Hallo Tommy, Josef, Toni, Heiko und Herfried!
Freut mich ungemein, wenn solche Zwerge gut bei euch ankommen! Danke!
Kann man gut spazieren gehen und immer neues entdecken, sehr schön!
Dachte ich mir beim Bearbeiten auch - hier noch was, da noch was...
pfff - so lang!?
Viel hilft viel.

Bei der Bearbeitung gibts Leute wie die beiden Tommys, die können das ein Stück besser - ich muss länger belichten.
Nachdem ich jetzt erst beginne mit langen Brennweiten bei Deep-Sky zu arbeiten, merke ich, wie wichtig auch dabei das Seeing ist. Ich nehme an bei diesen Aufnahmen war die Luft schön ruhig.
Meine Auflösung ist mit ca. 1"/px nicht so hoch, das geht von der Seeingabhängigkeit her noch. Der FWHM-Wert im Rohbild lag in dem Fall so rund um die 2" und beinhaltet alles, also Luftunruhe, Einflüsse der Optik, Einflüsse der Nachführung (vernachlässigbar). Das ist hier der Durchschnitt.
Insgesamt wieder Deine Handschrift in der Bearbeitung klar zu erkennen und ein tolles Bild um darin einzutauchen und unsere nähere Umgebung zu erkunden.
Was mir immer wieder gut gefällt, was Du an zusätzlichen Informationen zusammenträgst.
Das freut mich, wenn ihr eine Handschrift erkennt, zeigt es doch, dass man einen Weg konsequent verfolgt.
Ich beschäftige mich gerne mit den Objekten - mein Zugang zur Astrofotografie kommt eher über das "Astro", das "Foto machen" hat sich eben ergeben.
Mich würde interessieren wie Du so eine Session planst und im Detail umsetzt?
Bist Du da immer vor Ort anwesend, oder belichtest Du da auf´s gerade Wohl,
und nimmst dann die Aufnahmen die was geworden sind?
Ich denke, es ist auf jeden Fall ein unglaublicher Arbeitsaufwand.
Ich habe eine lange Objektliste im CCD Guide und suche mir ein passendes Objekt für die (wahrscheinlichen) Bedingungen aus. Ein Kriterium ist, dass das Objekt zumindest auch noch in der nächsten Neumondphase machbar ist, wenn das Wetter nicht stabil sein sollte. Ausgenommen, es herrscht ein sehr stabiles Hoch (und kein Nebel).
Vor Ort bin ich nicht immer, bei UGC 3574 war ich drei Nächte am Gahberg und zwei Nächte war ich zu Hause und das Teleskop musste alleine werken.
Wenn alles läuft, sitze ich nicht permanent vor dem Schirm. Ich muss nicht nachfokussieren, und alles andere läuft sehr stabil seit langer Zeit - nennen wir es also "aufs gerade Wohl".
Den Aufwand würde ich nicht höher einschätzen als bei dir - wer aus der Ferne arbeiten möchte, gewinnt halt ein paar Kabel mehr. Selber schuld.
LG, Markus