gratuliere, ausgewogenes Bild mit viel Details!
Bei mir wars extra klar aber das Seeing gruselig.
Hab jetzt auch einen 618er Chip und bin am überlegen wie ich den Kerl zu >100 frames/Sek überreden kann,
mit der AlCCD5 gehts ja auch ein kleines Areal auszulesen. Die Kürze der Belichtungszeit
scheint mir weniger Rolle zu spielen als die Anzahl der (guten) Frames die man mitteln kann. Hast du vielleicht nen Tipp?
danke!
Ich hab heut Mars mal mit 1/130 s und mit 1/60 s verglichen. Dachte mir, dass dies bei dem mäßigem Seeing was bringen könnte. Definitiv nein. Hab die 1/60 Aufnahme genommen. Gleich viele Details aber viel rauschärmer.
Deine Vermutung, dass die besseren Frames wichtiger sind als die Belichtungszeit würde ich bestätigen.
Hab das schon öfters probiert, kürzer als 1/60 hat noch nie zu einer Verbesserung geführt.
cs
Werner
Ich liebe die Sterne zu sehr um die Nacht zu fürchten.
bei kurzer Belichtungszeit gibts definitiv die schärferen Einzelframes, aber die haben auch Verzerrungen und werden beim Stacking
gemittelt. Mit der AlCCD5 bekomm ich in derselben Zeit doppelt so viel Bilder vom Mars, und das ist ein wichtigerr Faktor der mir
bei der 618 jetzt noch abgeht - die nimmt sinnlos viel schwarzen Himmel auf. Über Belichtungszeiten hab ich grad mit Jan Fremerey
diskutiert und ein paar unterschiedlich belichtete geschärfte Summenbilder gepostet. Er ist auch gleich reingefallen
auch wieder sehr sehr schön geworden, da braut sich eine beeindruckende Wolkendecke zusammen... . Du scheinst mittlerweile für viele Bedingungen die optimale Filterzusammenstellung gefunden zu haben!
@Tommy,
danke für den Link, interessante Diskussion. Werd meine Erfahrungen diesbezüglich weiter geben.
Hier noch eine Zusammenstellung der 3 Aufnahmen, die ich am 20. März gemacht habe. Man sieht, wie sich die Bedingungen geändert haben. Vor allem bei der ersten Aufnahme waren sie schlecht.
Hier noch eine Spielerei:
Das geht viel besser. Aber man sieht, wie weit sich der Planet in 2 Stunden dreht.
cs
Werner
Ich liebe die Sterne zu sehr um die Nacht zu fürchten.