Hallo Reinhard, Josef und Michael,
freut mich, dass es Euch gefällt.
@Michael: Tja, was ist üblich. Ich schau nur aufs Histogramm am Kameradisplay und der nötigen Hintergrundlimitierung. Dabei ergeben sich meist solche Belichtungszeiten, wenn es die schwachen Strukturen erfordern. Auf Astrobin sind von mir mehrere Aufnahmen, bei denen die Einzelbelichtungszeiten zwischen 15min und 20min liegen, teilweise auch bei f/4 mit dem 200er Canon-Tele.
Screenshot einer in Canon Digital Professional Photo 4 geöffneten, unbearbeiteten RAW-Datei vom Turmkogel zwischen Gösing und Puchenstuben:
Außerdem darfst Du die Canon-Sensoren nicht mit den Sony-Sensoren in Deinen Nikons vergleichen. Die Canons müssen in den Tiefen schon etwas mehr Signal sammeln können, um gute Ergebnisse in schwachen Ausläufern zu bringen.
Die Empfindlichkeit bzw. die ISO-Werte der 5D Mark IV sind mit der 6D vergleichbar. Meiner Meinung nach hat die 5D in den Lichtern vielleicht eine halbe Blende mehr Luft nach oben.
Das tut aber nichts zur Sache, da die 5D ausnahmsweise für die 6D am kleinen Esprit eingesprungen ist, vielleicht aber doch noch öfters.
Für M45 wäre es sicher von Vorteil gewesen, noch kurze 5min Belichtungen mit HDRMT einzustreuen, wie ich es schon letzten Winter mit der 6D bei M42 und dem zweiteiligen Orionmosaik gemacht habe.
Klappt ganz gut bei Alnitak und Hatysa. Aber wenn der Monti der Saft ausgeht, dann geht halt nichts mehr

.
Ich muss noch dazusagen, dass ich mich hier großteils an Tommy's super PDF-Anleitung vom DSIG gehalten habe, vorallem mit Arcsinhstretch usw. Damit bleiben die hellen Brummer besser unter Kontrolle.
Tommy, viele Dank dafür!
Grüße,
Claus