hallo Leute,
vielen vielen Dank für euren Zuspruch, ich bin ganz überwältigt!
Ja ich bin da plötzlich vor dem Schirm gesessen und hab überlegt was ich wohl noch daran tun sollte,
und plötzlich wusste ich: NIX mehr. Das kommt sonst nie vor.
Die Vorverarbeitung, Stacken, DBE, NMT Entrauschen, Aufziehen der linearen Daten in Pix Insight.
Aufziehen mit einer mässigen Histo Transfer und anschliessend masked stretch. Sonst nichts.
Schon das RGB war dann recht eindrucksvoll, noch das L aus den RGB gezogen und mit der aufgenommenen Lumi
gemischt, wird dann noch glatter. Die Sternfarben kommen stärker mit der LRGB Kombination, mit dem Sättigungsregler.
Dabei wird auch mild die Chrominanz entrauscht, viel war nicht nötig.
Natürlich macht die Luminanz das Bild viel feiner, die Sterne präziser. Keine bunten Farbkleckse in den Halos
wie bei der Eos wenn man zu sehr aufdreht, das kommt weil auch die Farben volle Auflösung haben - nehm ich mal an.
Ich habe die Sterne dann überhaupt nicht geschärft, weniger ist mehr hab ich gedacht.
Die Schmalbanddaten wurden dann in Straton entsternt, und in PS dazugemischt, und zwar per Tonemapping, die Ebenen auf "Aufhellen" gestellt,
und die Farben waren Null für Ha Rot und ein 205 für O-III. Damit es nicht so tief leuchtblau wird. Per ebenenbezogener
Kurve wurde etwas mehr von den schwachen Anteilen dazugemischt, die starken waren ja schon im LRGB vorhanden.
Also auch recht dezent, nur damit die schwachen Details rauskommen, und nicht das ganze zu grell wird.
Dadurch ist auch die Synthese von Sternfarben und Schmalband einigermassen natürlich gelungen, das wirkt ja
bei extremen Mischungen ziemlich aufgesetzt. In PS wurde dann nur noch etwas Farbkorrektur gemacht, und einige
Gradienten aus den Schmalbanddaten begradigt.
Man sieht es ist schon einiges an EBV drin, aber eigentlich war es einfach weil es kaum Probleme gab. Es klingt nur so komplex,
aber eigentlich geht nur eins ins andere. Wahrscheinlich habe ich einen guten Workflow erarbeitet, und langsam hab ich
hoffentlich auch ein Auge entwickelt was zu tun ist, und kann dann in einen Prozess umsetzen. Ich muss sagen, es ist
schwieriger Eos Bilder zu bearbeiten, weil die Rohdaten viel mehr Putzarbeit benötigen. Das sagen ja alle CCD Anwender.
@ Heiko: Ich hab einen echt super lieben Boss, der hat gesagt "wenn du fotografierst komm einfach später zur Arbeit."
Das mach mal einer nach!
lg Tommy