hallo Helmut,
du hast eine sehr schön bearbeitete Version am Anfang gebracht, da steckt schon so vie drin!
Die Farbkorrektur kannst du im PS über die Tonwertkorrektur machen, am besten eine Ebene -> Tonwertkorrektur aufmachen,
und dort die Schwarz und Weisspunkte und den Mittenregler für jeden Kanal einzeln einstellen. So, dass sie alle etwa gleich gestreckt werden.
Dazu schaust du dir das Histogramm an, die Buckel für den Hintergrund sollen bei einem neutralen Hintergrund übereinanderliegen.
Hier beim Orionnebel hast du aber keinen neutralen Hintergrund, darum ist das kein gutes Übungsobjekt, sondern schon etwas
für Fortgeschrittene. Da musst du so einstellen, dass was Wahrscheinliches rauskommt. Darum sieht man auch so viele
verschiedene Versionen. Deine Stackmethode macht keine Farbkalibration, daher kommen Verschiebungen zustande.
Das Zweite, beim Orionnebel ist wegen der grossen Helligkeitsunterschiede notwendig, selektiv zu bearbeiten.
Das heisst, dunklere Bildanteile werden anders bearbeitet als helle. Vor allem werden sie viel stärker gestreckt.
Das siehst du gut bei Arnos Variante, er hat die Staubschwaden rundherum viel heller gemacht, der Kern
soll dabei aber nicht ausbrennen. Dieses selektive Bearbeiten geht am besten mit Masken.
Eine Maske ist ein virtuelles Bild, welches über dem richtigen Bild liegt und dem angreifenden Prozess sagt, wie stark er wirken soll.
Die Anteile welche nicht oder wenig aufgezogen werden sollen, werden von einer schwarzen Maske abgedeckt,
die Maske kann aber eben auch Grau sein und das Bild darunter wird dann nur prozentuell bearbeitet.
Im PS hast du das als ursprünglich weisses Fenster im Ebenenstapel wenn du F7 drückst. Du kannst Masken erstellen, färben,
und auch selber als Bild behandeln mit allen verfügbaren Prozessen und Filtern. Wenn du Alt gedrückt hältst und auf das
Maskensymbol drückst, bekommst du die Maske als Bild dargestellt.
Ich weiss nicht, wie weit du mit sowas vertraut bist

aber erschien mir wichtig zu erwähnen.
Für PS gibts übrigens ein super sytemosches Buch "Photoshop Astronomy", das behandelt viele speziell
astonomische Fragestellungen und hat mir sehr weiter geholfen.
lg Tommy