Mare Humboldtianum

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Karl-Heinz Bücke
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Mare Humboldtianum

Beitrag von Karl-Heinz Bücke »

Liebe Sternfreunde,

relativ selten kann man infolge der Libration die randnahen Gebiete des Mondes beobachten. Günstige Werte der Libration, dann auch noch die Lage der Lichtgrenze und das Wetter müssen zusamenpassen. Und wenn man Glück hat, steht der Mond auch noch hoch über dem Horizont.

Heute stelle ich ein Foto vom 29.05.2009 vor. Die Luft war unruhig und mit etwas Bildbearbeitung ist doch einiges zu sehen.

Neben dem Mare Humboldtianum sind die Krater Belkivich und Hayn am Mondrand zu erkennen. Bei Endymion vorn sind die Unregelmäßigkeiten des Walls sichtbar.

In meinem Mondatlas sind diese Objekte auf dem Foto gekennzeichnet. Durch die Angabe der selenografischen Koordinaten können noch mehr Objekte bestimmt werden.

http://www.buecke-info.de/astrotips/beo ... 533841.htm

Viele Grüße
Karl-Heinz Bücke
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Alrukaba
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Beitrag von Alrukaba »

Hallo Karl Heinz!

Gar nicht so leicht dein Bild zu finden, wenn man auf Firefox unterwegs ist. Habs dann doch im Explorer entdeckt. Selten fotografierte Gegend und hab sie mir gleich mal in meinen Atlas gesucht. Sehr - detailreich, toll

Alex
http://www.astrostation.at

Der größte Irrtum der Menschheit ist der Glaube intelligent zu sein.
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Christoph K.
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Beitrag von Christoph K. »

Hallo
Jupp, schönes Foto, 3600mm ist schon ne ordentliche Brennweite, arbeitest du da mit Barlow?... desweiteren cool gemacht mit den Zahlen zum dazuklicken.

@ Alex; mit Opera funktionierts problemlos ;-)

lg. Christoph
Wish you a starry night!
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Alrukaba
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Beitrag von Alrukaba »

Dank Hinweis hab ich es ja schließlich gefunden, mein Hauptbrowser ist aber nun mal Firefox, kann aber auf Explorer umsteigen, wenn es sein muß, kommt aber nur ein paar mal im Jahr vor. Opera, ist das nicht was für alte Leute? :wink: :D

Alex
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Karl-Heinz Bücke
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Beitrag von Karl-Heinz Bücke »

Hallo,

ich möchte folgendes Anmerken und Ergänzen:

Mein Mondatlas ist in unserer Homepage www.buecke-info.de unter Astronomie und dann Mondatlas zu finden. Mann findet ihn auch z. B. in Google, wenn man nach "buecke mondatlas" sucht.

Dieser Atlas ist mit Javascript programmiert und läuft deshalb sicher mit dem Microsoft Internetexplorer, man kann auch andere Browser probieren.

Für die Aufnahmen benutze ich ein Newton TAL2 mit einer 3fach Barlowlinse von Televue. Diese Barlowlinsen haben Qualitätsunterschiede - Televue ist sehr gut. Als Kamera dient eine LPI von Meade.

Mit RegiStax fertige ich Summenbilder an, die ich mit verschiedenen Programmen, z. B. Gimp, nachschärfe. Bei diesem Bild habe ich in Gimp das Foto in eine andere Ebene kopiert und mit Überlagern zusammengeführt. Dies brachte einen merklichen Qualitätsgewinn.

Diese Daten habe ich anfangs bewust weggelassen, weil oft nur die technischen Dinge interessieren. Ich bin aber der Meinung, die Instrumente und Software sind Hilfsmittel, vordergründlich möchte ich, wenn auch meistens elektronisch, durchs Teleskop zum Sternenhimmel schauen und nicht im Teleskop "steckenbleiben".

Viele Grüße
Karl-Heinz Bücke
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