Orion Widefield

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iamsiggi
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Orion Widefield

Beitrag von iamsiggi »

Da es in der Nacht zum 4. November doch noch klar blieb, und der Orion nach Mitternacht bereits günstig stand, probierte ich noch meinen ersten und hoffentlich nicht letzten Orion diesen Winter.

Als Linse verwendete ich das mFT75/1.8 (=150mm KB Brennweite) bei F2.8, als Kamera meine offene E-PL6 Kamera. Ein Haida UVIRCut Filter (400-700nm) schränkte dann auf die nötigen Wellenlängen ein.

Zunächst sammelte ich 7 Lights mit ISO 400 zu je 4 Minuten, danach 10 x bei ISO200.

Die Vorschaubilder zeigten dann bereits ein großes Halo um die hellen Sterne und auch der SQM Wert sank dann deutlich ab. Da es vermutlich bald für mich sichtbar Nebelig werden würde brach ich dann gegen 1:30 ab.

Ich machte noch schnell ein paar Flat Dark und BIAS.

Die zwei Bildserien wurden nach Hintergrundebnung noch im linearen Bereich mit HDRComposition vereinigt und weiter bearbeitet.

Hier jedenfalls mein Ergebnis:

Bild
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HHV
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Re: Orion Widefield

Beitrag von HHV »

Servus Siggi!

Hehe...das Haloproblem speziell bei den Gürtelsternen kommt mir sehr bekannt vor. :mrgreen:

Geteiltes Leid ist halbes Leid, hoffen wir auf gnädigere Nächte in diesem Winter.

CS,
Michael S.
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TONI_B
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Re: Orion Widefield

Beitrag von TONI_B »

Wenn du noch nachlegen kannst, wird das sicher ein tolle Aufnahme. Jetzt rauscht es halt noch ein wenig. Und die Halos? Schaut ja fast eher nach Tau auf der Linse aus.
lG
TONI


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iamsiggi
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Re: Orion Widefield

Beitrag von iamsiggi »

@Michael,
Ja hab ich gesehen, das war viel schlimmer, so dass ich mich auch getraut hab es zu posten ;-)
Bei der HDR Bearbeitung ist es jedenfalls ziemlich abgemildert worden.

TONI_B hat geschrieben:Wenn du noch nachlegen kannst, wird das sicher ein tolle Aufnahme. Jetzt rauscht es halt noch ein wenig. Und die Halos? Schaut ja fast eher nach Tau auf der Linse aus.
Es war nur ein Versuch, weil es mMn noch recht klar war und er schon günstig stand.

Ich hab Kamera und Linse aus dem relativ kühleren Abstellraum genommen und die Linse selbst blieb wunderbar trocken, die kurze Zeit. Es war ja schon -3 Grad und recht trocken, dank leichten Nordwind. Davor hatte ich mit anderer Kamera und Optik erhebliche Tauprobleme.

Natürlich könnt es innen beschlagen gewesen sein, was ich aber bisher nicht hatte, weil ich aufpasse wo ich die Objektive wechsle. Da aber auch SQM trotz höherem Stand innerhalb der letzten halben Stunde absank und ich eigentlich mit Eintrübung durch Hochnebel schon vor Stunden rechnete rechnete ich das dem beginnenden Hochnebel zu.

Es war jedenfalls eine schnelle (naja den 1/2 Sonntag hab ich gebraucht ;-) Übung.
Mal sehn, ob ich diesen Winter auch wieder bis Februar warten muss, bis es wieder passt.
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