Hallo Werner,
kein Problem wegen Offtopic.
Das schwierigste ist das Bildfeld so hinzurotieren dass die Ausrichtung mal stimmt. Hierzu sollte man sich zwei helle Sterne gegenüberliegend im Feld suchen, deren XY Koordinaten am Kamerachip man sich aufschreibt. Wenn man dann nächste Nacht weitermacht müssen diese beiden Sterne wieder exakt auf die selben Koordinaten gebracht werden. Wenn man die möglichkeit hat die Kamera am OAZ zu lassen geht es ganz einfach, wenn die Drehung auch noch dazu kommt wirds knifflig.
Ich hab das nicht 100% hinbekommen (da ich die Kamera nicht dranlassen kann), ich muss am Rand ca. 50 Pixel wegschneiden, dann gehts schon.
Ja, ich baue jedesmal mobil auf. Bin auf mehreren Standorten unterwegs. Nächsten Sommer möchte ich mir aber ne Säule irgendwo wos finster ist gönnen, wo die Montierung bleiben kann.
Wieviele Bilder du fertig bekommen willst liegt an deinen Ansprüchen, wenn du nur perfekte Bilder willst, mussman die Zeit schon investieren. Es macht auch ungleich mehr Spaß so ein Langzeitprojekt zu fotografieren und zu versuchen es möglichst gut hinzubekommen, als den Nebel das x-te mal mittelmäßig zu Fotografieren. Mobil ist das natürlich sehr ansprunchsvoll, motiviert aber gleichzeitig
Ich stell persönlich an mich die Anforderung dass meine Bilder in 100% Darstellung rauschfrei sein müssen um sie auch einwandfrei auf A3 drucken zu können(mit sovielen Rohdaten macht die EBV auch mehr Spaß

), das kostet mich locker nochmal einige Stunden Belichtungszeit. Wenndu sie für Web Darstellung in 60-70% Ansicht "perfekt" haben willst kommt man mit 10 Stunden wohl immer hin.
Viele Grüße
Daniel