Beobachtungsbericht vom 16. Februar 2010
Verfasst: 16.02.2010, 20:44
Heute, Faschindienstag sei Dank, konnte ich etwas früher von der Arbeit nach Hause gehen als sonst. Also stellte ich, nach einer kurzen Dusche meinen Großen auf die Terrasse um wieder mal unser Tagesgestirn unter die Lupe zu nehmen. Erst glaubte ich, sie sei Fleckenlos, aber dann entdeckte ich auf 12 Uhr doch eine kleine Fleckengruppe. Sie erinnerte mich an die Spur eines Hasen im Schnee. Etwas westlich davon war noch ein einzelner zu sehen. Bevor ich die Beobachtung einstellte, suchte ich mit dem 5 mm Okular nochmals die Sonne ab und entdeckte auf 9 Uhr noch eine kleine Gruppe in Form eines Dreiecks. Ich brachte das alles auf Papier und stellte nach ca. 20 Minuten die Beobachtung wieder ein.
Kurz nach ½ 6 ging ich mit meinem Hund spazieren und da lachte mir die Sichel des Mondes in Süd – Westen entgegen. Die ganze Zeit hoffte ich, daß unser treuer Begleiter auch in einer halben Stunde noch über den Dächern der Nachbarschaft stehen würde. Zu dem zog von Westen eine große Wolkenbank heran und drohte sich über den zwei Tage alten Mond zu legen. Ich hatte Glück, konnte aber unseren Trabanten nur mehr für ca. 10 Minuten beobachten bevor er hinter den Dächern verschwand.
Sofort richtete ich meinen Blick nach Osten um nach Mars Ausschau zu halten. Der stand halbhoch über dem Horizont und leuchtete mir etwas unterhalb meiner Dachrinne entgegen. Sofort schwenkte ich um und nahm unseren äußeren Nachbarn ins Visier. Details konnte ich nicht erkennen, aber Cartes du Ciel zeigte mir, daß auch nichts markantes zu sehen war.
Nach gut einer halben Stunde beendete ich die Beobachtung, da sich sowieso immer wieder Wolken über den roten Planeten legten. Außerdem pfiff mir ein kalter Wind um die Ohren. Ich hoffte natürlich, später meinen Refraktor nochmals in den nächtlichen Himmel richten zu können aber das Satellitenbild sagte mir etwas anderes und so verstaute ich wieder alles in Koffer und Schachtel.
Ich hoffe, das es bald wieder eine Wolkenlücke gibt, die groß genug ist, daß ein ganzer Beobachtungsabend reinpasst
Alex
Kurz nach ½ 6 ging ich mit meinem Hund spazieren und da lachte mir die Sichel des Mondes in Süd – Westen entgegen. Die ganze Zeit hoffte ich, daß unser treuer Begleiter auch in einer halben Stunde noch über den Dächern der Nachbarschaft stehen würde. Zu dem zog von Westen eine große Wolkenbank heran und drohte sich über den zwei Tage alten Mond zu legen. Ich hatte Glück, konnte aber unseren Trabanten nur mehr für ca. 10 Minuten beobachten bevor er hinter den Dächern verschwand.
Sofort richtete ich meinen Blick nach Osten um nach Mars Ausschau zu halten. Der stand halbhoch über dem Horizont und leuchtete mir etwas unterhalb meiner Dachrinne entgegen. Sofort schwenkte ich um und nahm unseren äußeren Nachbarn ins Visier. Details konnte ich nicht erkennen, aber Cartes du Ciel zeigte mir, daß auch nichts markantes zu sehen war.
Nach gut einer halben Stunde beendete ich die Beobachtung, da sich sowieso immer wieder Wolken über den roten Planeten legten. Außerdem pfiff mir ein kalter Wind um die Ohren. Ich hoffte natürlich, später meinen Refraktor nochmals in den nächtlichen Himmel richten zu können aber das Satellitenbild sagte mir etwas anderes und so verstaute ich wieder alles in Koffer und Schachtel.
Ich hoffe, das es bald wieder eine Wolkenlücke gibt, die groß genug ist, daß ein ganzer Beobachtungsabend reinpasst
Alex