber bedeutet danebenstehen und ständig herumtun an der Kamera. Die Automatik, sofern sie zuverlässig die 30Sek in der Nacht ausnutzt, wäre am besten. Flicker hast du so oder so von der Springblende und von den Belichtungskorrekturen (ob manuell oder automatisch). Wenn du Lightroom zur Verfügung hast, dann kann ich dir LR Timelapse ans Herz legen. Ein absolut geniales Tool um das Geflickere zu entfernen und gratis. Erfordert ein wenig Einarbeitung, aber wenns läuft dann ist es eine Wucht.
Lg, Christian
deine Frage bezüglich Zeitautomatik und Belichtungskorrektur habe ich ganz überlesen.
Es gibt da mehrere Möglichkeiten. Manuelle Korrektur ist natürlich gut, aber bedeutet danebenstehen und ständig herumtun an der Kamera. Die Automatik, sofern sie zuverlässig die 30Sek in der Nacht ausnutzt, wäre am besten. Flicker hast du so oder so von der Springblende und von den Belichtungskorrekturen (ob manuell oder automatisch). Wenn du Lightroom zur Verfügung hast, dann kann ich dir LR Timelapse ans Herz legen. Ein absolut geniales Tool um das Geflickere zu entfernen und gratis. Erfordert ein wenig Einarbeitung, aber wenns läuft dann ist es eine Wucht.
Lg, Christian
Re: Mein erstes Zeitraffer-Video // Bitte um Feedback
Hi,
vielen Dank für die Ausführlichen Antworten! Ich freue mich wirklich sehr, dass das Thema so sehr Anklang findet und ich so viele qualitativ hochwertige Antworten erhalte - danke dafür! =)
Ich versuche immer die ISO-Werte möglichst gering zu halten - wenn man ohne aus kommt ist das immer mit mehr Qualität verbunden! =)
Aber ihr habt natürlich vollkommen Recht - für einen Film brauche ich von den 36 Megapixel "nur" die 1920*1080 --> 2 Megapixel.
Genau deswegen frage ich hier im Forum nach.
Ich hab noch das "normale" Tageslicht-Fotografie-Denken, wo alles scharf sein muss usw. aber bei der Astronomie ist das etwas anders! ^^
Also zusammengefasst - Kamera auf Manuell 30 Sec f/2,8 stellen und die ISO dazu anpassen. Mit der Einstellung wird die Zeitautomatik / Auslöseautomatik hinfällig, der Abstand zwischen den Bildern ist somit 0.
Bezüglich der Zeitautomatik der Kamera (Belichtungseinstellung) - ich glaub nicht, dass die Automatik auf die 30 Sekunden geht - deswegen die Frage an euch, ob ihr da Erfahrung habt...
Zur Bildbearbeitung verwende ich Nikon Capute NX2 und danach Adobe PS CS6, habe aber auch Adobe Lightroom. Schnitt habe ich in Adobe Premiere CS6 gemacht.
Aber mit meinen Automatisierungen geht das eigentlich recht zackig! =)
Jup, das war ein echt tolles Erlebnis mit meinem Vater (zur Klarstellung, ich bin der Sohnemann
) - gibt nicht viele Väter, die das mit der jüngeren Generation machen können und wollen! =)
Wenn ihr wollt und es wenn es euch hilft, stelle ich gern das RAW-File eines oder mehrerer beliebigen Fotos zur Verfügung! =)
Danke nochmals für die Antworten!
glg
Christoph
vielen Dank für die Ausführlichen Antworten! Ich freue mich wirklich sehr, dass das Thema so sehr Anklang findet und ich so viele qualitativ hochwertige Antworten erhalte - danke dafür! =)
Ich versuche immer die ISO-Werte möglichst gering zu halten - wenn man ohne aus kommt ist das immer mit mehr Qualität verbunden! =)
Aber ihr habt natürlich vollkommen Recht - für einen Film brauche ich von den 36 Megapixel "nur" die 1920*1080 --> 2 Megapixel.
Genau deswegen frage ich hier im Forum nach.
Ich hab noch das "normale" Tageslicht-Fotografie-Denken, wo alles scharf sein muss usw. aber bei der Astronomie ist das etwas anders! ^^
Also zusammengefasst - Kamera auf Manuell 30 Sec f/2,8 stellen und die ISO dazu anpassen. Mit der Einstellung wird die Zeitautomatik / Auslöseautomatik hinfällig, der Abstand zwischen den Bildern ist somit 0.
Bezüglich der Zeitautomatik der Kamera (Belichtungseinstellung) - ich glaub nicht, dass die Automatik auf die 30 Sekunden geht - deswegen die Frage an euch, ob ihr da Erfahrung habt...
Zur Bildbearbeitung verwende ich Nikon Capute NX2 und danach Adobe PS CS6, habe aber auch Adobe Lightroom. Schnitt habe ich in Adobe Premiere CS6 gemacht.
Aber mit meinen Automatisierungen geht das eigentlich recht zackig! =)
Jup, das war ein echt tolles Erlebnis mit meinem Vater (zur Klarstellung, ich bin der Sohnemann
Wenn ihr wollt und es wenn es euch hilft, stelle ich gern das RAW-File eines oder mehrerer beliebigen Fotos zur Verfügung! =)
Danke nochmals für die Antworten!
glg
Christoph
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derChronostat
- Austronom
- Beiträge: 264
- Registriert: 24.10.2009, 18:08
- Wohnort: Baden
Re: Mein erstes Zeitraffer-Video // Bitte um Feedback
Hi Chris,
aha. Dann bin ich im Bilde wer wer ist.
Wenn man von Dämmerung bis Dämmerung fotografieren will, dann ist es schon sehr mühsam, dass man immer wieder Korrekturen vornehmen muss. Man fummelt an der Kamera herum, kann sein, dass sie bisschen verrückt und es ist einfach anstrengend. Ich wüßte nicht warum die Zeitautomatik nicht auf 30 Sekunden gehen sollte in der Nacht. Aber das kannst du ja ausprobieren. Im schlimmsten Fall musst du eine Belichtungskorrektur einstellen. Dann brauchst du dich um nichts mehr kümmern.
Was den Workflow angeht; es gibt einen reinen LR workflow von der raw entwicklung, Bildeditierung, deflicker, pan, zoom, effekte bis zum fertigen HD video ohne das zusätzliche tiffs oder jpegs anfallen. Falls er dich interessiert, können wir ja quatschen.
Lg, Christian
aha. Dann bin ich im Bilde wer wer ist.
Wenn man von Dämmerung bis Dämmerung fotografieren will, dann ist es schon sehr mühsam, dass man immer wieder Korrekturen vornehmen muss. Man fummelt an der Kamera herum, kann sein, dass sie bisschen verrückt und es ist einfach anstrengend. Ich wüßte nicht warum die Zeitautomatik nicht auf 30 Sekunden gehen sollte in der Nacht. Aber das kannst du ja ausprobieren. Im schlimmsten Fall musst du eine Belichtungskorrektur einstellen. Dann brauchst du dich um nichts mehr kümmern.
Was den Workflow angeht; es gibt einen reinen LR workflow von der raw entwicklung, Bildeditierung, deflicker, pan, zoom, effekte bis zum fertigen HD video ohne das zusätzliche tiffs oder jpegs anfallen. Falls er dich interessiert, können wir ja quatschen.
Lg, Christian