am 16. Dezember hatten wir endlich hier im Osten nach langer wetterbedingter Durststrecke wieder eine klare brauchbare Nacht.
Doch es war ein bisschen Frisch in der Pampa bei -15° Grad.
Somit konnte ich endlich den Skywatcher 1.1 Flattener von Lajos testen.
Obwohl es anfangs noch sehr dunstig war, harrte ich aus und nachdem sich die Zirren aufgelöst hatten, kam ich doch zu zwei Stunden Belichtungszeit. Doch am längsten in dieser Nacht dauerte der Abbau des Equipments, denn es hatte sich überall an die 5mm Eis gebildet durch die hohe Feuchtigkeit.
Den Flattenerabstand hatte ich gemäß Angaben auf 55mm eingestellt und bei erster Betrachtung der Analyse von CCD-Inspector war ich zufrieden.
Curvaturewerte um die 15%, Aspectwerte von 7 - 11 (also runde Sterne) also ließ ich es bei dem Abstand des Flatteners, denn bei -15° Grad eine Feinjustierung zu machen wollte ich es nicht riskieren meine Finger am Flattener kleben zu haben.
Bei der Bearbeitung mit Theli hatte ich Seeingwerte von 2,14 (rot) und 2,04 (blau und grün), also passable Werte für diese Verhältnisse.
In der Normalansicht sieht das Ergebnis gut aus, doch in der 100% Ansicht erkennt man, dass die Sterne in den Ecken verzogen sind.
Also bedarf es noch eines Tunings beim Abstand des Flatteners, doch bin ich nicht unzufrieden mit dem ersten Ergebnis aus einer klirrend kalten Nacht.
Hier das Ergebnis:

M35+NGC2158