Nach dem das Wetter und meine Freizeit schon länger nicht einer Meinung sind, habe ich ein paar alte Daten durchforstet und bin auf meine kurze Rho Ophiuchi-Serie vom frühen Morgen des 20.März 2015 am Hochbärneck gestoßen. Es war damals mein erster Versuch mit PHD zu dithern.
Um nicht einzurosten und meine EBV-Fortschritte zu testen, habe ich die Aufnahme neubearbeitet und dabei Flats, Flatdarks und Bias der letzten Plejaden/Taurus-Session eingebunden.
Leider habe ich vor einem Jahr die Vorteile einer Vollformat-Dslr in der Astrofotografie immer noch ignoriert bzw. falsch interpretiert: ISO rauf plus wenig Lights ergibt automatisch ein besseres Ergebnis als APS-C...natürlich nicht
Bei der Neu-BA habe ich den Gradienten am unteren Bildrand (Mariazeller Lichtglocke) unberührt gelassen bzw. wurde auch nicht gecroppt. In der alten Version ist der Hintergrund leblos genug.
Meridan-Durchlauf von Antares bei ~15° über dem Horizont ist in unseren Breiten nicht gerade viel
März 2015:
Canon EOS 6D unmod. (mittlerweile 6Da dank Teleskop-Austria) | EF 100m f/2.8L Macro IS
Bresser MON2 | Guiding mit 80/400er plus ALccd5-IIc
f/4.0 | ISO2000 | 14*300sec
keine LP-Filter
DSS > Fits > PS > gecroppt

Hier etwas größer: http://www.astrobin.com/full/182345/0/
Februar 2016:
plus jeweils 60 Flats und Flatdarks, 120 Bias
DSS > PI > Feinschliff in PS

Hier etwas größer: http://www.astrobin.com/full/182345/B/
Mal schauen, was das Frühjahr bringt. Eventuell wäre ein Ausflug auf eine hochgelegene Panoramastraße bzw. einen Alpenpass angesagt.
Grüße,
Claus