hier mal ein Experiment: Wie siehts aus, wenn man 5km von Wien einen Galaxienhaufen ablichtet, von dem man visuell im selben Fernrohr rein gar nix sieht? Ich hielt an 3 Abenden Anfang Juli insgesamt 5 Stunden (98x3 Minutn) mit dem 10" Newton EQ6 drauf, Eos 450da ohne Filter, Guiding mit 80/400 und MGEN. Es wären mehr geworden, wenn ich die vermaledeite Bahtinov-Maske net bei einer Sitzung vergessen hätt runterzunehmen...
Der Haufen steht für meinen Standort schon etwas im Siff des Grossstadtlichtes, aber durch die lange Belichtungszeit war der Hintergrund schön glatt und ich konnte gut bearbeiten (DSS, PS).

das grössere Bild zeigt etwas mehr Details in den winzigen Galaxien, immerhin ist der Haufen etwa 400-500 Millionen Lichtjahre entfernt:
http://lh3.ggpht.com/_BEYVUto1COg/TEteU ... 08_10N.jpg
Ich wollte gern mit Larrys Unimap schauen wie tief ich komme, aber der USNO lässt sich nicht laden, und die neueste Version stürzt bei mir ab, wenn ich doppelklicke für Objektinfos. Es ist etwa so tief wie der POSS, wie man es im DSS (digitized sky survey) findet, das wäre, kaum trau ich mich das zu schreiben, bei 21mag. Obs ein optisch-ästhetischer Erfolg ist, bin ich mir trotzdem nicht sicher. Ihr möget eure Meinung kundtun!
lg Tommy