Habe für die letzte Nacht der zweiten "Schönwetterkatastrophe" meine Sternkarten angesehen, da ich zwischen Norden und Osten was aufnehmen wollte, Kepheus ist schon sehr hoch,
daher habe ich gesucht und gefunden:
Dann kamen wir Zweifel auf, ob der Kommentare zu diesen Objekten im Forum:
"Sie sind doch relativ lichtschwach und zeigen erst bei längerer Belichtung Details"
"...Kooperationsprojekt gearbeitet für das wir relativ viel Zeit investierten. Wir lichteten in mehreren Sessions mit IC59 & IC 63 ein nicht ganz einfaches Objekt ab und legten anschließend unsere Bilder zusammen."
"...ASA 3" Wynne Korrektor und 10" ASA Astrograph auf der ASA DDM60 Belichtungszeit ca 10h und 5h Ha..."
usw. usf.
Und ich "Lulu" will das im Hochsommer mit DSLR und einem f4.7er Newton probieren?
Da ich dann nur mehr Pac Man und den Kugelsternhaufen M2 fand, dachte ich - einfach mal starten und probieren. Auf meinem Testbild habe ich außer den hellen Sternen schon mal nicht viel gesehen, somit
blieb mir zur Orientierung, welchen Bildausschnitt ich wähle, nur meine Sternenkarte, bzw. eben die hellen Sterne übrig.
Nach 420min konnte ich heute folgendes in PI ausarbeiten (bei Gamma Cassiopeia habe ich mal eine Abdunkelung mittels Tonwertkorrektur-Ebene in PS probiert, hat mir aber dann nicht so gefallen):
Und hier der Version mit reduzierter Strahlkraft:
Wunderbar für mich nicht nur, dass es neben den Reflexionsanteilen auch Emissionsanteile gibt, was nach Webrecherche zwar klar war, aber die Sternenkarte nicht zeigte, sondern dass hier so viel Staub herumfliegt
der erst nach dem Stretchen erkennbar wurde. Hoffe ich war beim Ebnen vorsichtig genug, damit davon nicht zuviel rausgeworfen wurde.
CS,
Michael S.
