Obwohl ich schon ein gewaltiges Schlafdefizit von der Nacht von Freitag auf Samstag hatte und ich eigentlich erst um 5 Uhr für den Mond aufstehen wollte, habe ich dann doch noch Deep-Sky versucht obwohl es sehr dunstig und extrem feucht war (SQM<20). Die EQ8 hat - wie bei anderen auch - in Zenitnähe komische +/-5" Hacker in Deklination gemacht, doch ich hatte kein Gummiband wie AstroVis zur Hand, also habe ich sie ganz einfach vier Stunden laufen lassen. 39x5min waren dann halbwegs brauchbar. Die hellen Sterne sind wegen dem Dunst und dem Sensorfehler der SONY A7 eher zu groß, aber mir gefällt der (ungewollte) Effekt durchaus: nicht so extrem wie mit Weichzeichner, aber stark unterschiedliche Sterngrößen - je nach Helligkeit.
39x5min mit dem LACERTA72 ED mit 0,85x Reducer (f=372mm); SONY A7 (mod) mit ISO800; PI; 50xBias; 40xDarks; die 40xFlats habe ich weggelassen, weil sie einen extremen Grünstich im gestackten Bild verursacht haben. Warum auch immer? Einstellungen waren gleich wie immer! Aber wahrscheinlich wollten die Flats zeigen, dass man sie richtig belichten muss...
lG
TONI
TS 12"RC; Skywatcher ED120, Esprit 100, Lacerta ED72, EQ8, EQ5, SA; Sony A77II, Sony A7(mod), Sony Nex5(mod), Sony A7r(mod), SonyA7s(mod), ASI174MM, ASI120MM-S, ASI185MC, ASI071C-cool; ASI 2600MC
Servus Toni,
die Aufnahme schaut gut aus, die dickeren hellen Sterne geben eher einen visuellen Eindruck wieder, was ich als angenehm empfinde.
Die div. Filter übertreiben meistens, Dunst macht das besser.
ja ist nett geworden, schöne Strukturen im H-Alpha.
Mach aber den Hintergrund nicht zu dunkel, und belichte die Flats richtig
Ich hatte noch nie Farbstiche durchs Flat, weiß gar nicht wie das geht.
Tust eh nicht debayern vor den Kalibrieren?
lg Tommy
PS. Wieso verspätet? Ich hab auch noch einen auf der Platte zum Reifen